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Kreditkarten: Verschiedene Arten, viele Möglichkeiten

Heutzutage gilt: Kreditkarte ist nicht gleich Kreditkarte. Stattdessen buhlen die Anbieter mit immer neuen Rabattaktionen und Bonusprogrammen um neue Kunden. Einschränkungen gibt es dabei viele: Nicht jeder Kunde ist für jede Kreditkarte berechtigt.

Hierzu zählen nicht nur bereits laufende Kredite, sondern auch Ihr aktueller Kontostand, Ihr Gehalt und viele weitere finanzielle Faktoren. Betrachten Sie also vor der Entscheidung für eine Kreditkarte die Nutzungsbedingungen und eventuelle Stolperfallen in Ihrer aktuellen Finanzsituation, beispielsweise bestehende Schufa-Einträge.

Erst wenn Ihr finanzieller Hintergrund keine Probleme mehr aufweist, können Sie sicher sein, einen der folgenden Kreditkarten-Typen zu erhalten.

Standard-Kreditkarten – teilweise sogar kostenlos

Standardmäßige Kreditkarten werden heutzutage oft schon bei einer Kontoeröffnung angeboten – bei jungen Kunden eventuell sogar kostenlos. Andernfalls fallen Gebühren an, die sich jedoch im vergleichsweise niedrigen Rahmen bewegen.

Im üblichen Fall wird der Kreditrahmen dabei von der ausgebenden Bank mit Blick auf Ihre aktuellen Finanzen bestimmt. Ein übliches Tageslimit beträgt heutzutage 2.500 Euro.


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Bonuskarten – inklusive Belohnungsprinzip

Viele Kreditkarten bieten Bonusprogramme an, die Einfluss auf Ihre Ausgaben haben können. Die Belohnungen sind dabei vielfältig, beispielsweise Geld, Punkte oder Rabatte auf ausgewählte Produkte.

Angesammelte Punkte können gegen Produkte oder Serviceleistungen eingetauscht werden. Darunter fallen Flugmeilen, Übernachtungen in Hotels, Autoanmietungen und viele weitere Einsatzgebiete.

Bei all diesen speziellen Karten empfiehlt es sich besonders, die Nutzungsbedingungen und Gebühren genau im Auge zu behalten. In vielen Fällen sind diese so ungünstig, dass Ihre Belohnungen durch hohe Gebühren zum Jahresende aufgefressen werden.

Einzelne Bonus-Kreditkarten im Überblick

Flugmeilen: Der Gebrauch dieser Kreditkarten kann Ihnen Flugmeilen einbringen. Diese können in zukünftigen Flügen eingetauscht werden. Oftmals akzeptieren auch andere Unternehmen wie Hotels und Autovermietungen diese Bonusmeilen. Beachten sie jedoch den Zeitraum, in dem Sie Ihre Meilen einsetzen können. Dieser ist meist relativ klein gehalten.

Geldauszahlungen: Manche Kreditkarten bieten Ihnen Geldrückzahlungen an – je nachdem, für wie viel Geld und in welchen Geschäften Sie mit Ihrer Kreditkarte einkaufen. Normalerweise betrage diese Rückzahlungen jedoch nicht mehr als 1 bis 2 Prozent Ihrer Einkäufe. Überschreitet das angesammelte Geld einen Betrag wie 25 oder 50 Euro, können Sie es entweder in bar oder als Gutschein einfordern.

Bonuspunkte: Beim Einkauf mit diesen Karten sammeln Sie Bonuspunkte, ähnlich wie im bekannten Payback-Programm in diversen Geschäften. Diese Punkte lassen sich gegen bestimmte Produkte oder Serviceleistungen eintauschen.

Premium-Kreditkarten: Alle deutschen Banken bieten Ihren Kunden besondere Premiumkarten an, die entweder in „Gold-“ oder Platinkarten“ ausgeführt werden.

Diese richten sich an Kunden mit hohem finanziellen Einkommen und einer einwandfreien Finanzsituation. Im Gegenzug bekommen Gold- oder Platinkunden besondere Vorteile wie besondere Flugbegünstigungen, Versicherungspakete und vieles mehr. Einige dieser Karten können Sie nur auf Einladung eines Kreditinstitutes erhalten.

Unternehmens-Kreditkarten: Viele Unternehmen bieten spezielle Kreditkarten an, mit denen Kunden dann in diesem Unternehmen besondere Vorteile genießen können. Meist sind diese Karten jedoch nur für kleine Zielgruppen interessant.

Prepaid-Kreditkarten: Erst aufladen, dann nutzen

Auch wenn die Kreditinstitute Ihnen – beispielsweise aufgrund eines Schufa-Eintrages – eine normale Kreditkarte verweigert, können Sie eine so genannte Prepaid-Kreditkarte erhalten. Hierbei muss die Karte wie bei einem Handy zunächst mit einem Geldbetrag aufgeladen werden, der danach wieder abbezahlt werden kann.

Hiermit sind diese Karten natürlich deutlich sicherer als übliche Kreditkarten. Wird die Prepaid-Karte gestohlen, ist im schlimmsten Fall nur das abbezahlte Geld verschwunden. Somit eignet sich diese Form vor allem für junge oder finanzschwache Kunden.

Seien Sie jedoch vorsichtig: Viele Unternehmen wie Autovermietungen akzeptieren diese Kreditkarten nicht. Außerdem lassen sich die Geldgeber diese Sonderform der Plastikkarte meist deutlich höher bezahlen als gewohnt.

9. August 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.