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Langfristige Aktieninvestments verbessern Ihre Altersvorsorge

In Zeiten niedriger Zinsen ist der Abschluss einer Kapitallebensversicherung unter Gesichtspunkten der Altersvorsorge mehr als ernüchternd. Der Garantiezins steht auf einem historischen Tief und es gibt Alternativen, um für sein Alter etwas zur Seite zu legen. Solide Aktientitel bieten bereits durch ihre Dividende eine höhere Rendite im Vergleich zum Garantiezins der Versicherungswirtschaft.

Aktien langfristig die beste Anlage – auch für die Altersvorsorge

Es ist kein Geheimnis, dass Aktien historisch betrachtet die größten Wertentwicklungen aufweisen. Nicht zuletzt durch eine regelmäßige Dividende, die bei vielen Unternehmen mindestens doppelt so hoch ausfällt wie die aktuelle Verzinsung einer Rentenversicherung ist die Aktie als Wertanlage wieder in den Fokus gerückt. Wenn auch durch verschiedene Krisenjahre (2001, 2009) gebeutelt, haben Anleger mit langfristigem Horizont mit Aktieninvestments immer noch viel Geld für sich erwirtschaftet.

Generell ist für den Aufbau einer Altersvorsorge eine Anlage in große und langfristig stabile Werte zu empfehlen. Hierunter fallen vor allem die Titel aus dem DAX, die sogenannten Blue Chips. Es ist davon auszugehen, dass großen Konzerne wie Siemens, Bayer, BMW oder die Münchener Rückversicherung eine erfolgreiche Unternehmensstrategie fahren, die auf eine lange und gesicherte Zukunft ausgerichtet ist.

Bei der Auswahl eines passenden Titels sollte nicht nur auf die potentiellen Kursgewinne sondern auch über die Höhe der Dividende nachgedacht werden. Hierbei stehen die Münchener Rückversicherung (Dividende 2013: 7,25 € pro Stück) und die Allianz (Dividende 2013: 5,30 €) aktuell sehr weit oben. So ergibt sich ein regelmäßiger Ertrag, der erneut in Aktien investiert werden kann.

Altersvorsorge auf mehrere Beine stellen

Die optimale Altersvorsorge sollte für jeden einzelnen Menschen individuell zugeschnitten und an die verschiedenen Lebenssituation und –phasen angepasst werden können. Dies funktioniert durch eine Streuung unterschiedlicher Anlageklassen. Zudem muss die Altersvorsorge auch der Risikomentalität des Anlegers entsprechen.

Sicherlich lässt sich sagen, dass die Renditechance mit Anlagen in Aktien relativ zu den klassischen Altersvorsorgeprodukten höher ist. Allerdings ist die Anlage auch mit mehr Risiko verbunden. Damit der Anleger nicht mit der Qual der Wahl nach der richtigen Aktie alleingelassen wird, bieten sich diverse Aktienfonds an, in die investiert werden kann.

Hier übernimmt ein Managementkreis die Entscheidung über Kauf und Verkauf der Titel. Aktienfonds beinhalten eine Vielzahl von Titeln, weshalb das Risiko durch eine geschickte Streuung reduziert wird, die Ertragschance aber weiterhin überdurchschnittlich bleibt.

Aktienkauf für Jung und Alt: eine unterschiedliche Ausgangslage

Wer als junger Mensch in das Berufsleben einsteigt, kann sich mit einem guten Aktieninvestment langfristig ein Rentenpolster aufbauen. Dadurch, dass mitunter 30-40 Berufsjahre erwartet werden, überwindet diese Geldanlage diverse Hoch- und Tiefpunkte.

Historisch betrachtet ist ein solcher Anlagezeitraum zu hoher Wahrscheinlichkeit von einer überdurchschnittlichen Rendite geprägt. Hier können auch mal spekulativere Werte den Weg ins Portfolio finden, sofern die persönliche Risikoneigung dazu passt.

Wer allerdings nur noch 5-7 Jahre zum Austritt aus dem Berufsleben vor sich hat, aber dennoch ein investieren möchte, sollte seinen Anteil an Aktien etwas reduzieren. Ein Aktienkauf mit einem bestimmten Zeit-Ziel zu verbinden ist stets mit einem Kursrisiko verbunden.

Eine Anlage in Aktien sollte von ihrer Größenordnung so getätigt werden, dass man schwächere Phasen für eine bestimmte Zeit aussitzen kann. Auch hier bieten sich Standardwerte an, die in ihrer Dividende einen gewissen Reiz ausmachen und in der Regel von großen Kursschwankungen unregelmäßig betroffen sind.

Fazit: Aktien sind eine sinnvolle Beimischung für die Altersvorsorge

Für eine Altersvorsorgestrategie sollte auch ein bestimmter Aktienanteil nicht fehlen. Wer in große Standardwerte aus dem DAX mit einer ansprechenden Dividende investiert, fährt in der Regel besser als etwa mit einer schlecht verzinsten Lebensversicherung. Dennoch sollte das Risiko gestreut werden und der Aktienanteil nur so groß sein, dass Sie auch noch beruhigt schlafen können.

18. September 2014

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: Christian Klein. Über den Autor

Christian Klein hat durch eine Ausbildung in der Finanzbranche und ein anschließendes Studium mit Schwerpunkt BWL weitreichende Erfahrungen im Wertpapierhandel sammeln können. Aus persönlichem Interesse setzt er sich weiterhin mit Finanzpolitischen Themen sowie detaillierten Analysen auseinander. Als privater Anleger mit mehr als zehn Jahren Erfahrung befasst er sich mit technischer Analyse und deren Zusammenhang im täglichen Marktgeschehen.