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Kfz-Versicherungs-Vergleich: Tarif-Dschungel sicher durchqueren

Zahlen Sie womöglich zu viel für Ihre Kfz-Versicherung? Ab etwa Mitte Oktober ist die Zeit im Jahr, das zu prüfen. Dann nämlich bringen die Kfz-Versicherer ihre neuen Tarife heraus. Und die sind oft günstiger als die bestehenden, weil sie speziell auf Neukunden abzielen. Autofahrer, die zu viel zahlen, haben für einen Wechsel immer bis Ende November Zeit.

Doch wie finden Sie den für Ihr Fahrzeug günstigsten Tarif? Ich möchte Ihnen im Folgenden dabei helfen:

Möglichkeit 1: Makler einschalten

Ein Makler ist ein Versicherungs-Vermittler, der für mehrere Versicherungs-Gesellschaften tätig wird. Allerdings hat er nicht den Überblick über alle angebotenen Tarife. Trotzdem wird er Sie i. d. R. gut und hinreichend unabhängig beraten. Jedenfalls unabhängiger als ein Versicherungs-Vertreter, der nur einen einzigen Versicherer im Angebot hat.

Sie sollten jedoch wissen: Auch ein Makler verdient sein Geld mit Provisionen. Also mit Vermittlungs-Gebühren, die ein Versicherer ihm nach Abschluss eines Kfz-Vertrags zahlt. Das ist auch der Grund, warum Sie viele Direktversicherungen nicht über einen Makler abschließen können: Diese zahlen keine Provisionen – und werden deshalb bei der Angebots-Erstellung erst gar nicht berücksichtigt.


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Extra-Tipp: Was Ihr Makler Ihnen anbietet, können Sie im Netz auch gegenchecken. Denn die Vergleichs-Software, die die meisten Makler nutzen, ist für Verbraucher online zugänglich. Gehen Sie dazu einfach auf www.nafiauto.de. Dann können Sie für sich persönlich und Ihren speziellen Wagen einen Kfz-Versicherungsvergleich berechnen lassen.

Möglichkeit 2: Internet-Vergleiche nutzen

Vergleichsportale wie Verivox oder Check24 haben längst den Versicherungsmarkt für sich entdeckt. Sie bieten kostenfreie Vergleiche an – und den Abschluss der betreffenden Police können Sie dann sofort online vornehmen. Doch auch hier sollten Sie bedenken: Die Versicherer müssen Provisionen an die Betreiber dieser Vergleichsportale zahlen. Sonst werden sie gar nicht erst unter den Ergebnissen aufgelistet.

Zudem profitieren Sie beim Online-Abschluss nicht vom speziellen Versicherungs-Wissen eines erfahrenen Maklers. Im Zweifelsfall erhalten Sie dann auch nicht alle Vergünstigungen, die womöglich für Sie „drin“ wären.

Möglichkeit 3: Abschluss bei Direktversicherern

Manche Versicherungs-Gesellschaften haben sich auf den direkten Online-Abschluss spezialisiert und verzichten auf Vermittlung durch Makler und Vergleichsportale.

Sie heißen deshalb „Direktversicherungen“ – und bieten Ihnen oft ausgesprochen attraktive Tarife an. Beispiele sind etwa Cosmos Direkt, Ergo Direct, Sparkassen Direktversicherung oder Direct Line.

Fazit: Vergleichen lohnt

Auch wenn es etwas mühsam scheint, sich auf den Internetseiten all dieser Anbieter nach einem passenden Kfz-Tarif umzuschauen – die Mühe kann sich lohnen. Denn eine mögliche Ersparnis von mehreren 100 € pro Jahr rechtfertigt durchaus eine etwas intensivere Recherche.

Direktversicherer sind allerdings nicht immer günstiger als klassische Kfz-Versicherer. Aber oft unterbieten sie diese eben doch. Und notfalls können Sie sich am Telefon persönlich beraten lassen, welcher Tarif für Sie der günstigste bzw. beste ist und welche Rabatte in Ihrem Fall zusätzlich in Frage kommen.

3. Oktober 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Judith Engst
Von: Judith Engst. Über den Autor

Judith Engst hat sich auf die publizistische Beratung im Bereich Wirtschaft und Finanzen spezialisiert und speziell zum Thema Geldanlage mehrere Bücher verfasst.