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Krankenversicherung für Hunde: Welche Leistungen werden übernommen?

Während fast jeder Hundehalter einen hohen Versicherungsschutz genießt, gilt dies nicht immer auch für seinen Vierbeiner. Dabei können unvorhersehbare Kosten die Tierarztrechnung in ungeahnte Höhen treiben und Hundehalter in eine finanzielle Schieflage bringen.

Dieser Umstand kann jedoch mit einer Krankenversicherung für Hunde abgemildert werden. So kann eine Krankenversicherung nicht nur dem Tier eine umfassende Krankenbehandlung ermöglichen, auch das Budget des Halters wird nicht zur Gänze strapaziert. Infolgedessen bleibt auch der Tierarzt nicht auf den Behandlungskosten sitzen.

Allerdings haben auch Tierkrankenversicherungen durchaus ihre Tücken – insbesondere die günstigen Anbieter lassen Hundehalter im Falle einer Erkrankung des Tieres gerne auf den Kosten sitzen. Das Kleingedruckte  prüfen.

Wichtige Leistungen einer Krankenversicherung für Tiere

Die Haltung von Tieren kann schnell ins Geld gehen – vor allem dann, wenn gesundheitliche Probleme auftreten. Während Zahn- oder Augenprobleme noch relativ kostengünstig vom Tierarzt behandelt werden, kann eine notwendige Operation schnell den Kostenrahmen sprengen.

Für diese unvorhersehbaren Krankheitsfälle bietet sich eine Krankenversicherung für Tiere, meist für Hunde und Katzen, an.


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Die wichtigsten Leistungen einer solchen Versicherung sind die ambulante, aber auch stationäre Versorgung. Darunter fallen Heilbehandlungen und Vorsorgemaßnahmen wie Impfungen und Prophylaxen, einschließlich Medikation und Operation. Versichert wird, je nach Krankenversicherung, der 1- 3-fache Satz der Gebührenordnung für Tierärzte.

Hundekrankenversicherung: Kosten können stark variieren

Wie hoch die Kosten ausfallen, hängt von mehreren Faktoren ab. Dabei spielen die jeweilige Rasse, das Alter, der Deckungsumfang der Versicherung und in einigen Fällen auch die Art der Tierhaltung eine wichtige Rolle.

Während günstige Anbieter eine Hundekrankenversicherung schon für ungefähr 15 € pro Monat anbieten, kann ein Hundehalter bei einem anderen Anbieter auch das Doppelte für die gleiche Leistung zahlen.

Insbesondere bei älteren Tieren muss der Tierhalter tiefer in die Tasche greifen, falls er überhaupt eine Versicherung findet, die ältere Hunde versichert. Auch Policen für große Hunderassen fallen bei Versicherungsanbietern nicht sehr kostengünstig aus.

Von diesen hohen Policen sind zum Beispiel Doggen, Berner Sennenhunde und Bernhardiner betroffen. Sie leiden häufig an Missbildungen des Hüft- und Ellenbogengelenks, wodurch oftmals Bandscheibenvorfälle auftreten. Somit stellen sie für den Versicherungsanbieter ein erhöhtes Krankheitsrisiko dar. Die monatliche Versicherungspauschale fällt dementsprechend hoch aus.

Schutz der Tierkrankenversicherung oftmals nicht ausreichend

Die Leistungen einer Krankenversicherung für Hunde sollten individuell geprüft werden. Grundsätzlich gilt: je günstiger die Versicherung, desto geringer ist in der Regel der Leistungsumfang.

Wer das Kleingedruckte nicht liest, kann somit leicht doch noch auf den Kosten der Tierarztrechnung sitzen bleiben. Einige Anbieter halten zum Beispiel ein Mindestalter oder auch ein Höchstalter in den Versicherungsbedingungen fest. Dies bedeutet dann die plötzliche Auflösung des Versicherungsschutzes für betagte Vierbeiner, die ein erhöhtes Krankheitsrisiko darstellen.

Auch die finanziellen Obergrenzen der Versicherungen müssen beachtet werden. Die Policen leisten beispielsweise maximal 2.000 € – 5.000 € oder decken nur 80% der Kosten mit 20% Selbstbehalt.

Zudem entstehen oftmals Probleme bei der Abrechnung: Während einige Versicherungen lediglich bis zum 2-fachen Satz der Gebührenordnung zahlen, rechnen manche Tierärzte zum 3-fachen Satz ab. Die Restkosten hat der Halter zu zahlen.

Operationskostenversicherung als Alternative

Eine Alternative zur Krankenversicherung für Hunde bietet die Operationskostenversicherung. Sie deckt in der Regel Eingriffe unter Narkose nach einem Unfall oder einer Krankheit ab.

Sterilisationen, Kastrationen oder Impfungen sind in dieser Versicherung jedoch nicht enthalten. Zu beachten wäre allerdings auch hier die Deckelung der Verträge, also bis zu welchem Betrag die Kosten der Operation übernommen werden.

Die Operationsversicherung bietet einen kleinen Schutz vor einer Kostenexplosion, die durch einen unvorhergesehenen Eingriff entstehen kann. Wer jedoch einen umfassenden Schutz für seinen Vierbeiner sucht, sollte eine Krankenversicherung in Betracht ziehen. Vergleiche der Versicherungsnehmer bieten sich dabei an.

14. Oktober 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sonja Hüsken. Über den Autor

Schon vor ihrem Studium der Volkswirtschaftslehre beschäftigte sich Sonja Hüsken intensiv mit dem Zusammenspiel von Politik und Wirtschaft und der Frage nach der richtigen Vorsorge. Immer im Fokus: Der Mehrwert der Information für den Leser.