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Kosten und geheime Pläne im EU-Asyl-Drama

Während noch immer um eine politische Lösung des Asyl-Dramas auf europäischer und nationaler Ebene gerungen wird, steht eines fest:

Sie müssen für die jährlich rund 45 Mrd. € Kosten aufkommen – ohne wenn und aber.

Wir haben Ihnen aufgezeigt, wie:

– Es wird wohl zu einem Nachtrags-Haushalt mit neuer Staatsverschuldung kommen.

– Das Betreuungsgeld fließt bereits in den Topf für Flüchtlings-Kosten.

– Angedachte Steuer-Senkungen werden nicht kommen. V. a. jene der Veränderungen hinsichtlich der kalten Progression oder der Abschaffung des Solidaritäts-Zuschlags können Sie vergessen.

– Steuer-Erhöhungen werden folgen. Am realistischsten bleibt eine Mehrwertsteuer-Erhöhung, die alle und v. a. die breite Masse betrifft. Gemeinde-Steuern sind in verschiedenen Kommunen bereits erhöht worden.

– Eventuell wird der Mindestlohn begrenzt bzw. abgeschafft. Nur so können genug Jobs für Flüchtlinge geschaffen werden, die zum großen Teil nur über eine niedrige Qualifikation verfügen.


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Aber es gibt noch weitere Überlegungen, die Flüchtlings-Kosten zu meistern. Und die werden Ihnen alles andere als gefallen. Wetten?

Die Alters-Armut steigt

Die Alters-Armut hierzulande steigt. Das haben mittlerweile zahlreiche Studien immer wieder belegt. Daran werden auch die Flüchtlinge nichts ändern.

Ganz im Gegenteil: Durch die Schutz Suchenden wird sich diese noch verschärfen.

Schauen Sie: Wenn Flüchtlinge beispielsweise als 30-Jährige nach Deutschland kommen, können sie keine 45 Jahre in die Rentenversicherung einzahlen – logisch, oder!?

Und dadurch müssen Sie später ohne „Mehrwert“ selbst von den Rentenkassen bezahlt werden.

Die Anhebung des Rentenalters

Daher müssen andere ran: die Einheimischen, Sie. Deshalb gibt es bereits Überlegungen, dass die Deutschen länger arbeiten müssen, um die Kosten für die Integration zu stemmen.

Solche Überlegungen hat beispielsweise Hans-Werner Sinn, Professor für Nationalökonomie und Finanzwissenschaft, angestellt.

Die Migranten würden die Rentenkassen aufgrund ihrer überwiegend niedrigen Qualifikation vorerst nicht ausreichend entlasten.

Aus diesem Grund soll das Rentenalter heraufgesetzt werden.

Konkret spricht sich auch der Generalsekretär des CDU-Wirtschaftsrats, Wolfgang Steiger, dafür aus.

Nach seinen Vorstellungen müsste eine neue Altersgrenze für die Rente festgelegt werden.

Arbeiten bis 70 oder gar 85?

Wissen Sie, wie diese neue Altersgrenze aussehen soll? – Rente ab 70. Die Idee dazu, wie dies umgesetzt werden kann, liefert er auch gleich mit: und zwar mit einer Art Flexi-Rente, um einen Anreiz zu schaffen, freiwillig länger zu arbeiten.

Im Gegenzug sollen die Arbeitgeber-Anteile zur Renten- und Arbeitslosen-Versicherung als Bonus auf das Einkommen der Arbeitnehmer obendrauf ausgezahlt werden.

Doch es wird noch besser:

Für den Chef des Bundesverbandes der Deutschen Industrie (BDI), Ulrich Grillo, ist sogar ein Renteneintritts-Alter von 85 Jahren denkbar.

Wissen Sie, wie er dies begründet? Weil ja auch die Lebenserwartung der Menschen ansteige.

Soll so Ihre Zukunft aussehen: Billiger und länger arbeiten – bis zum Umfallen, sozusagen – um die Kosten der Flüchtlings-Krise zu stemmen. Man darf gespannt sein, ob Sie wirklich noch für diese Bundesregierung stimmen.

22. Februar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Guido Grandt. Über den Autor

Der Autor, Jahrgang 1963, war viele Jahre lang als Manager in verschiedenen großen Unternehmen tätig. Lernte das unternehmerische Handwerk sozusagen von der "Pike" auf, bevor er sich ganz dem wirtschaftlichen, politischen und gesellschaftlichen Geschehens Deutschlands publizistisch widmete.