MenüMenü

Gratis Studie zum kostenlosen Download:
Neu: 3 Topaktien für das Jahr 2017 . . . Download hier ➜

Kupfer – Industriemetall mit Gewinnchancen und Risiken

Die Staatsschuldenkrise im Euroraum verunsichert viele Anleger weiterhin und die Suche nach sicheren Anlageformen hat Hochkonjunktur.

Neben Immobilien und fremden Währungen konnten auch Rohstoffe in den vergangenen Jahren einen guten Fluchtpunkt für das Ersparte bieten.

Gold ist dabei weiterhin sehr beliebt. Dies ist nicht verwunderlich, konnte es in der Vergangenheit doch stetig an Wert gewinnen.

Mehr zum Thema: Gold: auch im 12. Jahr mit einem Plus

Beim Thema Rohstoffe lohnt es sich, über den Tellerrand zu schauen. Kupfer ist beispielsweise eine interessante Alternative. Ein entsprechendes Investment in Kupfer will allerdings gut überlegt sein.

Kupfer – stetige Nachfrage durch industriellen Verbrauch

Ein großer Vorteil von Kupfer ist, dass es eine stetig hohe industrielle Nachfrage nach diesem Metall gibt. Es ist sowohl ein großer Verbrauch als auch ein reger Handel von Kupfer zu beobachten.


Gratis Studie: Die Zukunft Ihres Depots?....

  • China Mobile (China), größter Mobilfunkanbieter weltweit
  • Vale (Brasilien), größter Eisenerzlieferant der Welt
  • Novo Nordisk (Dänemark), führender Hersteller Insulin der Welt
  • Petrochina (China), zweitteuerstes Unternehmen der Welt
  • Burberry Group (England), führender Luxushersteller der Welt
  • Harley Davidson (USA), legendärster Motorradhersteller der Welt

Hier erfahren wo sich der Einstieg noch lohnt ➜


Besonders wichtig ist Kupfer im Bereich der Elektroinstallationen. Der Grund dafür ist die sehr hohe Leitfähigkeit für elektrischen Strom, so dass vor allem elektrische Leitungen aus Kupfer hergestellt werden.

Experten zufolge gibt es in diesem Bereich kaum Alternativen. So hat Silber zwar eine bessere Leitfähigkeit, ist aber aufgrund des Preises keine Konkurrenz.

Die nächstschlechtere Leitfähigkeit hat Aluminium, dessen Wert jedoch nur etwa halb so hoch ist. Ein verdoppelter Leitungsquerschnitt ist in vielen Bereichen jedoch nicht zu realisieren.

Somit kann auch weiterhin mit einer hohen Kupfernachfrage gerechnet werden. Zu beachten ist jedoch, dass sich solche Tatsachen häufig schon im aktuellen Preis widerspiegeln.

Kupfer-Investments – Risiken einkalkulieren

Bei einem Kupfer-Investment sollten auch die Risiken einkalkuliert werden. So gilt das Metall zum Beispiel als vergleichsweise konjunktursensibel.

Bei einer schwächelnden Weltwirtschaft kann es also schnell zu einer kurz- bis mittelfristig einbrechenden Nachfrage kommen.

Mehr zum Thema: Kupfer als Konjunkturindikator

Die Preise würden dann dementsprechend stark sinken, wie es in der Vergangenheit auch schon beobachtet werden konnte. Der Kupferpreis schwankt generell recht stark, so dass vor allem kurzfristige Investments riskant sein können.

In den Jahren von 2008 bis 2011 kostete eine Tonne Kupfer zwischen rund 3.000 US-$ und rund 10.000 US-$. Wer bei solchen Schwankungen zum falschen Zeitpunkt einsteigt, muss unter Umständen hohe Verluste in Kauf nehmen.

Zudem gibt es keine zuverlässigen Prognosen über den künftigen industriellen Verbrauch. Eine Nachfrage wird wohl auf absehbare Zeit stets vorhanden sein, doch wie stark diese sein wird, ist schwer zu sagen.

Kupfer in Krisenzeiten nicht risikolos

Ein kompletter Einbruch der Kupfernachfrage scheint schon allein wegen des starken Wirtschaftswachstums in den Schwellenländern unwahrscheinlich.

Dennoch sollte man mit Vorsicht agieren. Wer zum Zwecke des Krisenschutzes in Kupfer investieren möchte, sollte bedenken, dass gerade Krisen einen negativen Einfluss auf den Kupferpreis haben können.

8. April 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Sebastian Grünewald. Über den Autor

Sebastian Grünewald ist freier Autor und Redakteur mit mehrjähriger Erfahrung. Er vermittelt einer breiten Leserschaft ökonomische Zusammenhänge und Themenfelder wie private Vorsorge und Geldanlage mit einfachen Worten.