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Kreditkarten-Vergleich 2014: Die besten für Urlauber und Vielreisende

Die Urlaubssaison naht, für viele Reiseziele ist eine Kreditkarte unumgänglich. Dies gilt im Prinzip für alle Ziele außerhalb Europas. Doch welche Kreditkarte ist für den Urlaub die beste? Welche hingegen eignet sich für Vielreisende und Online-Shopper?

Egal, ob Sie im Urlaub mit der Karte bezahlen oder Bargeld abholen möchten, welche Kreditkarte die beste ist, hängt vor allem vom Nutzungsverhalten ab.

Wer regelmäßig Bargeld im Ausland abholen möchte, braucht eine Karte, mit der möglichst keine Gebühren anfallen. Für solche Produkte wird in der Regel aber ein höherer Jahresbeitrag fällig. Für die gelegentliche Nutzung bieten sich günstige oder sogar kostenlose Karten an

Ins Ausland nicht nur mit einem Zahlungsmittel reisen

Egal für welche Kreditkarte Sie sich auch entscheiden, grundsätzlich sollte ins Ausland niemals mit nur einem Zahlungsmittel gereist werden. Wer sich häufiger im nichteuropäischen Ausland aufhält, hat wahrscheinlich mehrere Kreditkarten unterschiedlicher Institute.

Das macht auch Sinn, denn die Akzeptanz der einzelnen Karten ist von Reiseland zu Reiseland durchaus verschieden. Zusätzlich sollte eine EC Karte vorhanden sein. Gegebenenfalls können auch Bargelddienste wie zum Beispiel Western Union genutzt werden, vor allem in Ländern mit eingeschränkter Geldautomaten Verfügbarkeit.

Das Geld wird dann vom Ausland aus per Online Banking an den jeweiligen Dienst gezahlt und kann im Zielland in einer Geschäftsstelle des Anbieters bar abgeholt werden. Gegebenenfalls ist es aber erforderlich, sich vor Reiseantritt für solche Dienste per Postident Verfahren zu registrieren.

Die Revolving Credit Card für Vielreisende

Die meisten Kunden entscheiden sich für die Kreditkarte ihrer Hausbank, doch es gibt durchaus günstigere Alternativen.

Die sogenannten Revolving Credit Cards sind vor allem in den USA beliebt. Sie unterscheiden sich von den klassischen Charge-Karten wie beispielsweise der Visa der Hausbank.


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Bei den in Deutschland am häufigsten genutzten Charge-Karten wird der Betrag einmal im Monat vom Girokonto abgebucht. Eine Revolving Credit Card hingegen ist im Prinzip eine echte Kreditkarte, auf ihr befindet sich ein Guthaben, das der Kunde als Kredit in Anspruch nehmen kann.

Der Kredit wird dann in Raten oder auch auf einen Schlag zurückgezahlt. Solche Kreditkarten sind deswegen interessant, weil das Guthaben hier häufig sehr hoch ist.

Kommt es zu einer Notsituation im Ausland und ein höherer Geldbetrag wird nötig (beispielsweise für medizinische Behandlungen, die später von der Krankenkasse zurückerstattet werden), ist eine solche Kreditkarte wirklich nützlich.

Ein entsprechendes Produkt wird in Deutschland von einigen Banken angeboten. Bis zu 15.000 Euro Kredit gibt es zum Beispiel mit der Kreditkarte von easycredit.

  • Mit diesen Karten ist allerdings auch sorgsam mit umzugehen, denn wenn der beliehene Betrag nicht schnell zurückgezahlt wird, wird es teuer.
  • Die Zinsen sind höher als die üblichen Dispo-Zinsen beim Girokonto.
  • Normalerweise muss der Betrag außerdem vom Kunden selbst überwiesen werden und wird nicht automatisch abgebucht.

Kreditkarten für Reisen außerhalb der EU

Die Kreditkarte der Advanzia Bank ist für Vielreisende eine interessante Option, sie wird von der Zeitung Handelsblatt ausdrücklich empfohlen. Denn für den Tausch in Fremdwährungen fallen hier auch außerhalb der Eurozone keine Kosten an.

Vorausgesetzt, es wird rechtzeitig Geld auf die Karte überwiesen, kann an jedem Automaten kostenlos Bargeld abgehoben werden. Eine Jahresgebühr fällt bei diesem Produkt nicht an.

  • Ähnliche Produkte sind die ADAC Mobilkarte Silber der Landesbank Berlin und die Thomas Cook Card der Valovis Bank, diese beiden Karten sind aber etwas teurer.

Wer auf den zusätzlichen Kredit von Revolting Kreditkarten verzichten möchte, findet aber auch einige herkömmliche Visakarten, mit denen das Geldabheben im außereuropäischen Ausland kostenlos oder sehr günstig ist.

Die Barclays Bank bietet solche Produkte für Vielreisende an, hier allerdings eine Jahresgebühr an. Achten Sie bei Vertragsabschluss darauf, dass nicht nur das Bezahlen mit der Karte und das Abheben von Bargeld gebührenfrei sind, sondern auch für den Währungswechsel keine Gebühr berechnet wird.

Günstige Kreditkarten für den Urlaub und die gelegentliche Nutzung

Wer nur ab und an mit der Kreditkarte zahlen möchte und sie im Urlaub im EU Ausland einsetzt, braucht nicht zwangsläufig eine der genannten Karten. Gebühren für den Währungstausch fallen innerhalb der EU ohnehin nicht an. So können Sie getrost auf eine kostenlose oder sehr günstige Karte zurückgreifen.

Wer die Karte auch in Deutschland zum Shoppen nutzt, profitiert von neuen Produkten, die an ein Bonussystem angeschlossen sind wie beispielsweise die Karstadt Visa Karte oder Payback Visa Karte.

Sehr empfehlenswert ist die Karstadt Visa Karte der Hanseatic Bank, hier sammeln Kunden nicht nur Bonuspunkte, es gibt sogar Zinsen auf das Guthaben. Eine Jahresgebühr fällt nicht an.

Nachteilig bei diesen Produkten ist aber, dass relativ hohe Zinsen anfallen, wenn die Kreditfunktion oder eine Ratenzahlung benötigt werden. Auch außerhalb der EU sollten die Karten nicht genutzt werden, da relativ hohe Gebühren beim Geldabheben oder Bezahlen anfallen können.

1. Mai 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Markus Müller
Von: Markus Müller. Über den Autor

Markus Müller ist Experte für Vermögenaufbau und –absicherung und großem Interesse an genereller Finanzthematik.