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Kommt die DM wieder? Deutschland plant Austritt aus der Eurozone

Deutschland soll aus der Euro Zone austreten.

Laut einem Geheimentwurf, der im Finanzministerium diskutiert wird, soll  Deutschland aus der Euro-Zone austreten.

Bis Ende des Jahres soll laut Bestrebungen des Finanzministers Schäuble der Austritt Deutschlands aus der Euro-Zone vollzogen werden.

Es sei bereits schon so weit vorangeschritten, dass laut eines Insiders die Vorbereitungen für einen Austritt bereits im vollen Gange sind.

Die Aktion, die im Ministerium den Code-Namen „Neuro“ trägt, gilt als streng geheim. Deutschland wählt hier den geheimen Weg, denn die EU-Partner seien bisher nicht eingeweiht worden.

Mehr dazu: DM statt Euro: Rückkehr zur D-Mark gefordert

Auch sollen die anderen EU-Länder vom Austritt nichts mitbekommen und durch den Überraschungseffekt rechtlich nichts dagegen unternehmen können. Daher soll der Austritt in einem Schritt erfolgen.

Äußerste Geheimhaltung ist geboten

Laut der Planungsgruppe, die sich mit dem Austritt befasst, will Deutschland die EU vor vollendete Tatsachen stellen. Jegliche Diskussion im Vorfeld würde die Aktion gefährden.

Deshalb sei äußerste Geheimhaltung geboten. Hintergrund des Euro-Austritts ist eine Rechnung, die dem Finanzministerium vorliegt.

Demzufolge steigen die Kosten Deutschlands zur EU-Finanzierung in den nächsten Jahren exponentiell an, da insbesondere der Kapitalbedarf der Südschiene fast eine Billion beträgt.

„Wenn die sich nicht mehr am Kapitalmarkt refinanzieren können, dann kommen sie zu uns“  so Schäuble wörtlich vor der „Austritts-Planungsgruppe“ in Berlin. Selbst Kanzlerin Angela Merkel soll ihr Einverständnis zu der Aktion bereits signalisiert haben.

Mehr dazu: D-Mark: Die Währung die zu Hause schlummert

Einer Analyse des Finanzministeriums zu Folge würden die Milliardenhilfen Deutschland erheblich belasten. Das sei nichts anderes als die heimliche Enteignung deutschen Volksvermögens.

Ein Mitarbeiter Schäubles wird zitiert, dass dies der eigentliche Grund sei, warum es in Deutschland überhaupt in den letzten Jahren nicht aufwärts gegangen sei.

Deutschland könnte zudem durch die derzeitigen Finanzschwierigkeiten der Südschiene mit nach unten gezogen werden. Wenn sich die Situation in der Südschiene zuspitze, dann drohe auch Deutschland der Bankrott.

Die Sparer würden alles verlieren, eine Währungsreform wäre dann unausweichlich, wird aus einer geheimen Analyse des Finanzministeriums zitiert.

Deutschland soll nicht unter den Fehlern anderer leiden

Die Umgebung des Finanzministers will dies verhindern. Die deutschen Ersparnisse sollen nicht durch das Geldausgeben anderer gefährdet werden.

„Der Euro-Austritt sei deshalb eine logische und notwendige Reaktion auf die Misswirtschaft in vielen anderen Staaten, für die Deutschland nun nicht länger gerade stehen könne.

Wann die DM wiederkommen soll

Der Plan sieht ab dem 01. Januar 2011 die Wiedereinführung der D-Mark vor. Sie habe sich ja schließlich fünf Jahre bewährt, warum sollte nicht der alte Name wieder verwendet werden.

Derzeit werden bereits die Vorkehrungen getroffen, um neue DM Noten zu drucken. Druckerpressen-Kapazitäten würden bereits aufgebaut, um die  zügige Verteilung der DM zu gewährleisten.

Laut „Austritts-Planungsgruppe“ soll die Umtauschaktion am 2.1.2011 beginnen.

Für Euro-Noten mit der Kennzeichnung „X“ (der Code für deutsche Euro-Scheine) gibt es dann im Verhältnis 1:1,9956 die neue DM. Das bedeutet, dass man für einen Euro praktisch 2 Mark bekommt.

Das Brisante dabei ist, dass bei Euro-Noten mit anderen Länderkennzeichnungen andere Umtauschraten gelten sollen.

Während das Tauschverhältnis bei Noten aus den Bereichen Österreich, Luxemburg, Finnland, Niederlande genau so getauscht werden können wie die Deutschen „X“ Noten, sind für die anderen Euro-Länder erhebliche Abschläge eingeplant.

So soll es für Euro-Noten aus Frankreich nur noch 1,7 DM geben. Am schlechtesten schneiden laut Geheimplan Griechenland und Portugal ab. Für einen Euro gibt es aus diesen Ländern nur noch 1 DM.

Die als streng geheime Kommandosache eingestufte Aktion wird in Berlin unterdessen auch mit Spitzenvertretern aller Parteien diskutiert. Ziel sei es, einen breiten Konsens zum Euro-Austritt Deutschlands herzustellen.

Einzig würde sich derzeit noch SPD Chef Sigmar Gabriel gegen den Austritt aussprechen. Seiner Ansicht nach sei ein einseitiger Austritt Deutschlands aus der Euro-Zone sozial ungerecht gegenüber den europäischen Partnern.

Jedoch wurde Angela Merkel mit den Worten zitiert: „Dann ziehen wir die Aktion eben ohne Gabi durch“.

1. April 2010

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Michael Mross
Von: Michael Mross.