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Lärmstörungen: So können Vermieter Problemen aus dem Weg gehen

Dieser Frühling hat sich in Deutschland extrem viel Zeit gelassen. Doch in diesen Tagen wärmt es sich auch bei uns auf. Die Gärten und Balkone des Landes werden so langsam aber sicher bevölkert. Wenn es die Deutschen nach draußen zieht, treffen meist zwei Gruppen aufeinander.

Diejenigen die gerne draußen sind und auch schon mal beim Grillen etwas lauter sind. Und die andere Gruppe der Deutschen, die gerne ihre Ruhe hätte.

Lärmstörungen – immer wieder ein großes Problem

Sie kennen das sicherlich auch aus eigener Erfahrung: Lärmstörungen sind immer wieder ein großes Problem im täglichen Miteinander der Menschen. Wenn man selbst im Eigentum wohnt und ein Nachbar Probleme mit der Lautstärke hat, ist es nicht so einfach dagegen vorzugehen.

Als Immobilieninvestor sieht es natürlich etwas anders aus. Da können Vermieter durchaus von Lärmstörungen betroffen sein, wenn der Mieter nämlich die Miete mindert oder den Vermieter sogar dazu auffordert, gegen Lärmstörungen einzuschreiten.

Vermieter – Lärmstörungen mit Lärmprotokoll beweisen

Dabei reicht es im Übrigen wenn der Mieter von Lärmstörungen berichtet. Er ist wiederum nicht dazu verpflichtet, ein exaktes Lärmprotokoll anzufertigen. Für die Auflistung der Lärmstörungen reichen Tageszeiten, Zeitdauer und Häufigkeit der Störungen ungefähr aus.


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Deutlich anspruchsvoller ist es Vermieter, wenn sie gegen Lärmstörungen vorgehen wollen. Dann ist es auf jeden Fall notwendig, dass sie ein Lärmprotokoll aufsetzen. Hierin müssen dann exakt die Lärmstörungen mit Art, Zeitpunkt und Dauer aufgeführt werden.

An diesen beiden Beispielen sieht man schon, wie vielschichtig das Thema Lärmstörungen im täglichen Miteinander tatsächlich sein kann. Gerade in Hausgemeinschaften in Mehrfamilienhäusern kann es dort sehr schnell zu Problemen kommen. Die reichen von den Grillfesten im Sommer über die Geburtstags Partys oder einfach nur lärmende Kinder oder auch nächtliches Baden.

In Deutschland gibt es extrem viele Urteile zu Lärmstörungen

Wie kaum anders zu erwarten haben sich deutsche Gerichte mit nahezu jedem Aspekt dieses Themas schon beschäftigt. Die Urteile dazu sind extrem vielfältig und auch nicht immer zielführend. Beispielhaft kann hier lediglich ein Urteil zum nächtlichen Baden vorgestellt werden.

Offensichtlich kann das Baden in der Nacht für Mitbewohner sehr ärgerlich sein. Dies ist ja zumeist mit einem erhöhten Geräuschpegel verbunden. Verschiedene Gerichte haben jedoch entschieden, dass das Baden in der Nacht zulässig ist. Allerdings sollte die Badezeit zu diesem Zeitpunkt auf 30 Minuten beschränkt sein.

Lärmstörungen – so kann man kleinlichen Fragen aus dem Weg gehen

Doch als aktiver Immobilien-Investor hat man auch eine einfache Möglichkeit, solchen kleinlichen Fragen aus dem Weg zu gehen: Beispielsweise kann man einen Verwalter einsetzen, der alle wichtigen und auch unwichtigen Vorgänge rund um die Projekte übernimmt. Vermieter können sich dann darauf konzentrieren, die Rendite der Objekte zu verbessern.

15. Juni 2015

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Heiko Böhmer. Über den Autor

Ob DAX-Titel, Rohstoff oder Emerging Marktes-Aktie: Heiko Böhmer bringt Ihnen in seinem täglichen Newsletter diese Themen näher. Neue Trends findet er dabei vor allem auf den vielen Reisen zu Finanzmessen im In- und Ausland, über die er in seinem Newsletter ausführlich berichtet.