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Investmentchance Gold: Wo kaufen, wie lagern?

Gold wird auch als Investment in physischer Form immer beliebter – kein Wunder, denn mit mehr als 1.000 Euro notiert die Feinunze so hoch wie noch nie.

Und surft man im Internet, dann trifft man immer wieder auf neue Online-Shops für physisches Gold und auch andere Metalle.

Die Abwicklung bei den Shops ist denkbar einfach: Nach der Onlinebestellung kommen die Münzen oder Barren ganz einfach per Paketdienst nach Hause.

Eine andere Möglichkeit bietet die zahlreichen Münzshops, die es in der gesamten Republik verteilt gibt.

Mehr dazu: „Goldpreis: Produktion und Wirtschaft als beeinflussende Faktoren“

Keine Barren aus Schokolade

Noch sehr exotisch ist der Einkauf von Gold am Automaten,aber es ist schon mehr als nur eine abgehobene Idee. So stand der erste Goldautomat in Dubai – in diese verrückte Welt am Persischen Golf passte so etwas auch hin.

Mittlerweile gibt es solche Automaten aber auch in Deutschland. Von Berlin bis Augsburg sind sie quer über die ganze Republik verteilt.

Dabei sehen die Goldautomaten wie die Süssigkeitenautomaten aus, die man von Bahnsteigen kennt. Im Automaten gibt es dann nur keine Goldbarren aus Schokolade, sondern die echten Barren und Münzen.

Sicherlich eignet sich Gold auch gut als Geschenk, gibt es Gold doch auch schon als 1gr-Minibarren.

Allerdings ist von solch kleinen Mengen nur abzuraten. Die Aufschläge gegenüber dem eigentlichen Materialwert überschreiten oft die 20%-, oder in Einzelfällen sogar die 30%-Marke.


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Mehr dazu: „Gold Automaten – Ein neues Level des Edelmetall-Verkaufs“

Investmentchance Gold: Barren oder Münzen?

Da ist es schon besser, auf größere Barren oder auch Münzen zu setzen.

Wenn es Ihnen nur um den Besitz von physischem Gold geht, sind Barren die erste Wahl. Im Vergleich zu Münzen sind die Barren immer noch ein wenig günstiger.

Bei Münzen zahlt man immer einen kleinen Aufschlag auf den reinen Metallwert. Dafür haben Sie bei Münzen aber auch die Chancen auf Wertsteigerungen über den Materialwert hinaus.

Erstehen Sie eine Münze aus einer seltenen Serie, so kann der Wert auch sehr schnell deutlich den Materialwert übersteigen. Dafür muss man aber erst einmal Glück haben und sich intensiv mit der Materie beschäftigen.

Grundsätzlich gilt: Setzen Sie lieber auf handelsübliche Barren.

Bei der Stückelung sollten Sie beachten, dass die Barren nicht zu groß sind. Selbst wenn es um größere Summen geht, sollten die Barren nicht größer als 100 Gramm sein.

Diese Barren kosten derzeit rund 3.500 Euro.

Bei Gold ist es übrigens egal, ob Sie Barren oder Münzen kaufen – beides ist von der Mehrwertsteuer befreit.

Anders sieht es bei Silber aus: Da dort die Mehrwertsteuer anfällt, macht sich der Einsatz von Münzen schon bezahlt.

In diesem Fall wird der verminderte Mehrwertsteuersatz von nur 7% fällig. Bei Barren sind es hingegen die vollen 19%.

Mehr dazu: „Physisches Gold: Pro und Contra“

Zu Hause oder bei der Bank lagern?

Nach dem Goldkauf stellt sich eine ganz entscheidende Frage: Wo wird das Edelmetall gelagert?

Höhere Sicherheit bietet auf den ersten Blick ganz klar die Lagerung im Bankschließfach. Die Kosten halten sich bei dieser Lagerform auch in Grenzen. Pro Jahr müssen Sie hier Kosten ab ca. 50 Euro kalkulieren.

Aber sollte es wirklich zu einer Krise kommen, stellt sich schon die Frage, ob Sie dann immer noch so einfach wieder an das Gold herankommen.

Zudem könnte der Goldbesitz – wie in der Vergangenheit schon geschehen – verboten werden. Dann wären Bestände in Banken akut gefährdet.

Nun sind wir aktuell weit von einer solchen Verschärfung entfernt. Aber bei dem Tempo der heutigen Zeit kann sich das schnell ändern. Dann ist die private Lagerung zu Hause auf jeden Fall ein großer Vorteil.

Allerdings sind hier die Kosten für einen geeigneten Tresor schon sehr viel höher. Ein guter Tresor der Sicherheitsklasse S1 kostet schon ab 300 Euro aufwärts.

Und trotz der Attraktivität von Aktien, ETFs oder Fonds: Echte Goldfans sind nur mit physischem Gold zufrieden. Nur dann erhält man auch tatsächlich einen echten Wert, der über die vergangenen Jahrhunderte stabil geblieben ist.

Dennoch lohnt sich auch ein Blick auf die weiteren Anlageformen beim Gold.

22. Dezember 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.