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Kreditkarten: Die Geschichte des Plastikgeldes

Beim Kauf eines Produktes setzen viele Menschen inzwischen nicht mehr auf eine Barzahlung, sondern auf die Benutzung einer Kreditkarte, die sich zwischen diversen anderen Zahlungsmitteln inzwischen in so gut wie jeder Geldbörse finden lässt.

Seit der Markteinführung in den 1950ern setzt sich der Siegeszug der Zahlungsmittel aus Plastik beinahe ungebremst fort.

Kreditkarten: Freiheit vs. Schuldenfalle

Viele Einkäufer setzen auf die Einfachheit und die Sicherheit, die ihnen dieses Zahlungsmittel bietet, beispielsweise die Möglichkeit, Produkte erst einige Tagen oder gar Wochen nach dem Kauf zu bezahlen oder die einzelnen Käufe einfach im Blick zu behalten.

Jedoch können Kreditkarten nicht nur für eine Erhöhung des Lebenstandards sorgen, indem sie diese Vorzüge anbieten. Auf der anderen Seite werden sie leicht zu einer Schuldenfalle, sofern sie falsch eingesetzt wird.

Diese Probleme können jedoch vermieden werden, wenn Sie die Nutzungsbedingungen dieser Kreditkarten verstehen, die Ausgaben genau kontrollieren und – sehr wichtig – die richtige Karte für Ihre Einkäufe auswählen.


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In dieser Serie erfahren Sie, wie Sie Kreditkarten am Besten nutzen, welche welche Auswahlmöglichkeiten Sie treffen sollten und an welchen Stellen tiefe Fallen auf unvorsichtige Benutzer lauern.

Geldkarten schon im 19. Jahrhundert

Werfen wir jedoch zunächst einen Blick in die Vergangenheit: Bereits seit dem 19. Jahrhundert gab es die Idee, Geld durch den Einsatz einer Karte zu verleihen.

Laut eines Berichts der us-amerikanischen „Federal Deposit Insurance Corporation“ (FDIC) aus dem Jahre 2005 boten Kaufmänner und Vermittler schon in dieser Zeit Kredite zum Kauf von Agrarprodukten und Gebrauchsgütern an. Hierzu wurden Karten benutzt.

Kurz danach wurde dieser Karteneinsatz auch in anderen Geschäftsbereichen übernommen. Hotels und Einzelhandelsgeschäfte gaben ihren besten Kunden Papierkarten, mit denen diese sich in den Unternehmen ausweisen konnten.

Diese wurden jedoch meist nur an einem einzelnen Standort benutzt – nur wenige Händler akzeptierten auch die Karten der Konkurrenz. In den folgenden Jahrzehnten waren diese Karten rar gesäht und noch sehr weit von dem heutigen Standard einer Kreditkarte entfernt.

Bank of America gründet VISA

Erst in den 1950er Jahren brachte die Bank of America (NYSE: BAC) eine echte Neuerung hervor. Die BankAmericard war die erste universal einsetzbare Kreditkarte der Welt. Um dem Ansturm der Menschen gerecht zu werden, schuf die Bank in der Folge eine Tochtergesellschaft, die sich einzig um das Kreditkartengeschäft kümmern sollte. Diese Tochter wurde in den 1970ern als VISA (NYSE: V) weltbekannt.

Ab 1966 stiegen auch andere Banken in das florierende Geschäft mit den Plastikkarten ein. Wenig später schlossen sich die verschiedenen Banken zu einem Netzwerk zusammen, das bis heute unter dem Namen MasterCard (NYSE: MA) agiert.

Kritik an Kreditkarten

In der gesamten Geschichte kam es immer wieder zu starker Kritik an den einzelnen Kreditkarten. Viele Beobachter kritisierten die hohen Zinsen und Gebühren, die durch die Gesetzeslage nicht oder nur nur in geringem Maße reguliert wurden.

Die undurchschaubaren Nutzungsbedingungen standen ebenfalls oftmals im Fokus.

Erst in den vergangenen Jahren haben sich Regierungen in der ganzen Welt mit zahlreichen Gesetzen für eine Stärkung des Kunden eingesetzt.

6. November 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.