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Kfz für Behinderte: Keine Bevorzugung bei den Kosten

Die Finanzverwaltung hat jetzt klargestellt: Behinderte Menschen können ihre Kfz-Kosten über die Pauschbeträge hinaus nicht geltend machen. Das betrifft die Kosten für die Umrüstung des Pkw.

Kfz für Behinderte: Urteil zu Umrüstungskosten 

Behinderte Menschen können ihre Kfz-Kosten neben den Pauschbeträgen nicht uneingeschränkt geltend machen. Sie sind einschließlich der Anschaffungskosten mit dem Pauschbetrag von 30 Cent pro Kilometer abgegolten. Die erforderlichen Aufwendungen für Umrüstungen gehören zu den Anschaffungskosten.

Höherer Kilometerpauschbetrag nicht angemessen

Der Ansatz eines höheren Kilometerpauschbetrags für eine behindertengerechte Pkw-Umrüstung sei unangemessen. Er darf nach § 33 EStG deshalb nicht gewährt werden, so die OFD Frankfurt. Als unvermeidbare Aufwendungen können Behinderte die Umrüstungskosten neben den Fahrtkosten ansetzen. Allerdings können sie nicht alle entstandenen Kosten gleich vollständig in einem Jahr absetzen. Sondern Sie verteilen diese auf die Rest-Nutzungsdauer des umgerüsteten Pkws.

13. März 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Dr. Erhard Liemen. Über den Autor

Dr. Erhard Liemen ist Chefredakteur verschiedener, international renommierter Informationsdienste. Seit 1996 betreut er den angesehenen und erfolgreichen Dienst "Der Deutsche Wirtschaftsbrief".