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Kostenlose Kreditkarte – Wege durch den Angebotsdschungel

Vorbei sind die Zeiten als es Kreditkarten nur gegen Jahresgebühr gab. Die meisten Banken und Sparkassen boten sie Kunden an, die auch ein Konto bei ihnen führten, ebenfalls gegen Gebühr.

Auch das hat sich geändert. Das kostenlose Girokonto ist längst genauso verbreitet wie die kostenlose Kreditkarte. Und eine Kopplung ans Konto ist teils auch nicht mehr zwingend.

Kostenlose Kreditkarte – die Angebotsstruktur entscheidet

Online-Banking und Internet-Handel haben die Bedürfnisse der Kunden verändert. Zum einen sind Kreditkarten unverzichtbar geworden. Zum anderen reicht vielen die einfache Basisausstattung zur Abrechnung von Bestellungen oder Geldbeschaffung am Automaten im Inland oder auf Reisen.

Doch die Angebote sollten nicht in die Irre führen. Eine kostenlose Kreditkarte ist nicht immer gänzlich kostenlos. Abgesehen von Prepaid-Karten, die nur auf Guthabenbasis laufen, verursacht allein schon die Beanspruchung des Kreditrahmens Zinskosten. Und wer Bargeld abhebt, wird verbreitet zur Kasse gebeten. Kostenlos bezieht sich nur auf die Grundgebühr. Es kommt also darauf an, den Anbieter mit der günstigsten Kostenstruktur zu finden.


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Vorteile nur für ein Jahr gesichert?

Die wiederum hängt auch vom individuellen Bedürfnis ab, etwa ob zusätzlich eine kostenfreie Partnerkarte gewünscht ist oder nicht. Kostenlose Dienste auf der einen Seite werden meist mit höheren Gebühren und Zinsen an anderer Stelle bezahlt. Die Angebote sollte man genau lesen. Oft zeigt sich dabei auch, dass einige verlockende Leistungen und der Gebührenverzicht nur im ersten Jahr gültig sind.

Abgesehen davon behalten sich die Anbieter durchaus Änderungen vor. So hatte etwa Amazon für Verärgerung gesorgt, als Ende 2014 einige Vorteile der Amazon.de-Visa-Karte kurzerhand gestrichen wurden. Wegen fehlender Mindestlaufzeiten ist jedoch eine Kündigung kein Problem. Obendrein ist auch die Amazon-Karte nur im ersten Jahr kostenlos.

Nicht alles wird benötigt

Wer sich im Dschungel des vielfältigen Spektrums einen Überblick verschaffen will, sollte zunächst überlegen, ob etwa Rabatte bei Buchung über spezielle Partner, Bonussysteme und Versicherungsleistungen wie ein Internet-Lieferschutz wirklich gebraucht werden.

In der Regel kommt es auf Zinsen, Zahlungsziel oder Fremdwährungsgebühren an, wenn die Karte im Ausland eingesetzt wird. Wichtig ist zudem, ob und wo Geldabheben kostenlos ist: in Deutschland, innerhalb der Eurozone oder weltweit. Günstiger sind hier in der Regel kostenlose Kreditkarten in Verbindung mit einem ebenfalls kostenlosen Online-Konto.

Kriterien zur Auswahl

Orientiert man sich nun den Auswahlkriterien vorhandene Kreditfunktion und Zinsen, weltweiter kostenloser Einsatz am Geldautomaten und Fremdwährungsgebühr, so kämen derzeit zum Beispiel die die 1-plus-Visa-Card der Santander-Bank, die Visa-Classic-Karte der Consorsbank sowie die MasterCard der DAB-Bank und die DKB-Visa-Card in Erwägung.

Bei der Santander- und Consorsbank werden keine Fremdwährungsgebühren verlangt. Dafür sind die Kreditzinsen mit 13,98% bzw. 8,03% höher als die der beiden anderen Anbieter mit je 7,71%. Die wiederum berechnen für Fremdwährungen 1,50% bzw. 1,75%.

Die Entscheidung hängt also ganz vom persönlichen Schwerpunkt ab. Allerdings kann man die Qual der Wahl umgehen – etwa mit zwei kostenlosen Kreditkarten, gezielt je nach Einsatz und Bedarf. Zu viele sollten es aber nicht sein, da sich dies bei der Schufa auf die Kreditwürdigkeit negativ auswirken kann.

Unterm Strich kann eine kostenlose Kreditkarte im Vergleich mit herkömmlichen Karten von der Sparkasse oder Hausbank spürbare Kostenvorteile bringen. Wer auf ein paar Zusatzleistungen verzichtet, spart sich mindestens die üblichen 30 € Jahresgebühr. Ebenso die durchschnittlich verlangten 15 € für eine Partnerkarte, wenn die im kostenlosen Angebot enthalten ist. Nach 10 Jahren ist das eine Ersparnis von immerhin 450 €.

3. November 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Ralf Hartmann
Von: Ralf Hartmann. Über den Autor

Ralf Hartmann arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.