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IWF will EU-Bürger zur Kasse bitten

Die italienischen Banken stehen vor dem Abgrund. Nun macht der Internationale Währungsfonds (IWF) Druck auf die EU, dass die Europäer die Banken-Rettung übernehmen sollen.

Eine der Hauptaufgaben des IWF ist es, Ländern ohne ausreichende Währungs-Reserven, die in Zahlungsbilanz-Schwierigkeiten geraten sind, Kredite zu vergeben.

Vielleicht fragen Sie sich deshalb auch, warum der IWF sich überhaupt in die internen Angelegenheiten der EU einmischt?

Ganz einfach: weil das Problem der italienischen Banken kein nationales, sondern ein internationales ist.

Dabei unterstützt der IWF die italienische Forderung nach einem Bail-out durch die EU.

Folgt die EU-Kommission dieser nicht, droht ein Banken-Kollaps in Italien, der noch weitere Geldhäuser in den Abgrund reißen wird.

Zeitbombe Banken- und Staatsverschuldung

Denn auch die Bilanzen der spanischen, portugiesischen und griechischen Banken weisen riesige Löcher auf.


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Vergessen Sie in diesem Zusammenhang auch nicht die Staatsschulden dieser Länder, die bei über 100% des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegen. Wie sollen diese Staaten da noch ihre Banken retten?

Die Verschuldung in der EU ist so groß, dass bald andere Lösungen her müssen. Dahingehend hat der IWF bereits 2013 einen Masterplan vorgelegt.

Kurz wurde damals darüber in der Öffentlichkeit berichtet und dann wieder vergessen.

Doch jetzt in der aktuellen Bankenkrise in Italien mit all ihren Verstrickungen, wird dieser Plan wieder aktuell.

IWF-Masterplan: Vermögens-Abgabe

Um der europäischen Schuldenkrise Herr zu werden, soll nach dem Willen des IWF eine einmalige Vermögens-Abgabe in Form einer Steuer auf Privat-Vermögen eingeführt werden.

Es geht dabei konkret um eine Steuer von 10% auf alle Haushalte, die über Kapital-Vermögen verfügen.

Das war, wie gesagt, 2013. Inzwischen ist die Verschuldung um rund 1,5 Bio. € gestiegen, so dass der Prozentsatz der Vermögens-Abgabe weitaus höher liegen würde.

Falls Ihnen noch nicht ganz klar ist, was das heißt, sagen wir es Ihnen auf den Kopf zu:

Für den Notfall will der IWF von den EU-Bürgern einen Teil der hart erarbeitenden Vermögens-Rücklagen entziehen;

eben durch eine Steuer auf Privat-Vermögen aller Haushalte – v. a. also von privaten Haushalten.

Die Krisen-Verursacher kommen wieder einmal davon

3x dürfen Sie sich fragen, warum der IWF nicht an die Verursacher dieser Krisen heran will?

Ganz einfach: weil die reichen Investoren, nachdem die arbeitende Bevölkerung für ihre horrenden Schäden aufgekommen ist, weiterhin ungehemmt spekulieren können.

Sie sehen: Ihr Leben besteht aus malochen. Selbst wenn Sie sich dann mal etwas auf die Seite gelegt haben, besteht immer die Gefahr, dass es teilweise wieder weggenommen wird – oder dass Sie ganz enteignet werden.

Denken Sie nur an die Rentner, Arbeiter, Angestellten und Kleinunternehmer, die aufgrund der Bail-in-Regelung in Italien jetzt vor dem Nichts stehen – und das nur, um Banken zu retten, die ebenfalls gezockt haben.

20. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.