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Internet der Dinge: Megatrend mit zahlreichen Profiteuren

Das Internet der Dinge wird unsere Welt in den nächsten Jahren und Jahrzehnten verändern.

Laut einer Prognose von „Business Insider“ soll es schon 2019 fast so viele Verkäufe von vernetzten Geräten geben, wie Menschen auf der Erde leben.

Damit wird dieser Markt – was die Anzahl der Geräte angeht – doppelt so groß sein, wie die Verkäufe von Smartphones, Tablets und PCs zusammengenommen.

Eine neue Entwicklungs-Stufe im Digital-Zeitalter

Es geht um die Vernetzung aller Gegenstände, die uns umgeben – Elektrogeräte, Häuser, Autos, ja sogar ganzer Städte.

Damit läutet das Internet der Dinge die nächste große Entwicklungs-Stufe im Digital-Zeitalter ein.

Die moderne Informationstechnik ist dann nicht mehr auf Computer und Smartphone beschränkt.

Milliarden langlebiger Konsumgüter, Maschinen und Transportmittel werden zum Teil des Internets.


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Industrie 4.0

Das größte Potenzial sehen Experten dabei in Effizienz-Steigerungen in der industriellen Produktion (Stichwort: Industrie 4.0, also die 4. Stufe der industriellen Revolution).

Dabei werden Informations-und Kommunikations-Technologien vollständig in die Produktion integriert.

Dadurch werden Produktions-Prozesse automatisch optimiert und beschleunigt, Fehler behoben und somit die Produktions-Kosten gesenkt.

Zentraler Bestandteil der Industrie 4.0 (neben der Vernetzung von Maschinen und Waren) ist der Einsatz von Industrie-Robotern. Diese werden in Zukunft mehr und mehr menschliche Arbeitskräfte aus den Fabriken verdrängen.

Einer der großen Profiteure dieser Entwicklung wird der deutsche Weltmarktführer für Industrie-Roboter sein, die KUKA AG.

Deren einarmigen orange-farbenen Roboter kommen in immer mehr Fabriken zum Einsatz. Und ein Ende dieses Trends ist derzeit nicht absehbar.

Chip-Hersteller profitieren

Zu den größten Profiteuren des Internet-der-Dinge-Trends zählen ohne Frage die Chip-Lieferanten. Ohne Chips in jedem vernetzten Gerät ist deren Kommunikation schlichtweg nicht möglich.

Mein Favorit in diesem Bereich ist NXP Semiconductors. Der niederländische Konzern hat sich bereits in vielen Wachstums-Segmenten gut positioniert und längst auch damit begonnen, den Wachstums-Markt Internet der Dinge zu besetzen.

So bietet das Unternehmen, welches durch die Fusion mit Freescale zum viertgrößten Chip-Hersteller der Welt aufgestiegen ist, heute schon beispielsweise Set-Top-Boxen an, die Filme via Streaming ins Wohnzimmer bringen.

Smart Cities

Zum großen Bereich des Internets der Dinge zählt auch die intelligente, vernetzte Stadt (englisch: Smart City):

Mautstationen,Ampel- und öffentliche Verkehrssysteme werden miteinander vernetzt und können bei Bedarf jederzeit an die aktuelle Verkehrs-Situation angepasst werden.

Ist eine Autobahn beispielsweise verstopft, können dann auf der Ausweich-Strecke die Grün-Phasen sämtlicher Ampeln verlängert werden, um den Verkehrs-Fluss zu optimieren.

So trägt das Internet der Dinge zu mehr Lebensqualität in Großstädten bei. In diesem Bereich ist beispielsweise Cisco Systems als Hardware-Lieferant aktiv.

Der US-Netzwerk-Gigant hat bereits mit vielen Großstädten entsprechende Verträge abgeschlossen; in Deutschland beispielsweise mit Berlin und Hamburg.

29. September 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.