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Italien: Das nächste Euro-Krisenland

In Italien rauschten die Bank-Aktien in den Keller – so stark, dass es sogar zu Handels-Aussetzungen gekommen ist.

Älteste Bank Italiens hängt nur noch am Tropf des Staates

Besonders hart hat es die Banca Monte die Paschi die Siena getroffen.

Wenn Sie schon einmal Urlaub in der Toskana oder in anderen Teilen Italiens gemacht haben, kennen Sie dieses Finanz-Institut ganz bestimmt.

Es ist eine der größten Banken des Landes. Definitiv ist es die älteste Bank der Welt, die heute noch existiert: Die Wurzeln reichen zurück bis ins Jahr 1477 – das sind 539 Jahre!!!

Tradition hilft heute aber nur wenig; die Aktie ist allein in den vergangenen 12 Monaten um fast 88% abgestürzt. Die einzige Lösung für die Bank wäre eine Fusion.


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Doch ich frage Sie: Wer will denn mit einer Bank auf dem Strebebett fusionieren??? Selbst einen schwachen Banken-Sektor könnte Italien wohl verkraften. Doch das Land steht auch in anderen Bereich mit dem Rücken zur Wand:

Schulden in Italien steigen immer weiter

Der Schuldenberg des Landes wächst immer weiter. Eine Schulden-Quote von über 130% der Wirtschafts-Leistung reicht für Platz 2 hinter Griechenland in dieser Statistik des Schreckens.

Vor allen Dingen: Trotz harter Sparprogramme steigt die Schulden-Quote immer weiter an. Schon jetzt hat Italien 2.200.000.000.000 € Schulden angehäuft. Sie kennen diese Zahl nicht? Das sind 2,2 BILLIONEN €!!!

Als ob das alles noch nicht genug wäre, steigt die Zahl der faulen Kredite in den Bank-Bilanzen Italiens immer weiter an. (Faule Kredite werden Kredite genannt, die nicht mehr zurückgezahlt werden können.)

Aktuell gelten in Italien schon fast 10% der Kredite als notleidend – ein Spitzenwert in Europa. Sollten diese Kredite tatsächlich ausfallen, werden wieder einige Banken in die Pleite rutschen – und dann wird der „Bail-In“ greifen.

Die Enteignung der italienischen Sparer geht dann in die nächste Runde. Schon jetzt belastet der Druck im Finanz-Sektor die wirtschaftliche Stimmung in Italien.

Eines muss Ihnen aber klar sein: Bricht der italienische Bankensektor zusammen, bricht auch der Euro zusammen.

Italien ist zu groß für Hilfsprogramme

Italien ist wirtschaftlich die Nr. 3 der Euro-Zone. Ein Rettungs-Programm für das Land ist nicht machbar. Italien hat 11,1%  Anteil an der Wirtschafts-Leistung der EU.

Griechenland hat nur noch 1,1% – doch hier sind mehr als 300 Mrd. € in die Rettung geflossen. Habe ich tatsächlich RETTUNG geschrieben? Griechenland steht vor dem Abgrund – trotz der Milliarden-€-Hilfszahlungen.

Für Italien wären Billionen € notwendig – doch dieses Geld ist nicht da und wird auch nicht zu beschaffen sein.

12. August 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.