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Investieren in Indizes – mit Indexfonds

Indizes sind sehr nützliche Tools, wenn man beobachten möchte, in welche Richtung der Markt sich entwickelt und welche Trends sich durchsetzen. Wie können Sie nun vom Index Investing profitieren bzw. eine möglichst hohe Rendite aus dem Index generieren?

Stellen Sie sich nur einmal die Kosten vor, die auf Sie zukommen würden, wenn Sie beispielsweise mehr als 6.500 Aktien kaufen würden, die zum Wiltshire Total Market Index gehören. Allein die Maklergebühren würden sich im Zehntausender-Bereich bewegen!

Die Lösung des Problems und die Antwort auf alle Fragen sind hier Indexfonds. Indexfonds sind schlicht und einfach Investmentfonds, die auf einem Index basieren und seine Performance kopieren.

Index Investing: Indexfonds und die Markt-Effizienz-Hypothese

Die Idee hinter Indexfonds ist einigermaßen wissenschaftlich fundiert: Jahrelang haben viele Wissenschaftler behauptet, dass es unmöglich sei, den Markt konstant zu übertreffen, ohne das Risikolevel der eigenen Investments zu erhöhen. Diese Theorie ist besser bekannt als die Markt-Effizienz-Hypothese (MEH).

Im Jahre 1975 bekannte sich John Bogle (Gründer der Investment-Gesellschaft Vanguard) zu der gewagten Ansicht, dass man eben “mit den Wölfen heulen müsse, wenn man sie nicht besiegen kann.” So erfand er den ersten kostengünstigen Indexfonds, der den S&P 500 kopierte.


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Zum Vergleich: Investmentfonds übertreffen den Markt nur selten

Aber Moment mal: Ist es nicht der Sinn von Investmentfonds,  nichtsahnende Investoren zu motivieren, dass sie die Beratung von Profis in Anspruch nehmen, die eine überdurchschnittliche Rendite erzielen können? Das ist zumindest die Vorstellung, die seit Jahren von der Investmentfonds-Industrie propagiert wird.

Die Wahrheit ist jedoch, dass die meisten Investmentfonds es nicht schaffen, den S&P 500 zu übertreffen. Die genauen Statistiken variieren von Jahr zu Jahr, aber im Durchschnitt werden etwa 50-80% der Fonds vom Markt übertroffen. Der Hauptgrund dafür sind die Kosten, die Investmentfonds mit sich bringen.

Niedrige Gebühren, schnelle Kostendeckung

Die Rendite eines Fonds ergibt sich aus der Gesamtrendite des Portfolios abzüglich der Gebühren, die ein Investor für die Verwaltung des Portfolios und jegliche damit verbundenen Aufwände zahlt.

Wenn ein Fonds eine Verwaltungsgebühr von 2% erhebt, muss man die Performance des Marktes um 2% übertreffen, um an der Gewinnschwelle zu sein bzw. die Kosten zu decken.

Hier kommt der Indexfonds ins Spiel: Sein Hauptvorteil ist, dass er im Vergleich zu einem regulären Investmentfonds wesentlich niedrigere Verwaltungsgebühren mit sich bringt. Investmentfonds haben im Schnitt einen Kostensatz von 1,5%, während viele Indexfonds lediglich bei 0,2% liegen!

Vorteile durch passives Management

Die Kosten sind dadurch niedriger, dass der Indexfonds nicht aktiv verwaltet wird. Der Fondsmanager entscheidet also nicht aktiv über die  Zusammensetzung des Fonds. Er muss lediglich darauf achten, dass er die entsprechende Gewichtung einhält, um den Index möglichst genau zu kopieren- diese Technik wird auch passives Management genannt.

Das Irreführende an den vermeintlich “passiven” Indexfonds ist allerdings, dass die meisten Aktien in einem Index aktiv ausgewählt werden. Wenn sich beispielsweise der S&P 500 ändert, ist es fast schon so, als würde man die Investment-Tipps des S&P 500 Index-Komitees persönlich gratis dazu bekommen.

Indexfonds: Ein langer Atem kann sich auszahlen

Auch hier gilt allerdings: In einen Indexfonds zu investieren ist keine Garantie dafür, dass man niemals Geld verlieren wird. Sie werden im Bärenmarkt verlieren und im Bullenmarkt gewinnen.

Historisch gesehen wirft der S&P 500 durchschnittlich eine Rendite von ca. 10-11% ab- das ist schon ganz gut. Der Schlüssel zum Erfolg ist hier, das Investment möglichst lange zu halten.

22. Dezember 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.