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Zusatzbeitrag bei der Krankenversicherung: Kündigung sofort möglich

Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz informiert, dass das Sonderkündigungsrecht in Anspruch genommen werden kann, sofern eine gesetzliche Krankenversicherung einen Zusatzbeitrag fordert. Die Kündigung kann vollzogen werden, bis der Zusatzbeitrag erstmals fällig wird.

Außerdem sind die Krankenkassen vertraglich verpflichtet, den Versicherungsnehmer auf das Sonderkündigungsrecht aufmerksam zu machen. Der Hinweis muss einen Monat vor der Fälligkeit des Zusatzbeitrages erfolgen.

Kündigung der Krankenkasse: Frist verlängert sich bei fehlendem Hinweis

Falls die Krankenkasse nicht auf das Sonderkündigungsrecht hinweist, dann verlängert sich die Kündigungsfrist um einen weiteren Monat. Durch die Kündigung endet die Mitgliedschaft in der Versicherung zum Ende des übernächsten Monats – ausgehend vom Kündigungstermin.

Falls der Zusatzbeitrag bereits innerhalb dieses Zeitraums zur Zahlung fällig werden sollte, dann muss er nicht gezahlt werden, sofern die Kündigung bereits innerhalb der Frist erfolgt ist. Falls der Zeitraum für das Sonderkündigungsrecht verstreicht, erlischt auch das Sonderkündigungsrecht. Ein Wechsel der Krankenkasse ist dann erst wieder nach einer Mitgliedschaft von mindestens 18 Monaten möglich.


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Zum 1. Juli 2009 planen 16 gesetzliche Krankenkassen einen Zusatzbeitrag, von dem ca. 4,5 Millionen Versicherte bundesweit betroffen sind. Hintergrund ist die Einführung des Gesundheitsfonds sowie des einheitlichen Beitragssatzes, da damit gleichzeitig auch die Möglichkeit eröffnet wurde, einen Zusatzbeitrag zu erheben.

Sonderkündigungsrecht bei Krankenkasse im Fall von Zusatzbeiträgen

Das Sonderkündigungsrecht für die Krankenkasse kann in Anspruch genommen werden, sofern Ihre Gesetzliche einen Zusatzbeitrag fordert. Die Mitgliedschaft kann gekündigt werden, bis der Zusatzbeitrag erstmals fällig wird. Außerdem sind die Krankenkassen vertraglich verpflichtet, den Versicherungsnehmer auf das Sonderkündigungsrecht aufmerksam zu machen.

Der Hinweis muss einen Monat vor der Fälligkeit des Zusatzbeitrages erfolgen. Falls die Krankenkasse nicht auf das Sonderkündigungsrecht hinweist, dann verlängert sich die Kündigungsfrist um einen weiteren Monat. Durch die Kündigung endet die Mitgliedschaft in der Versicherung zum Ende des übernächsten Monats – ausgehend vom Kündigungstermin.

Falls der Zusatzbeitrag bereits innerhalb dieses Zeitraums zur Zahlung fällig werden sollte, dann muss er nicht gezahlt werden, sofern die Kündigung bereits innerhalb der Frist erfolgt ist.

Zeitraum für Sonderkündigung im Bedarfsfall nutzen

Falls der Zeitraum für das Sonderkündigungsrecht verstreicht, erlischt auch das Sonderkündigungsrecht. Ein Wechsel der Krankenkasse ist dann erst wieder nach einer Mitgliedschaft von mindestens 18 Monaten möglich.

Die betroffenen Versicherten erhalten in den kommenden Wochen Post von ihrer Krankenkasse und müssen den fälligen Zusatzbeitrag von acht Euro im Monat überweisen. Zu den Vorreitern gehören neben der Deutschen BKK auch die BKK Westfalen-Lippe sowie die DAK und Novitas. Zu einem bislang noch ungenannten Termin soll auch die AOK Schleswig-Holstein folgen.

Zusatzbeiträge bei nahezu allen Kassen unvermeidlich

Wenn Sie die Krankenkasse wegen des Zusatzbeitrages kündigen wollen, lassen Sie keine Zeit mehr verstreichen, sondern nutzen Sie jetzt Ihre Sonderkündigung. Die Sonderkündigung muss bei Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung eintreffen, bevor der Zusatzbeitrag zum ersten Mal gezahlt werden muss.

Aber bedenken Sie: Vielleicht müssen Sie früher oder später doch den Zusatzbetrag bezahlen. Die Krankenkassen fürchten natürlich zu Recht, dass sie Mitglieder verlieren – doch an den Zusatzbeiträgen dürfte kaum eine Kasse vorbeikommen. Rund vier Milliarden Euro fehlen, die in die leeren Kassen gespült werden müssen.

Nachdem die Krankenkassen erst lange Zeit gezögert haben, breschen sie jetzt gemeinsam vor. Jedoch können wir Ihnen nicht pauschal empfehlen, sich im Falle eines Zusatzbeitrags nach einer neuen Krankenkasse umzusehen: Sonst kann es Ihnen passieren, dass Sie zu einer anderen Kasse wechseln und dort einen höheren Zusatzbeitrag bezahlen müssen als bei Ihrer alten Kasse.

12. Mai 2009

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Tino Hahn
Von: Tino Hahn.