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Klimaschutz: So sehen die neuen Pläne der Bundesregierung aus

Sie werden sich vielleicht fragen, was als nächstes von der Bundesregierung geplant ist, um Sie noch mehr abzuzocken.

Dabei ist es bereits absehbar: Sie werden für die Umsetzung der Energiewende zahlen müssen – und das nicht zu knapp.

So sieht der Klimaschutzplan 2050 der Bundesregierung aus

Wir haben Ihnen bereits aufgezeigt, dass ein Entwurf des sogenannten Klimaschutzplanes 2050 des Umwelt-Ministeriums Folgendes vorsieht:

die 2015 bei der UN-Klima-Konferenz in Paris vereinbarten Klimaziele umzusetzen. Dazu gehört der Ausbau der erneuerbaren Energien.

Bis 2030 soll demnach Ökostrom um 75% ausgeweitet, die Energie-Versorgung mit Kohle hingegen noch vor dem Jahr 2050 beendet werden.

Industrie und Gesellschaft sollen nahezu komplett auf den Ausstoß von Treibhaus-Gase verzichten.

Bis 2030 müssten Kraftwerke ihren Kohlendioxid-Ausstoß gegenüber 2014 um 50% reduzieren.

Auch der CO2-Ausstoß durch den Verkehr soll um bis zu 40% reduziert werden – und zwar mit durch Ökostrom betriebene Elektro-Autos, die z. T. staatlich subventioniert werden.


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Staatliches Marketing für E-Autos

Um den Verkauf der E-Autos anzukurbeln, wurde ab dem 1. Mai 2016 eine Kaufprämie eingeführt, die je zur Hälfte von Bund und Industrie getragen wird.

Diese beträgt 4.000 € für normale E-Autos und für Plug-in-Hybrid-Autos 3.000 €. Diese Prämie soll jedoch höchstens bis 2019 in Kraft sein – oder bis das Budget der Förderung von insgesamt 1,2 Mrd. € aufgebraucht ist.

Die Lade-Stationen für die E-Autos sollen bis 2020 für 300 Mio. € ausgebaut werden. Dazu soll es 15.000 neue Ladestellen geben; auch an Supermärkten und Sportplätzen, wie CSU-Verkehrsminister Alexander Dobrindt betonte.

Im Gespräch ist auch eine 10-jährige Befreiung von der KFZ-Steuer. Allerdings ist dies noch längst nicht in trockenen Tüchern. Was jedoch klar scheint: wie Sie dafür zur Kasse gebeten werden.

Unbeliebte E-Autos

Der deutsche Verbraucher ist dahingehend jedoch sehr skeptisch.

Denn nur jeder 7. würde sich ein E-Auto zulegen wollen – zumeist auch nur wegen der Umwelt-Aspekte und der geringeren Unterhalts-Kosten im Vergleich zu Benzin- oder Diesel-Fahrzeugen – und das völlig zu Recht, wie Sie sehen werden:

Hohe Anschaffungs-Kosten von E-Autos

Die hohen Anschaffungs-Kosten von E-Autos schrecken die Meisten ab. Daran ändert auch eine staatlich verordnete Kaufprämie wenig.

Doch das wird von der Politik weitgehend nicht thematisiert.

Es wird lediglich verlautbart, dass ein Elektro-Auto preiswerter und einfacher zu fahren sei als ein Benzin- oder Diesel-Fahrzeug.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit.

Die Batterie kostet genauso viel wie das Auto

Wissen Sie, was alleine eine Batterie für ein E-Auto kostet? Wir verraten es Ihnen: pro 1  kW Speicher-Kapazität etwa 500 €.

Selbst wenn ein 50%-iger Rabatt auf die Großproduktion gewährt werden würde, kostet die Batterie immer noch so viel, wie das restliche Fahrzeug.

Um Ihnen das einmal an einem Beispiel zu verdeutlichen: Für 500 km Fahrleistung benötigt ein E-Auto eine Batterie, die 80 kWh speichern kann. Sie können es selbst ausrechnen: Dann würde die Batterie etwa 40.000 € kosten.

Hinzu kommt, dass diese nach rund 7 Jahren wieder erneuert werden muss. Zu bedenken ist außerdem, dass die Reichweite von E-Autos drastisch sinkt, wenn die Heizung eingeschaltet wird.

– Schöne Aussichten, nicht wahr!?

10. Mai 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.