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Jobs in der Finanzbranche weiterhin beliebt

Auf dem Höhepunkt der Finanzkrise konnte man, wenn man die Zeitung aufschlug, zeitweise den Eindruck bekommen, die Börse und vor allem die Börsenhändler seien der Inbegriff alles Bösen. Doch die Finanzbranche hat sich wieder erholt und mit ihr das Ansehen ihrer Experten.

Ihr Know-how ist weiterhin hoch gefragt und wird entsprechend honoriert. Auch wenn die Finanzbranche derzeit eher vorsichtig agiert, was Neueinstellungen betrifft, ist sie nach wie vor ein äußerst beliebter Arbeitgeber. Aber welche Börsenjobs gibt es überhaupt und welche Tätigkeitsfelder umfassen sie?

Börsenhändler: Handel mit Wertpapieren

Ein Börsenmakler lässt sich mit einem Immobilienmakler vergleichen, der statt mit Häusern im Auftrag seiner Kunden mit Wertpapieren handelt. Ein Broker muss seine persönliche Zuverlässigkeit und berufliche Eignung nachweisen, bevor er zum Wertpapierhandel zugelassen wird.

Als Angestellte bei einer Bank betreuen Börsenmakler Privat- und Geschäftskunden. Das Einstiegsgehalt liegt bei etwa 35.000 Euro, Erfahrung und einen entsprechend erfolgreichen Karriereverlauf vorausgesetzt, kann das Gehalt mit Bonuszahlungen sogar die Millionengrenze überschreiten.

Fondsmanager: Strategische Finanzexperten

Ein Fondsmanager leitet die Geschicke eines Sondervermögens, das sich aus den Investitionen von Anlegern speist. Er entwickelt eine Anlagestrategie und entscheidet über die Art der Investments. Ziel ist es, eine bessere Rendite zu erzielen als der jeweilige Markt. Sie sind den Anlegern Rechenschaft schuldig und müssen sich regelmäßig an Benchmarks über die Gewinnentwicklung messen lassen.

Fondsmanager sind in der Regel bei Investmentgesellschaften und Banken angestellt, da diese die Fonds ausgeben. Ihr Gehalt fällt äußerst lukrativ aus: Bei Berufseinstieg liegt es bei etwa 50-60.000 Euro, bereits nach einigen Jahren Berufserfahrungen kann es laut einem Artikel auf Spiegel Online schon auf 100.000 Euro steigen.

Hedgefonds-Manager: Risiko und Rendite

Genau wie der reguläre Fondsmanager verwaltet der Hedgefonds-Manager das Geld der Anleger. Allerdings unterliegen Hedgefonds nicht den üblichen Regulierungen in Bezug auf Finanzderivate und Fremdkapitaleinsatz, weshalb sie deutlich höhere Renditen abwerfen können als normale Fonds.

Dementsprechend hoch ist allerdings auch das Risiko für die Anleger. Der Berufszweig kann als Königsdisziplin des Finanzsektors angesehen werden und hat einige schwer reiche Stars hervorgebracht. Genauso vielfältig sind allerdings die Beispiele gescheiterter Strategien und persönlichen Versagens.

Aufgrund des großen Risikos, bei dem die Extreme von Erfolg und Scheitern so weit auseinanderliegen, fallen auch die Unterschiede in Bezug auf das Gehalt sehr groß aus.

Viele weitere Jobs im Finanzsektor

Neben diesen exponierten Berufsprofilen bietet der Finanzsektor noch eine ganze Fülle anderer Tätigkeitsfelder, wie ein Blick in die Stellengesuche im Finanzbereich zeigt. Die Karrieremöglichkeiten sind vielfältig, und besonders die guten Verdienstmöglichkeiten reizen viele, diesen attraktiven Weg einzuschlagen.

Man sollte sich dennoch auch über die Risiken dieser Berufszweige voll im Klaren sein und mit dem hohen Druck umgehen können, der auf den Angestellten lastet. Wer Verantwortung und Risiko nicht scheut, sondern im Gegenteil davon beflügelt wird, der kann im Finanzsektor nach wie vor eine tolle Kariere hinlegen.

26. Mai 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Markus Müller
Von: Markus Müller. Über den Autor

Markus Müller ist Experte für Vermögenaufbau und –absicherung und großem Interesse an genereller Finanzthematik.