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Wirtschaft plus: Ihre Chancen in den Medien

Sind Sie hin- und hergerissen zwischen der Finanzwelt und einer Schauspielkarriere? Finanz-Jobs in den Medien vereinen das Wissen über Finanzen und Wirtschaft mit der Chance, diese Themen einem großen Leser- oder Fernsehpublikum näher zu bringen und sie so der Masse zugänglich zu machen.

Wer mit seinem Finanzwissen in der Medienwelt Karriere machen will, sollte nicht nur ein kluger Kopf sein, sondern auch ausgezeichnete Kommunikations- und Darstellungsfähigkeiten mitbringen. Es ist hier natürlich für Ihre ganze Karriere entscheidend, ob Sie lieber Reden halten oder Artikel schreiben.

Karriere: Wo Finanzexperten in den Medien gefragt sind

Viele Jobs in dieser Branche findet man in den großen Städten, in denen die Medien geballt aufeinandertreffen. Im Grunde hat jede nennenswert große Stadt ihre lokale Zeitung oder es gibt einen regionalen Fernsehsender, der eventuell auch Jobchancen bietet. Wer journalistisch tätig sein möchte, kann sich auch selbstständig machen, was den Vorteil hat, dass man so gut wie überall arbeiten und leben kann.

Medienschaffende Finanzexperten arbeiten selbstverständlich in ganz anderen Unternehmen. Anstelle von Banken oder Vermögensverwaltern sind die typischen Arbeitgeber hier weltweite Nachrichten- und Wissensportale wie z.B. Reuters oder Bloomberg, Fernsehsender wie CNBC und Verlagsgruppen wie Financial Times oder Forbes.

Speziell im deutschen Sprachraum gibt es natürlich nicht nur GeVestor und andere hauseigene Angebote vom Verlag für die Deutsche Wirtschaft. Zu den größten Finanznachrichten-Anbietern gehören beispielsweise Financial Times Deutschland, und die Finanzredaktion der FAZ , sowohl in Print als auch Online.

Wer lieber ins Fernsehen möchte, wäre je nach Präferenz bei n-tv oder in der Börsensparte der ARD sicherlich gut aufgehoben.

Karriere: Wie man als Finanzexperte in die Medien kommt

Anders als die Finanzwelt mit ihren streng geregelten Qualifikationen bieten die Medien jedem, der entsprechende praktische Erfahrung mitbringt, gute Karrierechancen.


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  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
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  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
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Es kann durchaus vorkommen, dass ein Investmentbanker über eine Art „Branchenbeichte“ den Sprung in die Medien schafft. Dies ist jedoch  eher die Ausnahme als die Regel. Viele Finanzjournalisten fangen auch im Journalismus an. Das bedeutet meistens, dass ihr akademischer Hintergrund sowohl ein journalistisches als auch ein wirtschaftliches oder finanzwissenschaftliches Studium umfasst.

So manche herausragende Persönlichkeit auf diesem Gebiet hat ihre Karriere bei einer kleinen Zeitung oder einem kleinen Fernsehsender angefangen und sich langsam hochgearbeitet, bevor sie sich eine Position bei einem Medienkonzern oder einer bekannten Tageszeitung sichern konnte.

Außerfachliche Qualifikationen werden großgeschrieben

Für einige Medientätigkeiten wie z.B. die Teilnahme an einer Finanznachrichtensendung kommen Qualifikationen ins Spiel, die normalerweise für Finanzberufe nicht sehr wichtig sind.

Dazu gehören das Erscheinungsbild, ein Gefühl für die Kamera und das Talent, andere Leute zu interviewen, sowie eine gewisse “Bildschirmpersönlichkeit”. Auch in Bezug auf diese speziellen Talente ist die Konkurrenz sehr hart.

Doch mit harter Arbeit, Fleiß und den richtigen Kontakten in der Medienwelt kommt man auch hier schnell weiter – vielleicht sogar bis zu einer Position, in der man die täglichen Finanznachrichten moderiert.

Berufe für Finanzexperten in den Medien: Der Finanzjournalist

Als Finanzjournalist ist man sehr flexibel, was den Arbeitsort betrifft.Manche Großbanken und Vermögensverwalter stellen Schreibkräfte in Vollzeit ein, die ihre Marketing-Unterlagen und Marktberichte verfassen.

Es gibt auch redaktionelle Tätigkeiten bei Zeitungen, Magazinen und Internetseiten, die sich auf Finanz- und Wirtschaftsthemen spezialisiert haben.Für all diese Positionen ist ein reichhaltiges Wissen über die Finanzmärkte von Vorteil. Noch wichtiger ist allerdings das Talent, gut zu schreiben.

Das Schreiben kann man im Grunde nur durch Übung lernen. Doch es ist ebenso wichtig, viel von anderen Experten zu lesen, denn nur so entwickelt man sein Gefühl für den richtigen Ton.

Man sollte allerdings beachten, dass sich die Medienwelt ständig verändert und dass eine Tätigkeit als Journalist nicht einfach zu finden ist.Die Debatte darüber, ob Printmedien den Ansturm auf Online-Angebote überleben werden, ist in diesem Zusammenhang durchaus ernst zu nehmen.

Doch egal, welches Medium sich in Zukunft behauptet: Man wird immer Experten brauchen, die kompetent erklären können, was auf dem weltweiten Finanzmarkt passiert.

Weitere Möglichkeit: Finanz-Berichterstatter in Fernsehen und Radio

Dieses Berufsbild gefällt natürlich am ehesten all denjenigen, die sich gut vorstellen können, im Fernsehen oder im Radio über die Finanzmärkte zu sprechen. Dabei würde man nicht nur seine eigene Meinung zur Lage der Finanzmärkte preisgeben, sondern ab und zu auch andere Experten interviewen oder Teil einer Diskussionsrunde sein.

Das Erscheinungsbild und die Ausstrahlung sind bei Fernsehauftritten besonders wichtig und dazu gehört natürlich auch, eine schöne Stimme oder zumindest eine gewisse Leichtigkeit beim Sprechen.

Manchmal beginnt eine Karriere damit, dass man als Gast ab und zu in einer Fernsehshow auftritt. Wenn diese Auftritte gut ankommen, ist das Angebot, eine eigene Show zu bekommen, meist nicht mehr allzu weit. Die erfolgreichsten Berichterstatter erhalten ein beeindruckendes Honorar dafür, dass sie täglich oder wöchentlich ein Millionenpublikum ansprechen.

Fazit: Die Expertenmeinung will jeder hören

Die Medienwelt verändert sich unwahrscheinlich schnell und die Zukunft ist ungewiss. Doch eines ist sicher: Man wird immer Finanzexperten brauchen, die über das tägliche Geschehen auf den weltweiten Finanzmarkt berichten.

Wer sich für Finanzen interessiert, sich außerdem besonders gut präsentieren kann und die Nachrichten entsprechend darstellen und verbreiten möchte, wird sich in den Medien sehr wohlfühlen.

8. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.