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Investitionen in Pflegeheime und Seniorenwohnen gefragt

34 Mrd. € Investitionsbedarf für Pflegeheime in Deutschland bis 2020 stellten die Berater von Ernst &Young erst kürzlich fest.

Darin enthalten sind 179.000 neu zu schaffende Plätze. Das entspricht etwa 2.000 neuen Pflegeheimen.

Zudem zeigen etwa 1/3 der derzeit vorhandenen Einrichtungen großen Sanierungsbedarf, sodass sich die Zahl der benötigten Pflegeheime um weitere 2.300 Pflegeheime auf 4.300 erhöht.


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Derzeit ist der Bedarf in den alten Bundesländern deutlich höher als in den neuen Bundesländern. 46% der Betreiber in West-Deutschland halten ihre Immobilien für sanierungsbedürftig.

Hingegen wurden die meisten Einrichtungen in den neuen Ländern erst nach der Wiedervereinigung gebaut. Dort sieht nur jeder 10. Betreiber Sanierungsbedarf.

Die Studie nennt als Ursachen für den desolaten Zustand der Pflegeheime vor allem fehlendes Betriebs-Know How, unzureichende Management-Kompetenz und die „Abwesenheit einer strategischen Ausrichtung“.

Für professionelle Investoren bieten sich große Chancen, etwa mit dem Angebot seniorengerechter Wohnungen. Gemessen an den Erwartungen aktueller Käufer an Neubauten sind die baulichen Maßnahmen vergleichweise gering, wenn es darum geht eine Wohnung seniorengerecht zu gestalten.

Ein Mix aus öffentlichen Krediten, eigenen Investitionen und anteiliger Vermarktung als Eigentumswohnungen bildet einen Finanzierungsrahmen, der Renditen jenseits von 8% ermöglicht.

Das um 2001 von der GAGFAH in Essen-Altenessen realisierte Konzept für Seniorenwohnen ist beispielsweise auch heute noch tragfähig.

Selbstbestimmtes Wohnen mit Unterstützung, wo und wann sie gebraucht wird, ist das zeitgemäßere Konzept, vor allem im Vergleich zum abgelegenen Heim mit Fulltime-Versorgung und weißen Kitteln.

12. November 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.