So erwarten 70 % aus dem US-Produktionssektor und 64 % aus dem US-Dienstleistungssektor in den nächsten zwölf Monaten einen Umsatzanstieg. Wobei man was die Einstellung von neuem Personal mit 45 % bzw. 34 % betrifft, deutlich skeptischer ist. Andererseits ist im Produktionssektor seit Anfang des Jahres eine Verbesserung um 11 Punkte eingetreten, wohingegen es beim Dienstleistungssektor nur 1 Punkt war.
In Europa sind die Chiefs wegen der Griechenlandkrise etwas vorsichtiger. So sind es nur 55 % im Produktionssektor und weniger als die Hälfte im Dienstleistungssektor die steigende Umsätze erkennen wollen.
Und in den BRIC Regionen, also Brasilien, Russland, Indien und China sind nach 66 % im Februar jetzt noch 58 % der Meinung, dass die Umsätze nach oben gehen.
Was sagt uns das nun?
Die Konjunktur weltweit ist aufwärts gerichtet. Umsätze und Gewinne werden weiter zunehmen. Und da Kurse mittelfristig den Gewinnen folgen, sollten die Börsen in der zweiten Jahreshälfte anziehen.
Die schlechteren Zahlen zu den Einstellungen neuer Mitarbeiter zeigen die Vorsicht bzw. Skepsis, die nach wie vor mitschwingt. Offensichtlich trauen viele dem Frieden an der Finanzkrisenfront noch nicht so recht. Und so wartet man auf diesem Feld erst einmal ab. D.h. dass die Kaufkraft eher stagnieren als zunehmen wird, wovon grundsätzlich Konsumwerte und konsumnahe Werte negativ betroffen sein müssten. Von einzelnen Unternehmen, die auf Trends surfen oder wie adidas von der Fußballweltmeisterschaft profitierten einmal abgesehen.
Sollte die Skepsis, die weitere Einstellungen verhindert, allerdings zurückgehen, dann steht einem breiten Aufschwung, von dem auch und gerade die Konsumwerte profitieren werden, nichts mehr im Wege.
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