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Krankenversicherung: Beamte sind gut bei Privaten aufgehoben

Nicht für jede Alters- und Berufsgruppe lohnt sich eine private Krankenversicherung. Sind die Tarife für junge Erwachsene noch vergleichsweise moderat, so steigen sie gerade im höheren Alter massiv an.

Und auch das allgemeine Tarifniveau steigt von Jahr zu Jahr. Staatsdiener haben hierbei jedoch eine Sonderstellung: Die private Krankenversicherung lohnt sich für Beamte besonders.

Privat krankenversichern: Nicht immer leicht, nicht immer lohnend

Ein Wechsel in die private Krankenversicherung ist nicht immer leicht – und auch nicht immer lohnend. Nicht für jede Berufsgruppe macht es Sinn, sich privat versichern zu lassen – und nicht jede darf es, denn: In Deutschland besteht eine Pflicht, sich gesetzlich krankversichern zu lassen.

Angestellte etwa dürfen sich nur von dieser Versicherungspflicht befreien lassen, wenn sie im Jahr über eine festgelegte Einkommensgrenze hinauskommen. Selbständige etwa haben es da leichter: Sie können die gesetzlichen Kassen quittieren, ohne dass ihr Einkommen dabei eine Rolle spielt.


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Wer versicherungsbefreit ist, der sollte sich erst vergewissern, ob sich ein Wechsel überhaupt lohnen würde. Denn anders als in den gesetzlichen Kassen hängt der Versicherungsbeitrag bei den Privaten nicht allein vom Einkommen ab.

Privaten Krankenversicherungen steht es frei, individuelle Verträge mit ihren Kunden abzuschließen. Sie achten genau auf persönliche Merkmale wie Alter, Geschlecht und Krankheitsgeschichte.

Dies ist auch der Grund, weshalb sich eine private Krankenversicherung besonders für Rentner nicht mehr lohnt, die im Alter mit explodierenden Versicherungsbeiträge rechnen können. Für die Berufsgruppe der Beamten ist die private Krankenversicherung allerdings besonders interessant.

Private Krankenversicherung: Beamte fahren besonders gut

Die Kosten für eine private Krankenversicherung schrecken viele ab: Beitragssteigerungssätze, die jährlich zwischen 5% und 20% liegen, sind für viele nicht stemmbar. Privilegiert hinsichtlich einer privaten Krankenversicherung sind vor allem Beamte, denn: Sie haben ein Anrecht auf Beihilfe und erhalten von den Privaten daher gesonderte Tarife.

In einer gesetzlichen Krankenversicherung können sie ausschließlich als freiwillige Mitglieder geführt werden und müssten daher den vollen Beitragssatz in Höhe von 15,5% des Einkommens aufbringen. Der Arbeitgeber trägt also im Gegensatz zu allen anderen Berufsgruppen in der GKV keinen Anteil an den Beiträgen.

Dieser rechtliche Nachteil für Beamte bei einer Versicherung über die gesetzlichen Vorsorgeträger gleicht das Gesetz über die Beihilfe aus. Staatsdiener im aktiven Dienst werden daher mit 50% des Versicherungstarifs bezuschusst. Pensionierte Beamte kommen gar in den Genuss von bis zu 70% Beihilfe.

Dies macht eine private Krankenversicherung für Beamte besonders reizvoll. Für sie ist es weniger entscheidend, dass die Tarife der Privaten gerade im gesundheitsanfälligen Alter ansteigen. Über die Beihilfe sparen Beamte bares Geld und profitieren zudem vom weitreichenden Leistungsangebot privater Träger.

9. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Max Fassbender
Von: Max Fassbender. Über den Autor

Max Fassbender arbeitet seit vielen Jahren im Bereich Wirtschaft und Finanzen und hat dabei stets besonders das Wohl des Lesers im Blick. Sein Ziel: Aufklären über Anlagemöglichkeiten und Chancen für interessierte Anleger.