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Investment in Agrarrohstoffe – die Alternative zum Aktienkauf?

Die Nachfrage nach Agrarrohstoffen nimmt weiter zu.

Die Gründe dafür sind Völkerwachstum, zunehmender Wohlstand und die Förderung von Biokraftstoff, da diese zur Reduzierung der Anbauflächen führen.

Mehr dazu: Agrarrohstoffe im Aufwind

Die Vorteile der Investition

Das Investment in Agrarrohstoffe als eine Alternative zu Aktien ist zurzeit sehr umstritten. Bevor man sich als Anleger dafür entscheidet, sollte man sich zuerst gründlich über die Vor- und Nachteile aufklären lassen.

Grundsätzlich kann man auf verschiedene Weisen in Agrarrohstoffe investieren: Beim Kauf von Zertifikaten, Fondsanteilen oder bei der Anschaffung von CDFs.

Bei der Geldanlage in Nahrungsmittel,  wie Reis oder Weizen, sollte allerdings klar sein, dass es allgemeine Vor- und Nachteile gibt, sowie die der Fonds und CDF’s.

Der wohl bedeutendste Vorteil ist der Profit, der erzielt werden kann, denn die Preise der Agrarrohstoffe werden laut Expertenmeinung wohl weiter steigen.

Sie müssen sich auch nicht bloß für einen einzigen Stoff entscheiden. Durch den Erwerb von Zertifikaten oder ETF’s können Sie gleich in mehrere Agrarrohstoffe investieren.


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Somit wird auch die Gefahr vermindert, auf den falschen Stoff zu setzen.

Mehr dazu: Agrarrohstoffe und Fonds: Das sind die Trends und Chancen

Die Nachteile des Investments

Ein Risiko besteht bei der Investition in Agrarstoffe immer.

Wie bei anderen Arten der Kapitalanlage gilt auch in diesem Fall: Da man nur aufgrund von Vermutungen handeln kann, weiß man nie, ob man gewinnen oder verlieren wird.

Der wohl schwerwiegendste Nachteil dieser Kapitalanlage ist der zunehmende Preis. Für die Anleger ist er wirtschaftlich zwar vorteilhaft, ethisch betrachtet aber nicht annehmbar.

Denn einige Anleger spekulieren auf das Anwachsen der Preise am Agrarrohstoffmarkt. Also ergeben sich die erhöhten Preise oftmals nicht wegen verstärkter Nachfrage, sondern nur wegen Spekulationen.

Wenn die Nahrungsmittel also teuerer werden, können sich Menschen aus den Dritte-Welt-Ländern kein Getreide oder Weizen mehr kaufen, weil die Güter zu viel kosten.

Hart ausgedrückt, könnten dadurch Menschen in Afrika und Asien an den Rand des Überlebens getrieben werden.

Mehr dazu: Russland, China, Kanada und Australien verschärfen die Lage der Agrarrohstoffe zusätzlich

Investment in Agrarrohstoffe vs. Aktienkauf

Wenn Sie den richtigen Zeitpunkt finden, um in Agrarrohstoffe zu investieren, können Sie einen Gewinn im hohen zweistelligen Bereich erzielen.

Aber sollten Sie das falsche Timing haben, gibt es oft größere Verluste als bei gewöhnlichen Aktien.

Man kann den Rohstoffmarkt nicht sicher einschätzen, sondern nur Vermutungen anstellen, dadurch wird auch die Kapitalanlage sehr unsicher.

Allerdings könnten Sie indirekt in den Rohstoffmarkt investieren, indem Sie die Unternehmen unterstützten, die vom Agrarrohstoffmarkt profitieren.

Das können Sie beispielsweise mit dem Kauf von Aktien machen, die mit der Produktion oder dem Handel von Agrarrohstoffen in Verbindung gebracht werden können.

Im Gegensatz zum Investment in Agrarrohstoffe, können Sie bei Aktienunternehmen ableiten, wie sich die Kurse vermutlich verhalten werden.

Der richtige Zeitpunkt für den Kauf einer Aktie kann also durch die Unternehmensgeschichte erschlossen werden und Sie können sich der Rendite sicherer sein.

Bei dem Agrarrohstoff-Investment handelt es sich also eher um eine schlechte Alternative zu anderen Aktien.

7. November 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.