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Kapitalschutz: Diversifikation ist das A und O

An der Börse sah es in den letzten Jahren nicht immer gut aus.

Den Aktienmarkt nach dieser Enttäuschung in Zukunft zu meiden wäre jedoch die völlig falsche Konsequenz.

Zwischenzeitliche Kurseinbrüche wird es an den Aktienmärkten immer wieder einmal geben.

Das gehört zur Börse einfach dazu. Sie erhalten höhere Renditechancen eben (leider) nicht umsonst. Es gibt sie allerdings dennoch.

Aktien zählen langfristig zu den renditestärksten Geldanlagen und sollten deshalb in keinem guten Depot fehlen.

Auch als vorsichtiger Anleger sollten Sie nicht auf Investitionen in den Aktienmarkt verzichten, sei es durch Einzelaktien, Fonds oder Zertifikate.

Allein mit sicheren Anleihen und Festgeld werden Sie nach Inflation und Steuern kaum etwas von Ihrer Rendite übrig behalten.

Kapitalschutz: Diversifikation und Sparpläne als Weg zum Erfolg

Geldanlage bedeutet nicht, alles auf eine Karte zu setzen und unkalkulierbare Risiken einzugehen.

Diese Zockerei hat mit langfristigem Vermögensaufbau, zu dem Sie der „Geldanlage-Berater“ anleiten möchte, wenig gemeinsam.

Aus dieser Motivation heraus gilt es, Ihnen Regeln an die Hand zu geben, mit denen Sie die Risiken der Geldanlage deutlich reduzieren können.

Die Themen heute: Die richtige Diversifikation zwecks Kapitalschutz und die Eliminierung von Timing-Risiken durch Sparpläne.


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Die richtige Diversifikation reduziert Ihr Gesamtrisiko

Der Grundsatz „Je höher die Rendite, desto höher auch das Risiko“ gilt lediglich bei Einzelwerten. Für mehrere Positionen zusammengenommen sieht die Sache anders aus.

Durch geschickte Mischung verschiedener Wertpapiere können Sie eine Verbesserung des Rendite-Risiko-Verhältnisses Ihres Gesamtdepots erreichen.

Für eine gute Diversifikation (Streuung des Vermögens auf verschiedene Wertpapierarten zwecks Risikominderung) ist es wichtig, dass die Kurse der verschiedenen Einzelwerte möglichst wenig voneinander abhängig sind (korrelieren).

Je ähnlicher sich Wertpapiere sind, desto höher ist ihre Korrelation und desto schlechter die Diversifikation Ihres Gesamtdepots.

Die Anwendung des KpG-Anlagekonzepts ist bereits ein erster Schritt in Richtung eines gut diversifizierten Depots.

Damit haben Sie bereits Wertpapiere mit unterschiedlichen Risiken im Depot, deren Kurse sich unabhängig voneinander entwickeln.

Verteilen Sie Ihre Aktien und Anleihen auf verschiedene Länder und Branchen, so vermeiden Sie, dass Ihr Depot von der Krise einer Branche oder Region zu stark in Mitleidenschaft gezogen wird.

Langjährige Leser des „Geldanlage-Beraters“ kennen unsere Empfehlung, jeweils bis zu 10% des Vermögens in Immobilien und Rohstoffe zu investieren.

Zahlreiche Studien belegen die geringe Korrelation dieser beiden Anlageklassen zu Aktien und Anleihen.

Somit stellen Immobilien und Rohstoffe die optimale Beimischung zur Verbesserung der Diversifikation Ihres Depots dar.

Mehr dazu: Markowitz-Modell: So erstellen Anleger das optimale Portfolio

Mit Sparplänen schalten Sie das Timing-Risiko aus

„Wer behauptet, immer den optimalen Ein- und Ausstiegszeitpunkt zu erwischen, ist entweder ein Lügner oder der liebe Gott.“

Diese bekannte Börsenweisheit beschreibt treffend die Unmöglichkeit, an der Börse immer das optimale Timing zu erwischen.

Mehr dazu: Aktien kaufen – Timing ist entscheidend

Die Frage nach dem richtigen Ein- und Ausstiegszeitpunkt ist leider immer nur im Nachhinein richtig zu beantworten.

Wenn Sie sich nicht auf das Glück bei der Wahl des Einstiegszeitpunkts verlassen möchten, bieten Ihnen Sparpläne eine gute Alternative zur Einmalanlage.

Mit Sparplänen brauchen Sie sich keine Sorgen zu machen, eventuell einen ungünstigen Einstiegszeitpunkt zu erwischen.

Das regelmäßige Ansparen gleich hoher Beträge über einen langen Zeitraum gleicht die Schwankungen des Aktienmarkts weitgehend aus.

Ein weiterer Vorteil: Bei niedrigeren Kursen kaufen Sie mehr Anteile des betreffenden Fonds oder Zertifikats, bei höheren Kursen entsprechend weniger Anteile.

Somit erzielen Sie bei Sparplänen insgesamt einen niedrigeren Durchschnittspreis. Dies wird als „Cost-Average-Effekt“ (übersetzt „Durchschnittskosten-Effekt“) bezeichnet.

Langfristige Fonds- oder Zertifikate-Sparpläne eignen sich daher hervorragend zum langfristigen Vermögensaufbau.

Wichtig ist, dass Sie auch in schlechten Börsenphasen den Sparplan nicht unterbrechen, sondern weitere Anteile kaufen. Nur dann profitieren Sie auch vom Cost-Average-Effekt.

22. September 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.