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Mit Blick fürs „große Ganze“: Ihre Karriere als Marktanalyst

Marktanalysten untersuchen die Volkswirtschaft, sie nehmen also den Finanzmarkt an sich unter die Lupe. Die einzelnen Berufsbilder in diesem Feld sind sehr unterschiedlich, aber insgesamt ist dieses Gebiet besonders attraktiv für Menschen, die gerne Daten auswerten und Trends beobachten, um sich mit ihren Beobachtungen eine Meinung über die Zukunft der Finanzmärkte zu bilden.

Nach der Auswertung der Daten wird man sich als Analyst entweder seine eigene Meinung über die Finanzmärkte bilden oder sich einer bereits vorhandenen Denkrichtung anschließen. Dadurch, dass man seine Meinung verbreiten und verteidigen muss, gehören zu diesem Beruf auch jede Menge Schreibtätigkeiten und Vortragsreden, in denen man seinen Standpunkt verdeutlicht.

Einsatzgebiet und Arbeitsplatz: Wo Marktanalysten arbeiten

Finanzanalysten sind entweder als Ökonomen bzw. Volkswirtschaftler, Strategen oder Finanzmathematiker, auch „Quant“ genannt, tätig. Ihr Einsatzgebiet ist vielfältig: Von Investmentbanken über Vermögensverwaltungsfirmen bis hin zum Öffentlichen Dienst und zur Wissenschaft.

Entsprechend breit gefächert sind auch die Möglichkeiten der Wohnsituation, von Metropolen über Großstädte bis zu kleineren Universitätsstädten.

Karriere in der Finanzwelt: Wie man zur Marktanalyse kommt

Für die meisten Analysten-Berufe braucht man ein ziemlich hohes Bildungsniveau, bevor man den Einstieg in die Branche wagen kann. Der Bachelorabschluss ist auch hier ein absolutes Muss und die meisten erfolgreichen Analysten haben einen MBA oder sogar einen Doktortitel.

Um auf seinem Spezialgebiet als Analyst langfristig weiterzukommen, ist es auch generell nötig, sein Wissen zu verbreiten, indem man Artikel schreibt und veröffentlicht.

Ein großer Vorteil der Analysten ist, dass sie relativ schnell zwischen verschiedenen Arbeitgebern wechseln können. Beispielsweise könnte ein Ökonom, wenn er sich erst einmal etabliert hat, von einer wissenschaftlichen Karriere an der Universität relativ problemlos zu einer Investmentbank wechseln oder für die Regierung arbeiten.


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Die Flexibilität eines wechselnden Arbeitsumfelds und analytische Arbeit auf hohem Niveau machen das Feld der Finanzanalytik besonders attraktiv für all diejenigen, die bereit sind, auch entsprechend viel Zeit und Geld in einen hohen akademischen Abschluss zu investieren.

Tätigkeitsbereiche für Marktanalysten

Ökonomen können so ziemlich überall arbeiten, werden aber meistens von Investmentbanken, Vermögensverwaltern, Hedgefonds-Gesellschaften, Regierungen, Zentralbanken oder Hochschulen beschäftigt.

Ökonomen analysieren normalerweise aktuelle Finanzdaten und Wirtschaftstrends um zu erklären, warum die gegenwärtigen Umstände so sind wie sie sind und dann vorauszusagen, was die Zukunft bringen könnte. Viele Ökonomen verbreiten und verteidigen ihre Ansichten mit einer Kombination aus Veröffentlichungen, Lehraufträgen, Vorlesungen oder Vortragsreden.

Bei manchen Unternehmen kommt es besonders darauf an, dass man die Organisation persönlich gut repräsentiert. Dazu muss man sich entsprechend in Szene setzen können – wer also vor einem großen Publikum sicher auftritt, wird dort besonders erfolgreich sein.

Glücklicherweise gibt es auch genug Positionen für jene, die das Rampenlicht nicht so gerne mögen. Dabei analysiert man Datensätze und ermittelt Trends ganz ohne öffentliche Aufmerksamkeit. Für solche Jobs ist der Master das Minimum, die meisten haben jedoch einen Doktortitel. Besondere Prüfungen oder weitere Abschlüsse und Titel wie der CFA sind nicht nötig.

Das Gehaltsniveau: Je nach Arbeitgeber unterschiedlich

Wer als Ökonom für eine große Bank oder Vermögensveraltungsfirma arbeitet, kann sehr viel Geld verdienen. In der Wissenschaft oder bei der Regierung hingegen ist man meistens unterbezahlt – jedenfalls in Relation zum Bildungsniveau und im Vergleich zu den Gehältern anderer Finanzexperten.

Dennoch werden diejenigen, die eine analytische Begabung mitbringen und auch am Schreiben und Reden ihre Freude haben, diese Arbeit sehr befriedigend finden und finanziell auch gut abgesichert sein, egal wo sie arbeiten.

„Quants“: Die Mathe-Magier

Für die meisten Analytiker-Berufe muss man seine Meinung ständig hinterfragen und adäquat der Öffentlichkeit gegenüber präsentieren. Die „Quants“ bzw. Finanzmathematiker sind jedoch meist hinter den Kulissen aktiv und entwickeln mathematische Modelle, um das Verhalten des Marktes vorauszusehen.

„Quants“ haben nichts mit Teilchenphysik zu tun, sondern betreiben quantitative finanzmathematische Analysen. Ihre Arbeit ist willkommen bei Vermögensverwaltern, Hedgefonds-Gesellschaften oder Banken.

Der typische Finanzmathematiker hat logischerweise einen mathematischen oder statistischen Hintergrund und hat eventuell auch einen Doktortitel oder einen höheren naturwissenschaftlichen Abschluss. Wer besonders gerne mit Zahlen und digitalen Modellen arbeitet, würde sich als Quant gut machen.

Abhängig von ihrer konkreten Position können Quants gewaltig hohe Gehälter verdienen. Wenn man dazu in der Lage ist, Modelle zu erstellen, die den Markt erfolgreich übertreffen, ist die Liste der Entlohnungen fast endlos.

Fazit: Der Blick fürs „große Ganze“ darf nicht fehlen

So ziemlich jeder Job in der Finanzbranche verlangt ein paar Analyse-Fähigkeiten, aber speziell im Bereich Marktanalyse ist professioneller Umgang mit Daten das A und O. Das Berufsbild des Ökonomen oder auch das des Finanzmathematikers ist besonders attraktiv für Denker, die gerne Muster in Datensätzen oder Markttendenzen entdecken und voraussagen können, in welche Richtung die Märkte sich zukünftig entwickeln.

Für viele (aber nicht alle) Berufe in diesem Bereich sind soziale Kompetenzen entscheidend, da man je nach Tätigkeit entweder Kundenkontakt hat oder vor Publikum präsentiert.

6. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.