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Kalkulieren Sie das Unwahrscheinliche ein!

Gewinne, Gewinne, Gewinne … So gut wie jede Börsen-Seite im Internet berichtet Ihnen von Gewinnen.

Marktkommentare schreiben auch meist von Gewinnen, von der Werbung ganz zu schweigen…

Verluste gehören an der Börse aber auch dazu. Deshalb schreibe ich Ihnen hier von Verlusten.

Verluste gehören zum Alltag an der Börse

Verluste bei einzelnen Trades oder auch für einen begrenzten Zeitraum im Depot sind Alltag an der Börse. Diese dürfen sich nur nicht zu weit oder zu lange ausweiten.

Ich arbeite deshalb mit der 3:1-Strategie Call-Optionen zu Put-Optionen. Die empfehle ich Ihnen auch an dieser Stelle regelmäßig.

3:1-Strategie Call-Optionen zu Put-Optionen

Sie besagt: Kaufen Sie für je 3.000 €, die Sie in Call-Optionen investieren, für 1.000 € Put-Optionen.

Entsprechend habe ich auch in den zurückliegenden Jahren, in denen die Märkte kontinuierlich stiegen, regelmäßig Put-Optionen empfohlen.

Etliche dieser Put-Optionen musste ich mit Verlust glattstellen. Das gehört zum Alltag eines Investors.

Hätte ich diese Put-Optionen nicht empfohlen, wäre die Performance noch besser als sie sowieso schon ist.

Ich habe auch jetzt trotzdem wieder Put-Optionen auf den DAX empfohlen. Der Grund:

Unvorhersehbare Ereignisse sorgen für die größten Kursbewegungen

  1. Jedem Fondsmanager wird wohl verziehen, dass er den Anschlag vom 11.09.2001 auf das World-Trade-Center nicht ahnen konnte. Die schlechte Performance danach wird entschuldigt.

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  1. Jedem Fondsmanager wird wohl verziehen, dass er die Pleite von Lehman Brothers vom 15.09.2008 nicht ahnen konnte. Die schlechte Performance als Folge wird wohl entschuldigt.
  1. Gehen wir weiter zurück: Jedem Fondsmanager wird wohl verziehen, dass er den „Schwarzen Montag“ vom 19.10.1987 nicht ahnen konnte. Seine Verluste an diesem Tag von 20%, 30% oder auch mehr werden sicher entschuldigt.
  1. Ein letztes Beispiel: Im August 1998 wurde Russland in der Folge der Asien-Krise zahlungsunfähig. Wer würde dem Fondsmanager vorwerfen, dass er das nicht vorhergesehen hat? Er ist sicher entschuldigt, dass sein Portfolio um etwa 22% einbrach – entschuldigt, wie immer…

Diese Liste ließe sich fast endlos fortsetzen; die größten Kursausschläge gab es immer durch nicht vorhersehbare Ereignisse.

Wer nicht vorsorgt, ist nicht entschuldigt!

Gehen wir zum Crash der Jahre 2008 / 2009: Vor dem Crash notierte der DAX im Hoch mit rund 8.000 Punkten.

Den Punktestand hatte der DAX im Frühjahr 2013 wieder erreicht. Heute notiert er deutlich höher (Stand: September 2016).

Rein rechnerisch ist das über die Jahre gesehen ein Plus – es hat aber viele Nerven gekostet. Das ist schon nicht toll, aber schlimmer noch: Es gilt nur in der Theorie.

Wer mit Hebelprodukten handelt, den hat es im Crash richtig erwischt, wenn er nur auf steigende Aktienkurse investiert war; nicht wenige Depots hat es geschreddert.

Aber auch wer mit Aktien gehandelt hat, kam nur dann ungeschoren davon, wenn er das Geld jahrelang nicht benötigte und die Nerven hatte, die Verluste auszusitzen.

Ein Aktionär, der mit Stop-Loss-Orders gearbeitet hatte, ist z. B. auch mit 20% oder 30% Verlust ausgestiegen.

Rechnen Sie immer mit dem Unvorhersehbaren!

Nicht vorhersehbaren Ereignisse bergen in sich, dass sie eben nicht vorhersehbar sind. Aber: Vorhersehbar ist, dass es nicht vorhersehbare Ereignisse geben wird – immer wieder.

Also: Wer nicht vorsorgt, handelt fahrlässig!

Deshalb sind die oben mehrfach „entschuldigten“ Fondsmanager eben nicht entschuldigt. „Augen zu und durch, dieses Mal wird es schon gut gehen“, funktioniert mit Sicherheit nicht.

Gewinnen fängt mit Kapital-Erhalt an

An der Börse ist Ihr eingesetztes Geld Ihr einziges Arbeitsmittel. Damit müssen Sie also pfleglich umgehen.

Eine Zeitlang keine Gewinne zu erzielen und einzelne Trades mit Verlust sind völlig nebensächlich, solange Sie weiter „arbeiten“ können

Sie können aber nur „arbeiten“, wenn Kapital vorhanden ist. Also empfehle ich Ihnen dringend, dieses in jeder Minute zu sichern.

Einzelne Verluste ermöglichen dauerhafte Gewinne

Ich verbuche mit Put-Optionen immer einmal wieder einzelne Verluste, aber: Sie sind mir egal. Denn nur dadurch war ich die letzten Jahre hindurch sicher aufgestellt. Ich kann weiter arbeiten, ich werde weiter Gewinne erzielen.

Wenn der DAX auf 12.000 Punkte steigt, werde ich erneut Verluste mit Put-Optionen verbuchen.

Aber dank der 3:1-Strategie Call-Optionen zu Put-Optionen werde ich erneute sichere und hohe Gesamt-Gewinne erzielen, die das Depot weiter ins Plus führen.

14. September 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rainer Heißmann. Über den Autor

Rainer Heißmann ist Autor für Wirtschafts- und Börsenfachpublikationen und Chefredakteur vom "Optionen-Profi" und "Heißmanns Königsklasse". Außerdem ist er Autor des Buchs "Reich mit Optionen". Seine größte Stärke: Komplexe Sachverhalte so zu erklären, dass sie auch dem Nicht-Fachmann verständlich und nachvollziehbar werden.