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Investieren in erneuerbare Energien: Genussscheine und Fonds

Das Modethema „Investieren in Erneuerbare Energien“ haben wir erwähnt.

Statt eines geschlossenen Fonds können Sie in Genussscheine investieren.

Diese sind fast so sicher wie Anleihen. Kontrollieren Sie in den nächsten Jahren aber die Handelbarkeit.

Genussscheine: eine Hybridform im Investmentbereich

Genussscheine gewähren Ihnen einen festen Zins. Dieser ist aber regelmäßig daran gebunden, dass die Unternehmen im betreffenden Geschäftsjahr Gewinne erwirtschaften.

Dies kann in diesem Bereich gelingen: Erneuerbare Energien werden in den nächsten Jahren „gewinnen“.

Deren Genussscheine sind vergleichsweise sicher – für eine gewisse Zeit.

Das langfristig Beobachten ist notwendig

Wer langfristig über fast 10 Jahre investiert, wird die Genussscheine beobachten müssen. Denn: Subventionen können gekürzt werden. Dies ist die Gefahr in den nächsten Jahren.

Wer diese Risiken beachtet und eingehen möchte, kann in Genussscheine investieren. So etwa in einen Genussschein „Windpark“ der Umweltbank.


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Die Rendite beträgt 5,7%. Die Laufzeit endet am 31.12.2020. Daher sollten Sie im Hinblick auf die Risikogesichtspunkte eher „wenig“ investieren.

Nachhaltiges Investieren lohnt sich

Die Katastrophe von Japan hat das Thema nachhaltige Geldanlage in den Fokus gerückt. Es ist bewiesen: Nachhaltiges Investieren zahlt sich aus.

Die Finanzbranche reagiert in der Regel schnell auf neue Trends und auf die allgemeine Aufmerksamkeitslenkung der Medien.

So auch nach der Japan-Katastrophe. Die Deutsche Börse bot direkt im Anschluss an das Medientreiben ein neues Informationsportal für nachhaltiges Investieren an: Einen neuen Nachhaltigkeitsindex des Indexbetreibers STOXX.

Und sicherlich werden schon bald neue Zertifikate und Fonds zu diesem Thema folgen.

Nachhaltiges Investieren nicht nur bei der Energie

Nachhaltiges Wirtschaften bedeutet, die Bedürfnisse der heutigen Generation zu befriedigen, ohne dabei die Möglichkeiten zukünftiger Generationen einzuschränken oder gar zu gefährden.

Die Auswahl von Einzelwerten nach dem Nachhaltigkeitsansatz ist dabei nicht zwingend auf bestimmte Branchen begrenzt, manchmal werden aber bestimmte Branchen (etwa Tabak, Alkohol und Rüstung) ausgeschlossen.

Kaum ausgeschlossen wird hingegen (bislang) die Kernkraft. Das bringt viele Anbieter von entsprechenden Fonds und Zertifikaten in Erklärungsnot.

Als „sauber“ geht diese Technologie seit der Japan-Katastrophe nicht mehr durch. Daher werden wohl viele Anbieter ihre Kriterien verschärfen müssen.

Nachhaltiges Investieren durch Fonds

Im vergangenen Jahr lag das Volumen der nachhaltigen Geldanlagen im deutschsprachigen Raum bei über 40 Mrd. Euro.

Im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um ein Drittel – von solchen Wachstumsraten können „normale“ Investmentfonds nur träumen.

Neben Kurssteigerungen profitieren die nachhaltigen Anlagen von hohen Mittelzuflüssen. Und die Japan-Katastrophe dürfte den Absatz weiter beflügeln.

Setzen Sie auf Altbewährtes

Falls Sie als Anleger in erster Linie an einer guten Rendite interessiert sind, gibt es keinen Grund, auf Nachhaltigkeitsfonds zu verzichten.

Das gute Gewissen kostet Sie keinen Cent: Im vergangenen Jahrzehnt schnitten Nachhaltigkeitsfonds genauso gut ab wie herkömmliche Investmentfonds.

Nachhaltigkeitsfonds sind für Sie daher auf jeden Fall einen Blick wert. Bevorzugen Sie dabei aber Fonds, die schon seit vielen Jahren gute Ergebnisse liefern.

Dazu zählt beispielsweise der SAM Sustainable Global Fund, der sich am Dow Jones Sustainability World Index orientiert.

Von den in der Werbung angepriesenen Neuprodukten sollten Sie hingegen lieber die Finger lassen.

20. April 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.