von Janne Joerg Kipp

Kommentar: Immer mehr Analysten in USA sprechen von Staatsbankrott

Verschuldung, Einkommensteuer und Arbeitslosgkeit hängen dicht zusammen

Neue Zahlen aus dem Norden Amerikas: Einkommensteuer wird weiter sinken - Gefahr

    

Staat selbst räumt ein: 83,6 Prozent Schuldenquote gegenüber BIP

Das BIP (Bruttoinlandsprodukt) in den USA ist entscheidend für den Wohlstand. Finanziert wird dieser zunehmen über Schulden. 83,6 Prozent, so hat es die zuständige Behörde jetzt vermeldet, werden es im 3. Quartal 2010 sein. Ein neuer "Rekord" der vergangenen Jahre. Wir sortieren für Sie ein:

Noch unter Ronald Reagan betrug genau diese Quote während des ersten Regierungsjahres

31,4 Prozent. Das heißt: bei steigendem Wachstum steigen die Schulden der USA immer schneller. Noch alarmierender:

 

Schuldenquote: Tendenz zeigt weiter nach oben

In den vergangenen 18 Jahren ist die Schuldenquote 15mal höher gewesen als bei 60 Prozent. Die 60 Prozent sind eine so genannte "magische" Quote, ab der die Inflationsgefahr dramatisch zunimmt.

GeVestor.de meint: Die Verschuldung lässt sich kaum wegdiskutieren. Auch Weggucken, wie es viele Volkswirte machen, hilft nicht. Der Trend steht seit Jahrzehnten. Unsere Empfehlung bleibt: a) kaufen Sie keine Staatsanleihen, b) kaufen Sie keine so genannten inflationsgeschützten Anleihen. Diese werden noch mit Steuern belegt - so dass am Ende noch nicht einmal mehr eine schwarze Null herauskommt.

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Autor:

Janne Joerg Kipp

Janne Joerg Kipp ist der Experte für Wirtschaft und Geldanlage. Aktuelle Hinweise und Empfehlungen zur Vorsorgeoptimierung erhalten Unternehmer und Entscheider im kostenlosen Newsletter Wirtschaft Vertraulich.