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Kursschwankungen an den Börsen – so können Sie profitieren

Die Schwankungs-Breite der Aktienmärkte bleibt weiterhin hoch.

Der deutsche Leitindex DAX pendelte von September 2015 bis Januar 2016 – also innerhalb von nur 4 Monaten – grob zwischen 9.400 und 11.300 Punkten.

Daran können Sie sehen, dass die Nervosität an den Börsen extrem groß ist.

Doch woher kommt die Nervosität und warum schwanken die Märkte seit Monaten so stark? Hierfür gibt es eine Vielzahl von Erklärungsversuchen.

Im Frühjahr und Sommer des Jahres 2015, als der DAX von rund 12.400 auf nur noch knapp über 10.000 Punkte abstürzte, wurde dafür v. a. die China-Angst verantwortlich gemacht.

Für den nächsten Dämpfer sorgte der VW-Abgas-Skandal, der den DAX bis auf rund 9.400 Punkte nach unten drückte.

In der Folge erholte sich der deutsche Leitindex wieder und kletterte Ende November auf rund 11.300 Punkte.

Die fieberhafte Suche nach den Gründen für die DAX-Schwäche

Doch was hat sich seither getan? Warum notiert der DAX zu Beginn des Jahres 2016 wieder deutlich unterhalb der 10.000-Punkte-Marke?

Offen gesagt: Mit Zahlen oder Fakten lässt sich das nicht erklären.


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Da es keine harten Zahlen gibt, die die Kurs-Schwankungen erklären könnten, lässt sich kurzfristig auch kein Kursziel berechnen.

Der Faktor „Angst“ drückt den DAX Anfang 2016 rund 2.000 Punkte unter das historisch gerechtfertigte Bewertungs-Niveau. (Der DAX müsste dann ein KGV von rund 14 erreichen.)

Die Medien – so ist zumindest mein Eindruck in diesen Tagen – suchen fieberhaft nach Erklärungen dafür, warum die Aktienmärkte schwächeln.

Mal ist wieder die China-Angst schuld, dann der schwache Ölpreis und ein anderes Mal sollen auch die jüngsten Terroranschläge den Markt belastet haben.

An dieser Stelle möchte ich Ihnen noch einmal ein Phänomen vorstellen, das ich Ihnen schon einmal vorgestellt habe.

Der Rückschau-Effekt

Es handelt sich bei diesem Phänomen um den sogenannten „Rückschau-Effekt“.

Er beschreibt den Umstand, dass sich Menschen systematisch falsch an ihre Vorhersagen erinnern, nachdem das Ereignis eingetreten ist. Im Ergebnis führt dies zu einer fatalen Überschätzung der eigenen Prognose-Fähigkeiten.

Dazu ein Zitat von Daniel Kahneman (der übrigens zusammen mit Amos Tversky 2002 den Wirtschaftsnobelpreis erhielt):

„Wenn sich etwas ereignet, schaut es im Nachhinein immer so aus, als hätte es passieren müssen.“

Was er damit sagen will, ist, dass sich zu jedem Ereignis, egal, ob ein Aktienkurs steigt oder fällt, rückblickend ein scheinbar zwingender Grund erkennen oder konstruieren lässt.

Viele Investoren ärgern sich dann (völlig unberechtigt), dass sie nicht vorher entsprechend ge- oder verkauft haben.“

Nutzen Sie den Cost-Average-Effekt als Ausweg

Meine Empfehlung: Der sogenannte Cost-Average-Effekt (Durchschnittskosten-Effekt) stellt in diesem Zusammenhang eine gute Möglichkeit dar, wie Sie von Börsen-Phasen, wie denen, die wir aktuell erleben, profitieren können.

Kursschwankungen sorgen hier für besonders hohe Gewinne. Dank des Cost-Average-Effekts sind Sie als Anleger nicht abhängig von den Launen des Marktes.

Fallen die Kurse, erhalten Sie mehr Aktien oder Fonds-Anteile für Ihr Geld. Bei steigenden Preisen ist es umgekehrt. Auf diese Weise bezahlen Sie einen geringeren Kaufpreis.

Ein konkretes Beispiel

Sie investieren jeden Monat exakt 100 € in einen Aktienfonds. Kostet ein Fonds-Anteil 100 €, erhalten Sie für Ihr Geld genau einen Anteil. Halbiert sich der Kurs, erhalten Sie für Ihre 100 € genau 2 Anteile.

Bei sinkenden Kursen erhalten Sie also automatisch mehr Anteile für Ihr Geld und profitieren dadurch umso stärker, wenn der Markt wieder steigt.

Erreicht der Aktienmarkt Rekordwerte, kaufen Sie automatisch nur wenige Fonds-Anteile.

Auf diese Weise können Sie dank regelmäßiger Einzahlungen speziell in stark schwankenden Marktphasen viel Geld verdienen.

Mit dieser einfachen Strategie umgehen Sie die psychologischen Fallen „Angst“ und „Gier“ an der Börse und bauen langsam und planmäßig ein größeres Vermögen auf.

15. Januar 2016

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Rolf Morrien. Über den Autor

Rolf Morrien ist nicht nur Chefredakteur von „Morriens Einsteiger-Depot“, dem „Depot-Optimierer“, von „Das Beste aus 4 Welten“ und von „Rolf Morriens Power Depot“, er ist auch einer der renommiertesten Börsenexperten Deutschlands.