Kapitalwert-Rente: Gleichbleibendes Einkommen ohne Kapitalverlust

Der Kapitalwert ist ein Fachbegriff aus der Finanzmathematik. Es geht dabei um die Summe der Einzahlungen und Auszahlungen einer Investition. Davon wird wiederum der Betrag der eigentlichen Investition abgezogen. Was übrig bleibt, ist der Kapitalwert.

Der Begriff Kapitalwert-Rente bezieht sich auf wiederkehrende Bezüge und wird häufig mit Immobilien in Zusammenhang gebracht. So ist es auch möglich, eine sogenannte ewige Rente zu bekommen, bei der das investierte Kapital nicht verbraucht wird und die Einnahmen deshalb zeitlich nicht begrenzt ist.

Ewige Rente

Hierbei geht es nicht um die staatliche Rente, die man sein Leben lang ausbezahlt bekommt, sondern um eine zusätzliche Einnahme. Fakt ist, dass die staatliche Rente vielen Menschen in Zukunft nicht reichen wird, um ihren Lebensstandard halten zu können.

Eine zusätzliche ewige Rente kann mit angespartem Kapital oder auch beispielsweise durch den Verkauf einer Immobilie erreicht werden. Rentenrechnung: Barwert zur Berechnung der ewigen Rente

Es geht letztlich darum, das Kapital so anzulegen, dass man monatlich (auch quartalsweise oder jährlich ist durchaus üblich) einen fixen Betrag erhält und gleichzeitig das Kapital nicht weniger wird. Im aktuellen niedrigen Zinsumfeld ist dies jedoch keine so leichte Aufgabe wie früher – vorausgesetzt, man möchte etwa 4% bis 6% Zinsen erhalten.

Doch die Rente gilt nicht nur für Personen, die das entsprechende Rentenalter bereits erreicht haben. Man kann natürlich jederzeit sein verfügbares Kapital anlegen und davon eine ewige Rente beziehen. Eine Kapitalwert-Rente beziehen kann also dementsprechend jedermann, das ist nicht altersabhängig.

Leibrente

Beschäftigt man sich mit der Leibrente bei Immobilien, so geht es in erster Linie um den Verkauf der Wohnung oder des Hauses. Man veräußert dabei seine eigene Immobilie und erhält den Kaufpreis als monatliche Zahlung. Gleichzeitig bleibt man aber darin wohnen und erhält lebenslanges Wohnrecht.

Dabei gibt es zwei Varianten:


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  1. Eine temporäre Leibrente hat eine vorher festgelegte Laufzeit.
  2. Die klassische Version dauert unbegrenzt und ist lediglich abhängig von der Lebenserwartung des Verkäufers. Der Käufer zahlt also nur so lange die Kapitalwert-Rente, bis der ehemalige Eigentümer verstorben ist.

Insbesondere Banken und Versicherungen machen sich diese Kapitalwert-Rente zunutze. Oft wird in dieser Situation die Immobilie deutlich unterm tatsächlichen Verkehrswert verkauft. Deshalb ist es wichtig, sich vor einem solchen Vertrag den Kapitalwert berechnen zu lassen, denn auf diesem basiert die Leibrente schließlich. Leibrente oder Entnahmeplan – diese Möglichkeiten gibt es im Ruhestand

Kapitalwert-Rente: Fazit

Die Kapitalwert-Rente ermöglicht einem Investor langfristige Einnahmen. Als Kleinanleger kann man das auch in Form von Zinsen für eine Investition erhalten. Alternativ besteht die Möglichkeit, Immobilien zu verkaufen und dafür eine Leibrente einzunehmen, während man jedoch weiterhin das Wohnrecht auf Lebenszeit behält.

Es gibt, je nach Situation, sehr unterschiedliche Varianten einer Kapitalwert-Rente. Jedoch sollte man immer den Kapitalwert berechnen, um die Angebote besser einschätzen zu können.

31. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Michael Berkholz. Über den Autor

Michael Berkholz entdeckte vor einigen Jahren seine Leidenschaft fürs Trading und gibt sein Wissen heute mit großer Leidenschaft an seine Leser weiter.

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