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Kupferpreise haben Auswirkungen auf viele Branchen

Hohe Kupferpreise haben nicht nur Auswirkungen auf den Rohstoffhandel, sondern auf viele Bereiche des täglichen Lebens.

Denn Kupfer ist inzwischen in vielen Gegenständen vorhanden. Die Produktion eines Auto veranschlagt beispielsweise bereits rund 50 Pfund des Metalls, bei einem durchschnittlichen Verkehrsflugzeug sind es schon mehr als 9.000 Pfund.

Euromünzen mit antibakterieller Haftung

Und auch auf die Prägung der Euro- und Centmünzen haben die Kupferpreise erhebliche Auswirkungen. Bestehen die 1- und 2-Euro-Münzen jeweils zu 75% aus Kupfer, ist es bei den goldenen Centmünzen sogar ein Anteil von 89%.

Die kleinen Centmünzen bestehen hingegen aus Edelstahl, besitzen jedoch einen Kupfer-Überzug.

Der Einsatz des Metalls sorgt dabei sogar für unsere Gesundheit. Durch den hohen Kupferanteil können Bakterien an den Münzen nicht haften bleiben, Krankheiten werden so nicht übertragen.

Kupferpreise mit starker Volatilität

Der Preis von Kupfer ist ein sehr gutes Beispiel für eine Volatilität an den Märkten. Seit den 70er Jahren erfahren die Kurse immer wieder starke Anstiege, die jedoch nur von kurzer Dauer sind.


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Wenig später sinken die Kurse dann wieder abrupt, gefolgt von einer längeren Phase mit nur geringen Veränderungen.

Mehr zum Thema: Kupferpreise als Zeichen für Deflation?

Seit 2003 befanden sich die Kupferpreise auf einer starken Rallye nach oben, stiegen zeitweise bis auf fast 9.000 US-Dollar je Tonne.

Zusammen mit der Wirtschaftskrise kam 2008 dann jedoch der Absturz – das Metall war innerhalb weniger Wochen nur noch ein Drittel wert.

Seitdem stieg der Kurs jedoch wieder an, so dass Kupfer im Februar 2012 so viel wert war wie noch nie zuvor – rund 10.200 Dollar pro Tonne.

Kupferpreise dürften relativ stabil bleiben

Zwar sind die Kurse seitdem wieder abgefallen, trotzdem dürfte sich der Kupfermarkt auch in Zukunft relativ stabil entwickeln.

Denn der Bedarf an Kupfer wird in den kommenden Jahren wohl immer weiter steigen, da es als wesentlicher Bestandteil in Elektrogeräten genutzt wird. Vor allem der Aufstieg von Indien, China und anderen asiatischen Ländern wird den Bedarf nach immer neuen Technologien voran treiben.

Und die Geschichte hat bereits gezeigt, dass in Zeiten rapider wirtschaftlicher Expansion inflationsbereinigte Kupferpreise zwischen 5.000$ und 9.000$ keine Seltenheit waren.

Und diese Preisniveaus hat das Metall in der Vergangenheit auch schon über 10 oder 20 Jahre halten können.

Chile als größer Produzent

Der größte Kupferproduzent ist übrigens Chile, mit einem deutlichen Vorsprung vor Peru und den USA. Etwa 40% der weltweiten Rohstoffreserven liegen in dem südamerikanischen Land.

Mehr zum Thema: Kupfer wird weiter knapp bleiben

Die letzte große deutsche Abbaustätte für Kupferschiefer im Mansfelder Land musste hingegen schon 1990 geschlossen werden.

Natürlich muss man in wirtschaftlich schwierigen Zeiten vorsichtig mit der Formulierung sein, Kupfer sei ein „risikoloser Kauf“. Ein starker Einbruch der Kupferpreise ist jedoch vorerst nicht zu erwarten.

7. März 2013

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.