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Kaufen, wenn die Pessimisten aufgeben

Im Aktienhandel ist die Charttechnik ist eine bewährte Hilfe. Weil der Kurs den immer gleichen Gesetzmäßigkeiten am Markt folgt, kann man anhand verschiedener Formationen erkennen, wie es weitergeht und wann der beste Zeitpunkt für Käufe oder Verkäufe ist.

Das Ganze funktioniert einigermaßen zuverlässig, weil die meisten Mitanleger auf bestimmte Signale einheitlich reagieren.

Warten bis die Kursbremse gelöst ist

Dreiecke sind mit am einfachsten zu erkennen. Ein aufsteigendes Dreieck ist in der Charttechnik die Bestätigung für einen Trend. Das Kalkül: Zuschlagen, sobald sich die Kursbremse löst. Ein aufsteigendes Dreieck entsteht, wenn der Kurs über einen bestimmten Zeitraum hinweg immer wieder bei den gleichen Höchstnotierungen landet, die Tiefstände aber fortlaufend weniger ausgeprägt sind.

Verbindet man die Spitzen der oberen Notierungen, die stets beim gleichen Wert enden, entsteht eine horizontale Widerstandslinie. Die Verbindung der Tiefpunkte ergibt eine diagonal aufsteigende Linie, weil sich die Tiefpunkte eins ums andere der oberen Widerstandslinie annähern. Der Schnittpunkt beider Linien ist die Spitze beim aufsteigenden Dreieck.


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Die Charttechnik lässt hier erwarten, dass der Kurs an dieser Stelle nach oben ausbricht. Dem liegt die Beobachtung zugrunde, dass die Verkäufer endgültig aufgeben und den Käufern das Feld überlassen. Die Skepsis weicht dem Optimismus. Die logische Folge: Käufer werden zuschlagen und den Kurs in die Höhe treiben.

AufDreieck_Chart

Aufsteigendes Dreieck in der Charttechnik: Die Bären geben auf

Ein aufsteigendes Dreieck in der Charttechnik entsteht klassischerweise in folgender Situation: Ein Großinvestor verkauft eine Aktie, die beispielsweise bei 110 € notiert, weil ihm die unsichere Lage des Konzerns Sorge bereitet. Mit dem Verkauf des ersten Pakets löst er einen Kursabfall auf 90 € aus.

Wenn dann andere Anleger mit weniger Skepsis kaufen, erholt sich der Kurs wieder auf den Anfangswert. Verkauft der Großinvestor abermals, sinkt der Kurs wieder, dreht aber wegen der Nachfrage der Optimisten bereits bei 100 € und landet abermals bei 110 €.

Kurz darauf wird die Marke sogar einige Male leicht überschritten, weil die neuesten Unternehmenszahlen positiv sind. Stellt der Investor seine Verkäufe nun ein, wird der Aufwärtstrend nicht mehr gebremst.

Und weil die Bullen den Markt übernehmen, wird ein aufsteigendes Dreieck in der Charttechnik auch bullisches Dreieck genannt. Dieses Kräftespiel im Hin und Her zwischen Pessimisten und Optimisten kann grob zwischen 6 und 12 Wochen dauern.

Kursziel leicht erkennbar

Beim Kursausbruch steigen die Umsätze, die zuvor in der Dreieckspitze sehr gering sind. Zusteigen sollte man, wenn sich der Aufwärtstrend nach ein, zwei Tagen bestätigt hat. Das nächste Kursziel lässt sich erkennen, wenn man die untere diagonale Linie gedanklich parallel an die Widerstandslinie verschiebt bis sich die linken Enden treffen.

Die Lücke am rechten Rand zeigt das Potenzial. Im obigen Beispiel war es der Unterschied zwischen 110 € und 90 €. Mit 20 € zuzüglich 110 € der Widerstandslinie ergeben sich 130 € als neues Kursziel.

Ein Ausbruch nach oben findet in durchschnittlich ¾ aller Fälle statt, ist aber nicht garantiert. Eine Bestätigung sollte man abwarten. Mit Stopp-Marken kann man das Risiko begrenzen. Abgesehen davon ist immer mit einzelnen Rücksetzern zu rechnen. Die kann man jedoch nutzen und günstig kaufen, wenn kurz danach der Kurs in den Steilflug übergeht.

8. März 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.