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Kondratieff-Zyklen: Definition zum Schlüssel für Wohlstand und Wachstum

Warum konnte die Menschheit in den letzten beiden Jahrhunderten ihren Wohlstand erheblich stärker steigern als in früheren Zeiten?

Die Antwort darauf ist nicht nur aus wissenschaftlicher Sicht interessant, sie zeigt Ihnen auch, wie Sie an der Börse erfolgreich agieren.

Kondratieff-Zyklen: Definition und Theorie des Nikolai Kondratieff

Der russische Wirtschaftswissenschaftler und Konjunkturforscher Nikolai Kondratieff entwickelte seine Theorie dazu in den 1920er Jahren: Der entscheidende Faktor für Wohlstand und Wachstum sind Innovationen.

Diese sogenannten Basisinnovationen lösen Produktivitätsschübe aus, die jeweils eine längere Phase wirtschaftlichen Wachstums einleiten.

Mehr zum Thema: Mit Innovationen durchstarten

Kondratieff selbst konnte zu seinen Lebzeiten 3 solcher 4 bis 5 Jahrzehnte dauernde „lange Wellen“ nachweisen. 2 weitere nach ihm benannte Zyklen haben die modernen Konjunkturforscher in Anlehnung an seine Überlegungen ausfindig gemacht.

5 große Wachstumszyklen in 230 Jahren – Auslöser war immer eine Innovation

So gab es in den letzten 230 Jahren Wirtschaftsgeschichte 5 lange Wohlstands- und Wachstumszyklen (sogenannte Kondratieff-Zyklen), deren Grundlage jeweils eine (oder mehrere) entscheidende Innovation(en) bildete(n):

Alle diese Innovationen führten zu tiefgreifenden Veränderungen in der Weltwirtschaft:

  • Neue Industriezweige verdrängten die alten
  • Unternehmensorganisationen und -kulturen veränderten sich
  • Die Weltwirtschaft erhielt einen großen Wachstumsschub

Zum Ende eines Zyklus kam es immer zu einer Krise, als sich die treibende Kraft des Zyklus erschöpfte. Dies war dann die Geburtsstunde eines neuen Zyklus.

So markierte beispielsweise die Weltwirtschaftskrise in den 1930er Jahren das Ende des 3. Zyklus (Elektrizität / Chemie) und leitete gleichzeitig den 4. Zyklus (Automobil / Petrochemie) ein, dieser wurde wiederum von der Ölkrise in den 1970er Jahren beendet.

Mit den Aktien der Innovationsführer verdienen Sie an der Börse prächtig

Was die Kondratieff-Zyklen für Sie als Anleger so interessant macht, ist die Tatsache, dass diese auchdie Aktienmärkte auf immer neue Höchststände getrieben haben.

Das folgende Schaubild zeigt Ihnen die Entwicklung der 10-Jahresrenditen am US-Aktienmarkt:

Wie Sie in der Grafik sehen  brachte vor allem der vierte und fünfte Zyklus den Aktienmärkten eindrucksvolle Kursgewinne.

Die größten Gewinne erzielten Sie dabei natürlich mit den Aktien der Unternehmen, die an den entscheidenden Innovationen beteiligt waren und von den neuen Trends besonders stark profitierten.

Beispiel Microsoft: Der große Gewinner des 5. Zyklus

Denken Sie beispielsweise an Microsoft. Das Unternehmen profitierte wie kein anderes vom Aufstieg des PCs im 5. Kondratieff-Zyklus und stieg von einer Garagenfirma zum Weltkonzern auf.

Mehr zum Thema: Innovationen als Erfolgsfaktor der Wirtschaft

Noch heute liegt der Markt für PC-Betriebssysteme, Browser und Standardanwendungssoftware fest in der Hand von Microsoft. Anleger, die den Trend frühzeitig erkannten und investierten wurden allesamt reich:

Anderthalb Jahrzehnte nach dem Börsengang Mitte der 80er Jahre hatte sich der Aktienkurs von Microsoft mehr als verfünfhundertfacht.

31. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sascha Mohaupt. Über den Autor

Chefanalyst Sascha Mohaupt ist der Experte für Innovationen und High-Tech. In dem wohl am schwierigsten zu durchschauenden Markt für Zukunftstechnologien gibt er konkrete Kaufempfehlungen. Als Chefredakteur des Innovation Investor teilt er exklusiv seine neuesten Empfehlungen und seine Leser investieren damit schon heute in die Welt von morgen.