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Konsum und Umwelt hängen eng zusammen

Die Umwelt schützen und nachhaltig konsumieren – das wäre der optimale Umgang mit den Ressourcen des Planeten. Dies ist jedoch längst nicht selbstverständlich. Inwiefern Konsum und Umwelt zusammenhängen und wie Konsumenten mit einfachen Mitteln etwas Gutes für die Umwelt tun können, ist interessant für jeden Verbraucher.

Definition: Konsumgesellschaft

Konsum stammt vom lateinischen „consumere“ und bedeutet im weitesten Sinne „verbrauchen“. Es kann jedoch auch mit „vergeuden“ übersetzt werden, was gerade in der sogenannten Konsumgesellschaft häufig zutrifft. Im ökonomischen Sinne meint Konsum Auswahl, Kauf, Gebrauch und Verbrauch von Gütern und Dienstleistungen.

Zur Konsumgesellschaft zählen insbesondere die Menschen in industriellen Staaten, die ohne nachzudenken kaufen und verbrauchen und so Ressourcen verschwenden. Diese Konsumgesellschaft ist durch die industrielle Massenproduktion kurzlebiger Wegwerfprodukte und die Werbung stark geprägt.

Insbesondere die Umwelt leidet unter dieser Konsumgesellschaft, die auch als Wegwerfgesellschaft oder Überflussgesellschaft bezeichnet wird. Zu viele Abfälle aus Produktion und Endprodukten gelangen in die Umwelt und schädigen sie nachhaltig.

So ist die Massentierhaltung mitverantwortlich für die schlechte CO²-Bilanz; der Plastikmüll, der nirgends vernünftig entsorgt werden kann, wird im Nord-Atlantik und Nord-Pazifik abgeladen und Elektroschrott wird in Entwicklungsländer exportiert, wo unter großer Belastung von Umwelt und Mensch wertvolle Stoffe aussortiert werden.

Konsum und Umwelt in Harmonie bringen

Konsum und Umwelt in ein Gleichgewicht zu bringen, ist gar nicht so einfach. Wichtig ist dafür, dass sich Verbraucher bewusst mit dem Thema beschäftigen und Wege finden, wie sie konsumieren können, ohne die Umwelt dabei zu schädigen.

Dies ist auf verschiedene Arten möglich und fängt schon mit den persönlichen Einkaufsgewohnheiten an. Der Kauf von schadstoffarmen Produkten mit einer guten Energie- und Ökobilanz und Lebensmittel aus ökologischer Landwirtschaft können zum Schutz der Umwelt beitragen.

Noch besser für die Umwelt ist es, wenn sich Verbraucher für regionale Produkte entscheiden, Aufträge und Besorgungen bei ortsansässigen Personen erledigen und Lebensmittel saisonal kaufen. Im Rahmen der Fair Trade-Bewegung wird auch ein fairer Handel von Produkten immer wichtiger, um die Umwelt im Gleichgewicht zu halten.

Werden Einkäufe zu Fuß, mit der Bahn oder mit dem Fahrrad erledigt, wird weniger CO² verbraucht, was für ein besseres Klima sorgt. Beim Lebensmitteleinkauf gilt: Eine vorausschauende Planung ist das A und O und kann verhindern, dass zu viele Lebensmittel weggeworfen werden müssen.

Sonst waren der Energieverbrauch und der Verbrauch der Ressourcen zur Herstellung umsonst. Konsumenten können also schon mit einfachen Veränderungen viel für die Umwelt tun.

Mehr zum Thema: Politischer Konsum: Bewusstes Ausdrucksmittel

31. August 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.