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Kostenfalle Depotgebühren – worauf Anleger achten sollten

Vorbei die Zeiten als Anleger ihre Wertpapiere zu Hause aufbewahrten und Jahr für Jahr ihre Kupon-Abschnitte auf der Bank gegen Bares tauschten. Auch wenn das vereinzelt noch möglich ist, üblich ist es nicht mehr. Heutzutage werden Aktien in Wertpapierdepots verwahrt. Und das vereinfacht das gesamte Verfahren erheblich.

Allerdings erheben die Verwahrstellen (Geldinstitute) für diesen Service oft eine so genannte Depotgebühr. Dabei lassen sich deutliche Unterschiede ausmachen, die von Fall zu Fall eine Ersparnis von mehreren hundert € pro Jahr bedeuten können.

Depotgebühren bei Aktien : Möglichkeiten der Verwahrung

Ein Aktiendepot bei einer Geschäftsbank ist oft relativ teuer. Normalerweise kostet ein Wertpapierdepot bei einer Filial- oder Geschäftsbank zwischen 35 und 50 € jährlich. Aber aufgepasst: Einige Geldinstitute kalkulieren ihre Depotkosten abhängig vom Anteil der Anlagesumme.


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Auf diese Weise klettern die Depotkosten bei einem wachsenden Aktien-Portfolio immer weiter. Dann ist es durchaus möglich, dass private Investoren bei einer Anlagesumme von 100.000 € zwischen 100 und 200 € für die Depotverwahrung berappen müssen.

Da auch die weiteren Kosten bei den Geschäftsbanken wie beispielsweise die Ordergebühren recht hoch sind, ist der Erwerb von Aktien bei einer Geschäftsbank nur für Anleger von Interesse, die großen Wert auf individuelle Beratung legen.

Direktbanken im Internet sind die günstigste Variante beim Aktienhandel

Direktbanken im Internet gelten als die günstigste Variante bei Aktiengeschäften. Institute wie die Consorsbank, DABbank oder die INGDiba verlangen für die Verwahrung von Aktien vielfach keine Gebühren. Daneben machen auch ihre weiteren Bedingungen den Geschäftsbanken starke Konkurrenz.

Direktbanken überzeugen meist auch mit relativ niedrigen Orderkosten. Privatanleger sollten sich allerdings das Gesamtpaket (Orderkosten plus Depotgebühren) anschauen, um für sich die günstigste Möglichkeit zu finden.

Auf Vergleichsportalen nach günstigen Anbietern fahnden

Wer sich im Internet ein klein wenig auskennt und daher seine Aktien über eine Direktbank handeln möchte, kann im Netz die günstigsten Vergleichsportale finden. Entsprechende Seiten sind z.B. http://www.financescout24.de/depot/vergleich, http://online-broker-vergleich.focus.de/ oder http://www.depotvergleich.com/.

Als die derzeit günstigsten Direktbanken erwiesen sich bei einem Wertpapierdepot von 5.000 € und 5 Trades pro Jahr die OnVista Bank mit 19,95 € pro Jahr (3,99 € pro Trade, 0 € Depotgebühren), die Consorsbank mit 24,75 € pro Jahr (4,75 € pro Trade, 0 € Depotgebühren) und flatex mit 25,00 € pro Jahr (5,00 € pro Trade, 0 € Depotgebühren).

Weil es für private Investoren praktisch kaum möglich ist, die Aktien in der eigenen Wohnung aufzubewahren, ist die Einrichtung eines entsprechenden Depots bei einem Geldinstitut unumgänglich. Und selbst wenn die Depotgebühren keinen sehr hohen Anteil der Gesamtkosten ausmachen, sollten Anleger auch diesen Faktor nicht aus dem Auge verlieren.

21. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Peter Hermann
Von: Peter Hermann. Über den Autor

Peter Hermann ist studierter Germanist und Sozialwissenschaftler und arbeitet seit vielen Jahren im Wirtschafts- und Finanzjournalismus. Sein Spezialgebiet sind die Offenen Investmentfonds. Darüber hinaus besitzt er die Zulassung zum Anlageberater nach § 34 f.