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Internet der Dinge – diese Aktien sollten Sie kennen

Das Internet der Dinge ist in aller Munde. Kein Wunder, dürften die mit dem Internet verbundenen Geräte nicht nur den Alltag der Menschen erleichtern, auch in der Industrie dürften die neuen Geräte für eine kleine Revolution sorgen.

Beim Internet der Dinge geht es um Geräte und Maschinen, die über das Internet oder mit einem Netzwerk verbunden sind und miteinander kommunizieren. Diese Geräte können eigenständig Informationen beschaffen und selbständig Aktionen ausführen.

Dies kann im Haushalt der Internet-Kühlschrank sein, der automatisch Lebensmittel im Netz nachbestellt oder die Überwachsungskamera, die sich über das Internet steuern lässt.

Internet der Dinge – Zahl der Geräte soll explodieren

Beim Netzwerkgiganten Cisco Systems rechnet man damit, dass es schon 2020 mehr als 50 Milliarden Internet of Things (IoT) Geräte geben wird, die mit dem Internet bzw. einem Netzwerk verbunden sind.

Beim Marktforschungshaus International Data Corp (IDC) geht man davon aus, dass der Markt rund um das Internet der Dinge in 2020 ein Volumen von 7,1 Billionen US-Dollar erreichen wird. Dies bedeutet große Chancen für Anleger, die auf die richtigen Werte setzen.

ARM Holdings: britischer Chip-Hersteller mit monopolartiger Stellung

Schon heute sind die Chips der britischen ARM Holdings in 95% aller Smartphones zu finden. Das Besondere an ARM Holdings: Das Unternehmen produziert selbst keine Chips, sondern entwickelt die entsprechende Chip-Architektur und lizenziert diese weiter. Zu den ARM-Kunden zählen Branchengrößen wie Apple und Samsung Electronics. Heute finden sich in jedem Haushalt mehr als 5 Geräte mit ARM-Chips.

ARM Holdings gilt als sogenannter „Enabler“ für Produkte im Bereich Internet der Dinge. Das bedeutet: Der Chip-Hersteller liefert die Basis für intelligente Sensoren, Controller und andere mit dem Internet-verbundenen Geräte.


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Ambarella – der Shootingstar der Branche

Der Aktienkurs der kalifornischen Ambarella hat sich binnen weniger Monate bereits mehr als verdreifacht. Der Chip-Hersteller hat sich auf die Entwicklung von Video-Chips spezialisiert, die hochauflösende Videoaufnahmen (HD) ermöglichen.

Diese Lösungen kommen nicht nur in Internet-basierten Überwachungskameras zum Einsatz, sondern auch im Automobilbereich (Fahrassistenzsysteme) und bei Flug-Drohnen – ein Markt, der gerade explodiert.

Mit ursächlich für den großen Erfolg ist sicherlich die technische Überlegenheit der Video-Prozessoren von Ambarella. Diese verfügen über 30 bis 40% höhere Kompressionsraten und ermöglichen 40 bis 50% längere Batterie-Laufzeiten als konkurrierende Produkte.

Skyworks Solutions: Apple-Lieferant mit dem Internet der Dinge-Faktor

Die amerikanische Skyworks Solutions gilt auch als einer der Hauptnutznießer des Internet der Dinge-Booms. Der US-Chiphersteller profitiert durch seine integrierten Schaltkreise, Dioden, Demodulatoren und Verstärker, die bereits in Smartphones und Tablets zum Einsatz kommen, bereits jetzt vom Boom im Bereich Internet der Dinge.

Zu den Skyworks-Partnern und Kunden zählen neben Branchengrößen wie Apple und Google, auch Samsung, HTC, LG und Sony.

NXP und Freescale – das Dream-Team in Sachen Internet der Dinge

Die ehemalige Philips-Tochter NXP Semiconductors setzt auf das sichere und smarte Zuhause und profitiert damit gleich von mehreren Trends. So bieten die Niederländer Halbleiter-Lösungen rund um das Internet der Dinge im heimischen Wohnzimmer an. Dazu gehören zum Beispiel Set-Top-Boxen, die Filme via Streaming ins Wohnzimmer bringen.

Beispielgebend für das NXP-Produktportfolio ist der NXP Internet of Things (IoT) Gateway, der die Basis für jedes mit dem Internet verbundene Mobile-Gerät bildet.

Durch den geplanten Zusammenschluss mit den US-Halbleiterspezialisten Freescale Semiconductor entsteht der viertgrößte Chiphersteller der Welt.

Fitbit – der Wearable-Marktführer

Auch den Börsenneuling Fitbit sollten Anleger unbedingt kennen. Das Unternehmen aus San Francisco/USA will mit Fitness-Armbändern Apple & Co die Stirn bieten. Dies hat Fitbit bisher auch geschafft, denn das Unternehmen gilt als der weltweit führende Hersteller von tragbaren Elektronikgeräten (Wearables) und ist damit Vorreiter der Internet-of-Things-Welle.

Fitbit-Mitgründer und Firmenchef James Park sieht die neue Konkurrenz durch die Apple Watch und andere Geräte gelassen, hat sich Fitbit seit seiner Gründung speziell auf den Gesundheits- und Fitnessmarkt konzentriert.

Google will sich mit Nest im smarten Zuhause einnisten

Das für Google das Thema Internet der Dinge mehr als nur ein Hobby ist, zeigt das eigene Betriebssystem Google Brillo, das der Internetkonzern speziell für Internet of Things-Geräte entwickelt hat.

Zuvor hatte Google bereits den Internet of Things-Spezialisten Nest übernommen, der Thermostate und Rauchmelder herstellt, die mit dem Internet verbunden sind. Darüber hinaus hat Google das „Project Soli“ angestoßen, mit dem Internet of Things-Geräte bald mit Gesten gesteuert werden können.

Cisco Systems sieht im Internet der Dinge seine Zukunft

Auch der Netzwerkgigant Cisco Systems gilt als Vorreiter in Sachen Internet der Dinge. Der Netzwerkausrüster bietet die Basis bzw. die Architektur, um Internet of Things-Geräte miteinander zu vernetzen.

Hierfür hat der Router-Hersteller das Cisco IoT System vorgestellt, welches 6 Programme bzw. Bausteine umfasst, um die Unmengen an Daten zu archivieren, die von Internet of Things-Geräten täglich generiert werden.

Fazit: Das Internet der Dinge bietet in den nächsten Jahren große Chancen für Anleger, die bereit sind, mutig und vorausschauend zu investieren. Neben der selektiven Auswahl ist eine breite Streuung des Kapitals über mehrere Werte hinweg wichtig (Diversifikation), um das Risiko zu minimieren.

4. August 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Alexander Mittermeier. Über den Autor

Als Gründungsmitglied einer der größten Finanz-Communitys in Deutschland schreibt Alexander Mittermeier heute nicht nur über Aktien und Hightech-Unternehmen, sondern auch über Geld- und Wirtschaftsthemen. Im Mittelpunkt stehen dabei Hintergrundberichte und Bewertung wirtschaftlicher Themen unter Berücksichtigung technologischer Gesichtspunkte für eine der größten Banken Deutschlands