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Kurssicherung: Welche Vorteile Ihnen Stop-Strategien bieten

Wie Ihnen gerade die Entwicklung an den internationalen Börsen gezeigt hat, können Sie Ihren Anlageerfolg durch einen bewussten Einsatz von Stop-Strategien erheblich optimieren.

Vorteile von Stop-Strategien

Mit einem bei Ihrer Bank eingerichteten Stop-Loss-Verkaufsauftrag sichern Sie sich einen automatischen Ausstieg aus einem Investment und verhindern, dass der Kurs Ihrer Aktie, Ihres Optionsscheins oder Ihres Zertifikats nach Erreichen des von Ihnen festgelegten Limits ins Bodenlose fällt und Ihnen hohe Verluste beschert.

Durch eine Limitvorgabe von beispielsweise 15 oder 20% unter Ihrem Einstandskurs begrenzen Sie Ihre möglichen Verluste automatisch.

Liegt der von Ihnen gewählte Stop-Loss-Kurs über dem Kurs, zu dem Sie Ihr Wertpapier gekauft haben, oder siedeln Sie diesen kontinuierlich jeweils um einen bestimmten Prozentsatz unterhalb des jeweils zuletzt notierten Höchstkurses an (= nachgezogenes Stop-Loss), sichern Sie sich auf diese Weise einen Teil der aufgelaufenen Gewinne.


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Mithilfe eines Stop-Buy-Kaufauftrags können Sie sich einen kursgünstigen Einstieg in eine Aktie sichern, sobald diese ein von Ihnen vorgegebenes Limit erreicht oder überschritten hat, und auf diese Weise von einem plötzlichen Ausbruch aus einer Chartsituation und der damit häufig einhergehenden schnellen Aufwärtsbewegung profitieren.

Durch die Einrichtung solcher Stop-Kurse nicht als automatisch auszuführende Verkaufs-/Kaufaufträge, sondern zur Gedächtnisstütze (= Mental-Stop) im Rahmen Ihres persönlichen Depotmanagements optimieren Sie den Nutzen solcher Strategien, weil Sie Ihre Limitvorgaben den dann aktuellen Gegebenheiten genau anpassen können.

Auf diese Weise können Sie die Vorteile von Stop-Strategien auch beim Kauf oder bei der Überwachung von Investmentfonds wahrnehmen, für die Sie bei Ihrer Bank – außer bei den börsengehandelten Tradingfonds – keine Stop-Limits vorgeben können.

Nachteile von Stop-Strategien

In bestimmten Fällen ist der Nutzen von Stop-Strategien allerdings begrenzt oder deren Anwendung mit Risiken verbunden, die Sie besser meiden sollten:

Stop-Loss-Aufträge werden bei Erreichen des vorgegebenen Kurses automatisch in unlimitierte Verkaufsaufträge (= „bestens“-Aufträge) umgewandelt und zum nächsten festgestellten Kurs ausgeführt.

So kann es Ihnen vor allem bei sehr wenig gehandelten, umsatzschwachen Werten passieren, dass Sie für Ihre Aktie, Ihren Optionsschein oder Ihr Zertifikat einen weit unterhalb des vorgegebenen Limits angesiedeltem Verkaufskurs erhalten.

Bei einem Stop-Buy-Auftrag, der bei Erreichen des Limits automatisch als unlimitierter Kaufauftrag (= „billigst“- Auftrag) an die Börse kommt, laufen Sie unter entsprechend engen Marktverhältnissen Gefahr, zu einem erheblich über Ihrem Limit liegenden Kurs zu kaufen.

Da die professionellen Marktteilnehmer besonders bei der Auftragsvergabe in elektronischen Handelssystemen jederzeit Einblick in die Orderbücher haben, können gezielte Maßnahmen Ihren Stop-Auftrag kurzfristig auch dann zur Ausführung bringen, wenn Sie dies von der Orderlage her eigentlich gar nicht erwarten konnten.

Wegen des Automatismus von Stop-Aufträgen besteht die Gefahr, dass Ihre Order in sehr schwankungsbreiten Börsen- oder in Übertreibungsphasen das von Ihnen vorgegebene Limit erreicht – und Sie „ausgestoppt“ werden–, obwohl sich der Kurs danach gleich wieder erholt.

14. Juli 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Jens Gravenkötter. Über den Autor

Ein gewiefter Börsen-Profi leitet die Recherche beim "Übernahme-Gewinner". Jens Gravenkötter ist Chefredakteur bei dem erfolgreichen neuen Service.