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Kondratieff-Zyklen: Damit können Sie Trends erkennen

Der Wunsch, die Zukunft zu erahnen, ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit selbst. Gerade für Sie als Aktionär wäre ein Blick in die Zukunft Gold wert.

Der Impuls zur Höher- oder Tieferbewertung von Aktien kommt zum Teil aus den Kapitalmarkttrends und der fundamentalen Entwicklung, aber auch große strukturelle Änderungen spielen eine entscheidende Rolle.

Wer die Trends des 21. Jahrhunderts richtig erkennt, kann an den Börsen dieser Welt ein Vermögen verdienen.

Die Geschichte der „Kondratieff-Zyklen“

Der russische Konjunkturforscher Kondratieff stellte bereits in den 1920er-Jahren die Theorie auf, dass die wirtschaftliche Entwicklung in der modernen Industriegesellschaft durch Produktionsschübe bestimmt wird: die nach ihm benannten „Kondratieff-Zyklen“.

Auslöser sind technische Erfindungen und deren breite wirtschaftliche Anwendung.

Der Grund für die langfristigen Zyklen liegt in grundlegenden technologischen Neuerungen, den so genannten Basisinnovationen, die jeweils eine längere Phase wirtschaftlichen Wachstums einleiten.

Es ist nicht die technische Erfindung an sich, sondern ihre breite wirtschaftliche Verwendung, die zu weit reichenden Veränderungen in Wirtschaft und Gesellschaft führt.

Beispiel dafür ist die Nutzung der Dampfmaschine, die eine Veränderung der Produktion und schließlich eine Revolution des ganzen Transportwesens mit sich gebracht hat.

Der Ansatz des russischen Gelehrten beschäftigt zunehmend auch die Anlagestrategen von Banken und Investmentgesellschaften. Doch auch Sie als Privatanleger können von diesen Überlegungen profitieren.

In der Vergangenheit waren alle „Kondratieff-Zyklen“ mit enormen Chancen für die Anleger verbunden, die rechtzeitig in die Industrien investierten, die von dem Boom profitierten.

Da es sich bei diesen Zyklen um Entwicklungen handelt, können Sie auf dieser Basis Investments tätigen, die zur langfristigen Vorsorge – beispielsweise im Rahmen eines Sparplans für Ihre Kinder – bestens geeignet sind.


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Nirgends sonst sind die Gewinnaussichten in den kommenden Jahren so groß wie bei Unternehmen, die in diesen Bereichen tätig sind. Beachten Sie dabei, dass solche langen Aufschwungwellen kurzfristige rezessive Entwicklungen, wie bei den Technologiewerten 2000 keinesfalls ausschließen.

Solche Einbrüche bieten Ihnen als Anleger immer wieder die Möglichkeit zu einem günstigen Einstieg in langfristige Wachstumsbranchen, wie es die Technologie ist.

Die vergangenen langen Konjunktur- und Entwicklungszyklen lassen erkennen: Wer als Anleger rechtzeitig seine Anlageschwerpunkte auf die kommenden Haupttrends einstellt, wird mit den besten Anlageergebnissen belohnt.

Die entscheidende Frage für Sie als Anleger lautet: Welche Basistechnologien haben die Chance, den nächsten „Kondratieff-Zyklus“ zu bestimmen?

Die Berliner Bankgesellschaft hat in einer Studie die 3 möglichen Bereiche genannt, aus denen sich Basisinnovationen für den 6. Kondratieff entwickeln können. Es sind die Bereiche Energie, Informationsbe- und verarbeitung, sowie Gesundheit.

Basiswissen „Kondratieff-Zyklen“: Das müssen Sie beim Anlegen beachten

Bevor wir auf die einzelnen Zukunftsbranchen näher eingehen, einige grundsätzliche Voraussetzungen für den erfolgreichen Kapitalanleger:

  • Lassen Sie sich nicht von kurzfristigen Kursschwankungen am Aktienmarkt zu Kaufs- oder Verkaufspanik verleiten. 3 bis 5 Jahre sollte Ihr Investment-Horizont sein.
  • Mehr Ertrag heißt für Sie mehr Risiko. Sie können nicht erwarten, dass Sie mit Wachstumsaktien mittelfristig 15% pro Jahr Kurssteigerung erzielen, und dass der Wert Ihrer Anlagen im Mittel nur um 4% schwankt. Schwankungen von 10 bis 20%, sogar bis über 50% pro Jahr sind inzwischen die Regel.
  • Die „Kaufen-und-Halten“-Strategie ist nur begrenzt eine gute Strategie. Grund dafür ist, dass sich Unternehmen und Absatzmärkte wesentlich rasanter als früher verändern.
  • Ein Management, das heutzutage erfolgreich ist, muss nicht unbedingt morgen auch erfolgreich sein. Die regelmäßige Überwachung Ihres Depots ist daher ein absolutes Muss!

Ein Beispiel für einen Wachstumsmarkt: Life Sciences

Wenn Sie als Anleger an Aktien interessiert sind, die Ihnen ein überdurchschnittliches Wachstum versprechen, sollten Sie sich jetzt nach Unternehmen aus den Bereichen Gesundheit, Agrarchemie und Ernährung umschauen.

Dort setzen immer mehr Firmen gezielt wissenschaftliche Erkenntnisse der so genannten Life Sciences ein, um mit deren Hilfe völlig neuartige Produkte zu entwickeln.

Unternehmen, die sich auf solche Entwicklungen konzentrieren, profitieren von einer Fülle unaufhaltsamer Trends:

  • Weltweit steigt die Zahl der Menschen erheblich an. Es gibt immer mehr Käufer für Medikamente und andere Produkte der LifeSciences-Firmen.
  • Das Einkommen der Bevölkerung wächst trotz aller weiter bestehenden wirtschaftlichen und sozialen Ungleichgewichte, so dass die Menschen mehr Geld für ihr Wohlbefinden ausgeben.
  • Das Gesundheitsbewusstsein der Bevölkerung nimmt zu. Immer mehr Menschen kaufen Präparate, um damit ihr Wohlbefinden, ihre Leistungskraft und Lebenserwartung zu steigern.
  • Der Fortschritt bei Medizin und Pharma verläuft rasant. Laufend entwickeln Unternehmen neue Präparate gegen Krebs, Herzinfarkt und andere „Volkskrankheiten“.
  • Die Menschen werden immer älter und benötigen daher immer mehr Medikamente. Die über 65-Jährigen geben pro Kopf dreimal so viel Geld für ihre Gesundheitsfürsorge aus wie die Jüngeren.

Während Menschen, die älter als 60 Jahre sind, 1970 nur einen Anteil von 19 % an der Weltbevölkerung ausmachten, wird sich diese Zahl in den nächsten Jahrzehnten verdoppeln.

Da gleichzeitig die Weltbevölkerung erheblich zunimmt, vervielfacht sich die Gruppe der auf Life-Sciene-Produkte besonders angewiesenen Käufer im selben Zeitraum überproportional.

27. Oktober 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.