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Anleihen-Empfehlungen: Keine Unternehmensanleihen mit geringer Rendite

Die Kapitalmarktzinsen befinden sich in Europa auf historischen Tiefständen. Und ein Ende der Niedrigzinsphase ist noch nicht abzusehen. Ein schwieriges Unterfangen für Anleger, die richtige Anlagealternative zu finden.

Keine Empfehlung für Bundesanleihen – Rendite zu gering

Bundesanleihen sind die absolut sicherste Anlageform. Allerdings hat diese Sicherheit einen hohen Preis: Für eine noch rund 2 Jahre laufende Bundesanleihe erhält der Anleger im Moment (Stand: 05.09.2014) eine Rendite von unter 0 %! Das bedeutet: Sie verlieren definitiv Geld. Und die Inflation kommt noch dazu.

Auch für eine rund 10 Jahre laufende Bundesanleihe erhält ein Investor aktuell (Stand: 05.09.14) nur eine Rendite von knapp unter 1 %.

Anleihen-Empfehlung: Vergleichen Sie die Renditen verschiedener Anleiheschuldner

Das Anleihespektrum ist breit gefächert, es reicht von Staatsanleihen über Bankanleihen bis zu Unternehmensanleihen.  Wichtig: vergleichen Sie nur die Renditen von auf Euro lautenden Anleihen miteinander, ansonsten tragen Sie zusätzlich ein Fremdwährungsrisiko.

Generell gilt, je höher die Rendite einer Anleihe, desto risikoreicher ist diese im Vergleich zu einer Anleihe eines anderen Schuldners (bei gleicher Restlaufzeit). Ebenfalls steigt üblicherweise die Rendite mit längerer Laufzeit an. Die jeweils aktuellen Renditen der Bundeswertpapiere können Sie hier finden.

Unternehmensanleihen sind durchaus eine ernst zu nehmende Alternative. Ganz besonders im Vergleich mit Staatsanleihen: Für die meisten stellen diese Anleihen weiterhin ein wichtiger Bestandteil des Vermögens dar.

Im ABI-Konzept des „Geldanlage-Beraters“ stehen Staats- oder Unternehmensanleihen (Bonds) daher auf der mittleren Höhe der Anlagepyramide und sollten in jeder Lebensphase – neben Aktien und Immobilien – wenigstens zu einem Teil zum Aufbau Ihres Vermögens gehören.


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Das ABI-Konzept des „Geldanlage-Beraters“

Die Gründe dafür liegen auf der Hand:

  • Im Vergleich zu Aktien ist die Rendite von Anleihen langfristig zwar niedriger, aber dafür brauchen auch weitaus geringere Kurs- und Wertschwankungsrisiken in Kauf genommen werden. Das ist vor allem dann von Bedeutung, wenn nur ein kurzer Anlagezeitraum zur Verfügung steht und der Anleger absolut sichergehen möchte, zu einem bestimmten Zeitpunkt über sein eingesetztes Kapital wieder verfügen zu können. Außerdem kann er bei Anleihen mit regelmäßigen Erträgen rechnen. Im Vergleich zu Immobilien kann man bei der Anlage in Anleihen auch kurz- und mittelfristig planen. Die Restlaufzeiten bis zur Rückzahlung reichen von wenigen Monaten bis zu 30 Jahren, sodass laufende Erträge und die Rückzahlung des Kapitals im Normalfall genau kalkuliert werden können.
  • Im Vergleich zu langfristig fest angelegten Spar- und Termingeldern können die meisten Anleihen täglich über die Börse wieder verkauft werden. Damit bleibt man bei der Finanzplanung flexibel und kann im Notfall jederzeit wieder an sein Geld herankommen.
  • Die Spesen bei An- und Verkauf von Anleihen sind insbesondere bei online-getätigten Geschäften relativ gering.

Unternehmensanleihen als Anlagealternativen in Betracht ziehen

Innerhalb des Anleihenmarktes – zu dem auch staatliche Wertpapiere wie Bundesanleihen oder Anleihen anderer europäischer Länder sowie die häufig von Hypothekenbanken herausgegebenen Pfandbriefe zählen – gewinnen Unternehmensanleihen immer mehr an Bedeutung.

Das hat mindestens 3 Gründe:

  1. Seit der Euro-Einführung wachsen auch die Börsen- und Finanzmärkte in den einzelnen Teilnehmerstaaten zusammen. Dadurch haben Unternehmen gute Chancen, eigene Anleihen auf dem größeren, gemeinsamen Markt erfolgreich zu platzieren.
  2. Gegenüber Bankkrediten sind Anleihen für ein Unternehmen vergleichsweise zinsgünstig – bei großen Beträgen wird das Management deshalb immer öfter die Herausgabe von Anleihen als Alternative zur Kreditfinanzierung in Betracht ziehen.
  3. Um Übernahmen und Fusionen finanzieren zu können, brauchen Unternehmen viel Geld – und das beschaffen sie sich teilweise auch über Anleihen.

Damit den Unternehmen dies auch gelingt, müssen sie ihren Anlegern attraktive Zinsen bieten. Darin liegen die Chancen für den Anleger. Denn die Renditeunterschiede machen – je nach Bonität des Anleiheschuldners – bis zu 50% aus.

Es besteht kein Zweifel daran, dass Unternehmensanleihen noch mehr an Bedeutung gewinnen werden.

Wenn Sie als Anleger also neue Zinsanlagen suchen, sollten Sie prüfen, ob für Sie der Erwerb solcher Anleihen als Depotbeimischung in Frage kommt. Je nach persönlicher Risikobereitschaft und Lebenssituation sollte der Anteil an Ihrem Gesamtdepot höher oder niedriger sein.

9. Februar 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Janne Joerg Kipp. Über den Autor

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage.