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Alles Wichtige zur Ihrer Karriere im Investmentbanking

Investmentbanker arbeiten generell für Konzerne, Regierungen und andere große Institutionen. Sie sind entweder für die Kapitalbeschaffung zuständig oder beraten ihre Organisation in strategischen Finanzfragen.

Zu Beginn ihrer Laufbahn als Investmentbanker sind viele noch „Generalisten“, aber später nehmen sie oft die Gelegenheit wahr, sich auf eine bestimmte Industrie oder Branche zu spezialisieren und starten so ihre Karriere.

Wo es Jobs für Investmentbanker gibt

Verschiedenste Finanzunternehmen stellen Investmentbanker ein. Die besten Karrierechancen hat man natürlich bei großen, weltweit operierenden Investmentbanken wie Goldman Sachs und Morgan Stanley.

Aber auch in der Investmentbanking-Sparte von großen Geschäftsbanken wie Cititgroup oder der Deutschen Bank kann man Karriere machen. Außerdem brauchen kleinere, regionale Investmentbanken und Finanzboutiquen oft Verstärkung.

Eine weitere, immer beliebter werdende Möglichkeit ist alternative Vermögensverwaltung (Alternative Asset Management) bei Private-Equity- und Venture-Capital-Gesellschaften.

Letztlich kann man als Investmentbanker auch bei Großunternehmen arbeiten, die eine eigene Abteilung für Mergers & Acquisitions haben, und Fusionen und Übernahmen betreuen.

Karriere in der Finanzwelt: Wie man Investmentbanker wird

Investmentbanking hat den Ruf, eine ziemlich elitäre Fachrichtung zu sein, da viele über eine prestigeträchtige akademische Laufbahn in diese Branche eingestiegen sind. Die übliche Laufbahn wäre, nach dem Bachelor die Universität zu verlassen und dann ein bis zwei Jahre lang bei einer der großen internationalen Banken Erfahrung zu sammeln.


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Danach würde man zurück an die Universität gehen und einen Master oder einen MBA machen, bevor man entweder zu dem vorherigen Arbeitgeber zurückkehrt oder auf einem höheren Level bei einer anderen Firma einsteigt.

Titel wie der CFA (Chartered Financial Analyst) sind zwar in der Finanzwelt allgemein hoch angesehen, doch speziell im Investmentbanking sind sie nicht unbedingt notwendig. Es ist jedoch immer von Vorteil, sich durch Praktika und Qualifikationen möglichst von der Masse der Bewerber abzuheben.

Einsatzbereich Mergers and Acquisitions (M&A): Für Selbstbewusste

Banker im Bereich Mergers & Acquisitions beraten Firmen, die mit einem Konkurrenten derselben Branche fusionieren oder eine kleinere Firma kaufen wollen. Neben soliden Kenntnissen in der Unternehmensfinanzierung, die garantieren sollen, dass ein Deal strategisch sinnvoll ist, brauchen Banker im M&A-Business auch hohe soziale Kompetenzen.

Schließlich werden sie mit qualifizierten Kräften aus der Führungsebene zu tun haben. Daher ist viel Selbstbewusstsein und Überzeugungskraft gefragt, damit man seine Ideen gut verkaufen kann.

Lange Arbeitszeiten gehören ebenfalls zum täglich Brot in M&A. Diese werden allerdings mit einem entsprechend hohen Gehalt kompensiert, das in einem guten Jahr auch mal im siebenstelligen Bereich sein kann

Einsatzbereich Private Equity: Mehr als nur Heuschrecken

Die Private Equity-Branche genießt trotz der „Heuschrecken-Debatte“ immer noch ein hohes Ansehen in der Finanzwelt. Wer hier einsteigen will, wird sich entweder direkt bei einer Beteiligungsgesellschaft bewerben oder für die Private-Equity-Abteilung einer Investmentbank arbeiten. Zu den weltweit bekanntesten und größten Private-Equity Firmen gehören Goldman Sachs, Blackstone und Carlyle.

Wie bei allen anderen Berufen im Investmentbanking sind auch hier die Arbeitszeiten lang und das Stressniveau hoch, was mit einer sehr hohen Vergütung ausgeglichen wird. Erfolgreiche Bewerber zeichnen sich aus durch Arbeitserfahrung bei einer großen Investmentbank, einen hohen akademischen Abschluss oder beides.

Einsatzbereich Venture Capital: Kapitalbeschaffung für Startups

Während Private-Equity-Firmen in etablierte Unternehmen investieren, haben Venture-Capital-Gesellschaften sich darauf spezialisiert, Kapital für Startups zu beschaffen.

Startups sind normalerweise kleine Firmen, die noch keinen Zugang zur Börse haben. Sie stellen daher ein hohes Investment-Risiko dar, nicht jedes Startup schafft den Sprung in die Rentabilität.

Aber weil die Investoren hier generell so früh einsteigen, ist es theoretisch möglich, als Einzelner einen sehr hohen Gewinn zu machen, vorausgesetzt das Startup ist erfolgreich. Dann hat man einen eindeutigen Vorteil gegenüber der Masse, die später investieren und weniger profitieren würde.

Einsatzbereich Venture Capital: Neue Technologien und Nervenkitzel

Viele Venture-Capital-Firmen konzentrieren sich auf Industriezweige, die sich sehr schnell anpassen und verändern müssen (wie z.B. Technologie oder Biotechnologie). Deshalb ist in diesem Beruf nicht nur eine hohe Affinität zu Zahlen und Verhandlungen gefragt – auch ein Interesse an den neuesten Entwicklungen in der Technologie kann von Vorteil sein.

Dafür hält das Geschäft mit Venture Capital aber auch Spannung und Nervenkitzel bereit, weil man in den „neuesten Trend” investiert, ohne zu wissen, ob er überlebt.

Fazit: Auf Durchsetzungsvermögen kommt es an

Die Berufe der Investmentbranche bringen extrem lange Arbeitszeiten mit sich, aber die Entlohnung fällt dafür auch entsprechend hoch aus. Aufgrund der hohen Vergütung ist die Konkurrenz sehr hart und der Einstieg in die Branche entsprechend schwer.

Doch nur weil manche Investmentbanker erst mit einem MBA zum Erfolg kamen, heißt das nicht, dass es keine Ausnahmen gibt. Wenn Sie genügend Voraussetzungen und die richtige Belastbarkeit für diesen Beruf mitbringen, sollten Sie sich auch ohne den akademischen Hintergrund weiter hartnäckig bewerben.

3. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.