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Kostensenkungen bei Nebenkosten – so kann jeder sparen

Viele Vermieter und Mieter kennen das Gefühl selbst: Die jährlich wiederkehrende Sorge vor der nächsten Nebenkostenabrechnung. Eine Studie ergab zumindest, dass Mieter befürchten, zu viel für Strom, Gas, Wasser und die Müllabfuhr zu zahlen.

In der gemeinsamen Studie der TAG Immobilien AG und der TU Darmstadt wurden 1.000 Mieter bundesweit befragt. Das klare Ergebnis: Die Sorge vor den Nebenkostenabrechnungen ist groß! Im Vergleich zum Vorjahr steigen die Kosten regelmäßig an.

Einsparungspotenziale der Nebenkosten nicht hinreichend genutzt

Warum Sie das – egal ob Sie Vermieter oder Mieter sind – auch interessieren sollte? Weil die Experten der TU Darmstadt zu dem Schluss gekommen sind, dass die Einsparpotenziale bei den Nebenkosten zu wenig genutzt werden. So Dirk Schiereck von der TU Darmstadt:

„Immobilienunternehmen haben die zweite Miete bisher zu wenig im Blick, sie schöpfen das Potenzial an Kostensenkungen nur ungenügend aus. Praxiserfahrungen zeigen jedoch, dass die Nebenkosten um bis zu 20 Prozent pro Wohnung jährlich reduziert werden könnten.“


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Wichtig für Vermieter: Wie Nebenkosten eingespart werden können

Wenn man als Vermieter die Immobilien verwaltet oder auch verwalten lässt, kann man den Mietern bei den Einsparungen unter die Arme greifen. Es gibt verschiedene Maßnahmen, die getroffen werden können, um die Nebenkosten auch tatsächlich auf dem Level zu halten, wie in der Annonce ausgeschrieben.

Dazu muss zunächst jede einzelne Position der Nebenkosten regelmäßig auf Einsparungen geprüft werden. Wenn zum Beispiel überdurchschnittlich viel Strom oder Wasser verbraucht wird, sollten die Mieter darauf aufmerksam gemacht werden. Der Austausch alter Geräte, wie einer veralteten Waschmaschine, kann dabei schon Wunder wirken.

Die TAG Immobilien AG unterstützt ihre Mieter auch bei der Kosteneinsparung für die Müllentsorgung: Zunächst wird hier überprüft, wie viele Mülltonnen überhaupt für das Mietshaus zur Verfügung stehen, wie schnell diese voll sind und ob auch eine zwei-wöchentliche Abholung ausreicht. Neben diesen Maßnahmen installiert der Konzern elektronisch verriegelte Mülltonnen, auf die nur die Bewohner mithilfe eines Chips zugreifen können.

Wichtig: Bei den Nebenkostenabrechnungen sollte IMMER darauf geachtet werden, dass diese transparent und verständlich für den Mieter ist!

Tipp für die Mieter: Das Gespräch suchen

Auch als Mieter kann man aktiv gegen zu hohe Nebenkosten vorgehen! Man kann zum Beispiel mit dem Vermieter über mögliche Kostensenkungsmaßnahmen sprechen. Mieter bewegen sich täglich in der Wohnung und dem Wohnhaus und können sicherlich wertvolle Anregungen einbringen.

Möglicherweise kann auch der Hausmeister angesprochen werden, wenn es sich nur um kleinere Maßnahmen handelt, die schon schnell umzusetzen wären.

Diese Studie zeigt: Niemand muss mit der Angst vor hohen Nebenkosten leben, sondern kann aktiv etwas tun, um Einsparpotenziale auszunutzen.

16. Februar 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Yannick Esters
Von: Yannick Esters. Über den Autor

Yannick Esters schreibt für den GeVestor-Newsletter "Immobilien-Telegramm" und ist Fachmann für die Immobilien-Branche.