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Kontra-Indikator: Verbraucher-Vertrauen ist auf Rekordhoch

Der Optimismus zur Wirtschaft nimmt immer weiter zu – ob in Deutschland oder der Euro-Zone:

Wenn man in die einschlägigen Medien schaut, kennt der Optimismus fast keine Grenzen mehr.

Dazu tragen auch immer mehr Meldungen zur Einschätzung der aktuellen Wirtschaftslage bei.

Deutsche sehen Zukunft äußerst positiv

Auf eine Meldung davon möchte ich noch näher eingehen:

Wie das Marktforschungs-Unternehmen Nielsen-Deutschland bekannt gab, war das Zukunfts-Vertrauen hierzulande noch nie seit Beginn der Untersuchungen im Jahr 2005 so hoch wie derzeit.

Dabei sehen die Deutschen die Zukunft im Vergleich zu anderen europäischen Ländern extrem optimistisch:


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  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
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57% der Deutschen stufen ihre finanzielle Lage in Zukunft als gut oder sehr gut ein. (Der europäische Durchschnitt liegt dabei nur bei 31%.)

Das Institut wertet diese Ergebnisse als sehr positives Zeichen für die weitere Wirtschafts-Entwicklung.

Zu positive Zukunfts-Erwartung ist ein Warnsignal

Doch was hier als extrem positive Entwicklung dargestellt wird, sehe ich skeptisch.

Denn gerade dann, wenn die Zukunfts-Erwartung in der Vergangenheit neue Höchststände erreichte, folgte oft ein Crash.

Auch am Anfang des Krisenjahres 2008 war das Verbraucher-Vertrauen extrem hoch und es wurde ein weiterer „Aufschwung“ erwartet.

Doch was kam, war kein Aufschwung, sondern die größte Krise seit der Weltwirtschaftskrise der 1930er-Jahre.

Und die hätte beinahe zur „finanziellen Kernschmelze“, also zum kompletten System-Crash, geführt.

Optimistische Erwartungen der Menschen und Jubel-Meldungen in den Medien sind für mich ein guter Indikator dafür, dass es bald anders kommen wird.

Ein risikoreicher Teufelskreis

Das liegt auch daran, dass wer optimistisch ist, unvorsichtig wird und risikoreichere Entscheidungen trifft als jemand, der die Lage realistisch betrachtet.

Dies führt dann wiederum zu hohen Risiken im Finanzmarkt und der Wirtschaft, was im Umkehrschluss früher oder später eine Krise nach sich zieht.

Ein Beispiel dafür sind auch die völlig überzogenen Immobilien-Preise in vielen Teilen Deutschlands; hier gehen die Käufer aktuell ein extrem großes Risiko ein.

In der kommenden Krise werden aber die Preise der jetzt völlig überteuerten Immobilien einbrechen.

Und dann werden viele Käufer große Probleme bekommen die Kredite noch weiter bedienen zu können.

Deshalb tun sie gut daran sich gerade dann, wenn der Optimismus in der Gesellschaft am größten ist, aktiv gegen den nächsten Einbruch zu wappnen. Wie Sie das am besten tun, erfahren Sie regelmäßig an dieser Stelle.

28. Februar 2017

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Günter Hannich. Über den Autor

Günter Hannich, Bestseller-Autor und gefragter Experte auf dem Gebiet Kapitalschutz, unter anderem bei n-tv. Er steht mit dem „Crash Investor“ ab sofort zur Verfügung, um sein persönliches Wissen zu teilen. Für Ihre ­Sicherheit.

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