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Jung, obdachlos, ohne Zukunft: Die Flüchtlingskrisen-Generation

Eine Studie der Bertelsmann-Stiftung besagt, dass 26 Mio. Kinder und Jugendliche in der EU von Armut und sozialer Ausgrenzung bedroht sind (Stand: Ende 2015).

Das ist eine Schande für Europa – und ein Zeugnis des Versagens der Politik!

Jung, obdachlos, ohne Zukunft

Viele dieser Minderjährigen landen auf Europas Straßen. Oftmals sind sie nicht nur verarmt, sondern wurden misshandelt, vernachlässigt und sind traumatisiert.

Allein in Deutschland soll es 32.000 minderjährige Obdachlose geben – eine Tragödie vor unserer Haustür; und das trotz Flüchtlingskrise.

Diskriminierung von Obdachlosen

Statt wie die Flüchtlinge willkommen geheißen, werden die EU-Obdachlosen diskriminiert.

Sind vielerorts unerwünscht, werden aus den Innenstädten vertrieben oder gar mit einem Bußgeld belegt.

Damit hat sich die Bekämpfung der Armut zum Kampf gegen die Armen verwandelt. Beispiele gefällig? Dann lesen Sie weiter! Sie werden erschüttert sein.


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EU-Mitglied Spanien

Am 1. Januar 2014 trat in Spanien die neue Verordnung über das Zusammenleben im öffentlichen Raum in Kraft.

Für bettelnde Kinder können Strafen von 1.500 € anfallen; ebenso für unerlaubtes Campieren im öffentlichen Raum.

In anderen Beiträgen haben wir Ihnen bereits aufgezeigt, dass in Spanien jeden Monat tausende Familien zwangsgeräumt werden.

Viele, die nicht bei Verwandten, Freunden oder Nachbarn unterkommen können, landen auf der Straße. Und dort erwarten sie dann Bußgelder; wie etwa in Madrid, wo das Übernachten auf der Straße mit Strafe belegt ist.

EU-Mitglied Großbritannien

Aber auch in London sind Obdachlose unerwünscht. Ihre Zahl ist in den letzten Jahren um 75% gestiegen.

Damit sich die Armen nicht in windgeschützten Hauseingängen niederlassen, werden Metallspieße auf dem Boden angebracht. Diese schrecken nicht nur ab, sondern sind auch wirklich gefährlich.

EU-Mitglied Frankreich

Zehntausende sind in unserem Nachbarland trotz Arbeit obdachlos. Denn jeder 4. Obdachlose hat gar einen Job, doch das Gehalt reicht nicht aus, um eine Wohnung zu finanzieren.

Die Hälfte von ihnen sind Frauen, die als Haushalts-Hilfen arbeiten, oder in der Kinderbetreuung und Krankenpflege.

Im Dezember 2014 kommt die Stadtverwaltung der französischen Mittelmeer-Stadt Marseille auf eine ungeheuerliche Idee:

Obdachlose – sogenannte Clochards – sollen einen speziellen Gesundheits-Ausweis tragen – gut sichtbar; darauf die Krankheits-Geschichte, die Sozialversicherungs-Nummer und weitere Informationen des Betroffenen.

Und wissen Sie, wie dieser Ausweis aussieht? Es ist ein gelbes Dreieck. Das erinnert an die dunkelsten Zeiten deutscher Geschichte!

Dazu fehlen einem ganz einfach die Worte. Völlig zu Recht brach ein Sturm der Entrüstung los!

EU-Mitglied Ungarn

Die Regierung hat das Übernachten auf der Straße verboten. Obdachlosen drohen Geld- und Gefängnis-Strafen.

Fazit

Sie sehen also: Auf europäischen Straßen wird nicht gefackelt, wenn es um die Diskriminierung von Obdachlosen geht.

Auch das ist eine Schande!

2. November 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.