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Kleinreparatur: So gehen Sie am besten vor

Meldet Ihr Mieter einen Bagatellschaden, bedeutet das für Sie als Vermieter, dass Sie tätig werden müssen – und zwar möglichst schnell.

Bedenken Sie: Ist der Rollladengurt im Wohnzimmer kaputt, sitzt Ihr Mieter im Dunkeln.

Funktioniert die Toilettenspülung nicht, kann Ihr Mieter die Toilette nicht benutzen.

Lassen Sie sich hier Zeit, bedeutet das ein Ärgernis für Ihren Mieter und Sie müssen die Geltendmachung mieterseitiger Rechte wie Minderung oder gar Ersatzvornahme befürchten.

Reagieren Sie unverzüglich

Denken Sie daher unbedingt daran, dass Sie zur Instandhaltung und -setzung der Wohnung verpflichtet sind und reagieren Sie unverzüglich.

So ersparen Sie sich und Ihrem Mieter Ärger.

Wichtig: Schadensaufnahme und Kontrolle

Optimalerweise laufen Ihre Kleinreparaturen nach dem folgenden Schema ab: Ihr Mieter meldet Ihnen einen Mangel.


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Sie besichtigen den Mangel, nehmen ihn auf und benachrichtigen daraufhin den zuständigen Handwerker.

Dieser nimmt den Mangel in Augenschein und beseitigt ihn anschließend.

Danach überprüfen Sie, ob die Arbeiten ordnungsgemäß erfolgt sind. Schließlich erhalten Sie eine Rechnung, die Sie bezahlen und deren Kosten Sie von Ihrem Mieter ersetzt verlangen.

Wenn Sie bedenken, dass es hier um einen Bagatellschaden geht, dessen Beseitigung bis zu 85 € kostet, ist das ein langer aufwendiger Weg.

Kein Kostenersatz bei misslungener Reparatur

Dennoch ist diese Vorgehensweise von großer Bedeutung. Sie müssen den Mangel in Augenschein nehmen, um einschätzen zu können, ob eine Reparatur erforderlich oder sinnvoll ist. Ebenso wichtig ist eine Qualitätskontrolle der durchgeführten Arbeiten.

Denn nur ordnungsgemäß durchgeführte Arbeiten müssen Sie bezahlen und nur erfolgreiche Reparaturmaßnahmen muss Ihr Mieter Ihnen erstatten.

Die Kosten einer fehlgeschlagenen Reparatur muss Ihr Mieter dagegen nicht übernehmen. Hier müssen Sie Ihre Gewährleistungsrechte durchsetzen.

Verkürzen Sie die Abwicklung der Reparaturen, indem Sie Aufgaben delegieren

Das dargelegte Verfahren können Sie jedoch an zwei Stellen abkürzen, indem Sie Aufgaben delegieren: So können Sie Ihren Mieter damit beauftragen, den Handwerker im Schadensfall selbst zu benachrichtigen.

Sie nennen ihm den Handwerker Ihres Vertrauens, mit dem Sie im günstigsten Fall einen Rahmenvertrag für diese oder alle Ihre Wohnungen abgeschlossen haben.

Ist im Haus ein Hausmeister vorhanden, können Sie auch diesen statt des Mieters mit der Schadensaufnahme und der Benachrichtigung Ihres Handwerkers betrauen.

Qualitätskontrolle durch Hausmeister oder Mieter

Die Kontrolle der durchgeführten Arbeiten kann ebenfalls der Hausmeister vornehmen. Gibt es keinen, können Sie auch den Mieter bitten, die Arbeiten abzunehmen. Das funktioniert allerdings nur, wenn Ihr Mieter sich mit der Wohnung identifiziert.

Haben Sie hier Zweifel, führen Sie die Kontrolle lieber selbst durch, denn es geht um Ihre Kosten und Ihre Gewährleistungsrechte.

Lassen Sie die Kontrolle der Arbeiten durch einen Dritten vornehmen, führen Sie selbst stichprobenartige Kontrollen durch.

Folgendermaßen sieht also der Ablauf der Reparaturmaßnahme aus:

24. Januar 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.