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Kostenmanagement im Aktienhandel

Aktienhandel kann ein lukratives Geschäft sein, doch genau so schnell kann ein Anleger Verluste fahren und das nicht nur bei Talfahrten.

Auch bei steigenden Kursen, kann es zu Verlusten kommen. Mit diesen drei Tipps können sie die Kostenfallen des Aktienhandels umgehen.

Kostenmanagement Tipp 1: Achten Sie auf den Spread

Für immer mehr Aktien stellen die Kursmakler als sogenannte Market-Maker Liquidität zur Verfügung. Ihre Dienstleistung lassen sie sich mit dem Spread, der Differenz zwischen dem Geld- und dem Briefkurs bezahlen.

Für Sie ist der Spread ein Kostenfaktor. Günstige Spreads steigern deshalb Ihre persönliche Rendite. Ein Vergleich der verschiedenen Börsenplätze lohnt sich daher.

Kostenmangement Tipp 2: Orientieren Sie sich am garantierten Volumen

Nicht nur vom Kursniveau auch von der Stückzahl muss Ihr Auftrag zur aktuellen Marktlage passen. Professionell agierende Anleger beziehen deshalb das vom Makler garantierte Volumen in ihre Ordergestaltung mit ein und erzielen durch eine geschickte Anpassung an die aktuelle Marktlage einen maximalen Verkaufserlös.

Kostenmangement Tipp 3: Legen Sie Zweifelsfälle der Handelsüberwachung vor

Gibt es Grund zur Klage, weil Ihr Auftrag falsch ausgeführt wurde, wenden Sie sich an die Handelsüberwachungen. Diese reagieren schnell und überprüfen sofort die vorgelegten Fälle.

Spread, Gebühren, Teilausführungen – So sagen Sie Renditekillern erfolgreich den Kampf an

Gebühren und überflüssige Kosten sind Gift für Ihre Rendite. Erfahrene Anleger wissen das und steuern frühzeitig gegen. In diesem Beitrag zeigt Ihnen der „Geldanlage-Berater“, auf welche Punkte Sie besonders achten sollten. So sparen Sie Geld und erhöhen Ihre Rendite.

Der einfachste und auch bekannteste Weg Kosten zu sparen, beginnt bei der Auswahl der richtigen Depotbank. Achten Sie jedoch nicht allein auf die Kosten für die einzelnen Transaktionen. Diese sind wichtig, genauso wichtig sind jedoch das Beschwerdemanagement der Bank und die Übersichtlichkeit der Ordermaske.

Warum der Spread wichtiger ist als der Umsatz

Früher kam ein Börsengeschäft nur zustande, wenn Kaufund Verkaufsaufträge an der Börse aufeinandertrafen. Das führte dazu, dass gerade bei den weniger liquiden Nebenwerten oft stundenlang kein Handel zustandekam. Dieser Mangel wurde inzwischen mit der Einführung der sogenannten Market-Maker (Börsenmakler) beseitigt.


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Diese kaufen oder verkaufen auf eigene Rechnung Wertpapiere und sorgen damit für die nötigen Umsätze.

Für Sie als Anleger bedeutet das: Sie müssen Ihren Auftrag nicht mehr zwangsläufig an den Börsenplatz mit dem höchsten Umsatz vergeben. Ihr Auftrag wird auch an weniger umsatzstarken Börsenplätzen sofort ausgeführt. Einzige Voraussetzung: Er befindet sich innerhalb der jeweiligen Geld-Brief-Spannen.

Entscheidend für die Wahl des Börsenplatzes ist also nicht mehr der Umsatz, sondern der Spread, also die Differenz zwischen dem An- (Geld-) und dem Verkaufskurs (Briefkurs). Sie kennen ihn vermutlich eher von Zertifikaten und Optionsscheinen als vom Kauf einer gewöhnlichen deutschen Standardaktie oder eines Nebenwerts.

Der Spread ist als Kostenfaktor für Sie immer ein Renditekiller. Deshalb sind Sie gut beraten, beim Kauf und Verkauf von Aktien auf die unterschiedlichen Spreads zu achten. Je nach Ordervolumen können Sie leicht 50 € sparen und so Ihre persönliche Performance deutlich erhöhen.

So werten Sie die Angaben zum Spread richtig aus

Überlassen Sie die Wahl des Handelsplatzes nicht Ihrem Banker und folgen Sie auch nicht unreflektiert der vorgegebenen Standardeinstellung bei einer Wertpapierorder über das Internet.

Bei den Standardaktien des DAX oder EuroStoxx 50 sind die Spread-Unterschiede zwischen den einzelnen Börsenplätzen relativ gering. In der Regel werden fortlaufende Kurse gestellt, die innerhalb der einzelnen Börsen zumeist nicht stark voneinander abweichen.

Checkliste: Gebühren sparen beim Wertpapierhandel

  • Limitieren Sie Ihre Kauf- und Verkaufsorder. Sie verhindern auf diese Weise, dass zufällige, eventuell nur kurzfristig auftretende Preisspitzen einen ungünstigen Einfluss auf Ihren Einstands- oder Verkaufskurs haben.
  • Lassen Sie Ihrem Auftrag Zeit. Gerade bei illiquiden Werten können leicht einige Tage vergehen, ehe ein scharf kalkulierter Kauf- oder Verkaufsauftrag zur Ausführung kommt. Wählen Sie deshalb keine tagesgültigen Limits, sondern lassen Sie Ihrem Auftrag Zeit bis zum Monatsultimo.
  • Achten Sie auf die Geld-Brief-Spanne und die von den Maklern garantierten Stückzahlen. Entdecken Sie durch stark voneinander abweichende Stückzahlen größere Aufträge, passen Sie Ihre Limits entsprechend an, um mit den Großaufträgen nicht in Konflikt zu kommen.
  • Versehen Sie Ihre Aufträge für ausländische Börsenplätze nach Möglichkeit mit dem „fill or kill“-Zusatz, um Teilausführungen zu vermeiden.
  • Greifen Sie so oft wie möglich auf echte Realtimekurse zurück. Nutzen Sie dazu z. B. die Internetauftritte der Stuttgarter oder Münchener Börse.
  • Scheuen Sie sich im Zweifelsfall nicht, Ihren Auftrag der Börsen- bzw. Handelsaufsicht zur Prüfung vorzulegen, wenn Sie der Meinung sind, dass er fehlerhaft ausgeführt wurde.

8. August 2011

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.