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Keine Rendite ohne Risiko – Gefahren bei Aktienfonds

Gut gemanagte Aktienfonds erzielen laut verschiedener Studien im langjährigen Durchschnitt zwischen 8% und 10% jährlich. Allerdings sollten Anleger sich zunächst darüber im Klaren sein, dass sie bei einem Aktienfonds in bestimmte Märkte investieren. Märkte unterliegen Schwankungen. Daher kann eine Anlage in Aktienfonds wegen des Marktrisikos nur ein langfristiges Investment sein.

Aus diesem Grund sollten Sie für Aktienfonds lediglich Kapital einsetzen, das nicht kurzfristig benötigt wird. Private Investoren sollten je nach Marktsegment einen Anlagehorizont zwischen 5 bis 10 Jahren einplanen.

Dabei gilt zum Beispiel für DAX-Fonds ein Investitionszeitraum von 5 Jahren. Fonds, die ihren Schwerpunkt auf kleinere asiatische Gesellschaften oder den Biotech-Sektor legen, sollten wenigstens 10 Jahre gehalten werden.

Wie Sie Marktrisiken bei Aktienfonds minimieren

Wie bei nahezu allen anderen Anlageformen gibt es bei Aktienfonds ein Marktrisiko. Um dieses Risiko so klein wie möglich zu halten, ist die Wahl des erfolgversprechendsten Marktes besonders wichtig. Eine bewährte Strategie ist das Setzen auf langfristige Trends. Getreu dem alten Börsenleitspruch „The Trend Is Your Friend – Der Trend ist Dein Freund“ lassen sich sehr gute Ergebnisse erzielen.


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Nun gibt es auch in einem noch so stabilen Trend Schwankungen, die auch Volatilitäten genannt werden. Diese erschweren die Wahl des richtigen Einstiegs- oder Ausstiegszeitpunkts. Die Möglichkeit des Handels von Aktienfonds über einen Ansparplan glätten die Kurs-Ausschläge des ausgewählten Fonds. Darüber hinaus können Anleger hierbei vom so genannten Cost-Average-Effekt profitieren. Der Cost-Average-Effekt oder Durchschnittskosteneffekt bewirkt, dass Investoren ihre Anteile bei gleich bleibenden Raten relativ günstiger erwerben.

Kein Ausfall- oder Emittenten-Risiko bei Offenen Aktienfonds

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung besteht bei Offenen Investmentfonds also auch bei Aktienfonds keinerlei Ausfall- oder Emittenten-Risiko. Seit 1998 gibt es in Deutschland das Einlagensicherungs- und Anlegerentschädigungsgesetz. Danach ist jede Fondsgesellschaft verpflichtet, ihr eigenes Vermögen getrennt von dem der Anleger in einem so genannten Sondervermögen zu halten. Bei einer etwaigen Insolvenz der Fondsgesellschaft ist das Kapital von Investoren nicht betroffen sondern nach wie vor verfügbar.

Gleiches gilt ebenfalls für die Institute, bei denen Inhaber ihre Fonds lagern. Investmentfonds besitzen also in dieser Hinsicht beispielsweise gegenüber Zertifikaten, Geschlossenen Fonds und anderen Schuldverschreibungen einen entscheidenden Vorteil.

Größte Risiken bei Aktienfonds – falsche Entscheidungen und Volatilität

Die Entscheidung für den falschen Markt, ein schlechter Einstiegs- oder Ausstiegszeitpunkt und eine verglichen mit anderen Anlageformen hohe Volatilität sind die größten Risiken bei einer Investition in Offene Aktienfonds. Auf der anderen Seite können Sie diese Gefahren durch eine sehr gute Beobachtung des Marktes und die Anwendung der beschriebenen Kaufstrategien in Grenzen halten.

1. Oktober 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.