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Lastenzuschuss: Ab wann die Antragsstellung möglich ist

Wenn es für Einzelpersonen oder Familien mit einem niedrigen monatlichen Einkommen schwierig wird, genug Geld für die Miete aufzubringen, leistet der Staat Hilfe, und zwar in Form von Wohngeld.

Auch Besitzer von Eigenheimen oder Eigentumswohnungen, die zwar schon Darlehen und Zuschüsse bekommen, aber trotzdem für ihre Kosten nicht alleine aufkommen können, erhalten Unterstützung.

Wenn das Einkommen bestimmte Grenzen unterschreitet, haben Eigentümer einen Rechtsanspruch auf eine solche Unterstützung und werden so mit den Mietern gleichgestellt.

Anstelle eines Mietzuschusses erhalten diese einen so genannten Lastenzuschuss.

Inhaber eines eigentumsähnlichen Dauerwohnrechtes und Erbbauberechtigte sowie diejenigen, welche einen Anspruch auf Übereignung eines Gebäudes oder einer Wohnung haben, können diesen Anspruch wahrnehmen.

Änderungen bei Lastenzuschuss seit dem Jahr 2009

Das Wohngeld wurde im Jahr 2009 aufgrund einer Entscheidung des Bundesrates vom 4. Juli 2008 erhöht. Somit ist dieses im Durchschnitt von rund 91 Euro auf 142 Euro pro Monat gestiegen.


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Außerdem bezieht sich das Wohngeld seitdem nicht mehr nur auf die Kaltmiete, sondern der Antragsteller erhält zusätzlich einen Heizkostenzuschuss von pauschal 0,50 Euro pro Quadratmeter.

Der Staat übernimmt mit dem Wohngeld nicht die gesamten Mietkosten oder Belastungen, sondern vielmehr zahlt er einen bestimmten Höchstbetrag.

Dieser orientiert sich am örtlichen Mietniveau der Gemeinde und der geltenden Mietstufe.

Lastenzuschuss beantragen: Was Sie beachten sollten

Immobilieneigentümer können den Lastenzuschuss direkt beim zuständigen Wohngeldamt beantragen.

Dieser wird in der Regel höchstens für ein Jahr gewährt. Nach diesem Jahr überprüft das Amt, ob der Lastenzuschuss auch weiterhin erforderlich ist.

Die Höhe des Lastenzuschusses hängt von der Familiengröße, dem Familieneinkommen und der Höhe der monatlichen Belastung ab.

Das Beantragen von Lastenzuschuss kann für Selbstnutzer von Eigenheimen oder Eigentumswohnungen zum Beispiel erforderlich werden, wenn der Hauptverdiener durch Arbeitslosigkeit, Berufs- oder Erwerbsunfähigkeit Einkommenseinbußen in Kauf nehmen muss.

Sie sollten jedoch beachten, dass Empfänger von Arbeitslosengeld II, Sozialgeld, Sozialhilfe, Grundsicherung, Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Bundesversorgungsgesetz oder Kinder- beziehungsweise Jugendhilfe kein Wohngeld erhalten, da die Wohnkosten bereits in diesen Leistungen inbegriffen sind.

Wenn ein oder mehrere Familienmitglieder des Haushaltes keine der vorstehenden Leistungen erhalten, dann besteht nur für diese Personen ein Anspruch auf Wohngeld.

Einkommen beachten: Ab wann Sie keinen Anspruch auf Lastenzuschuss haben

Wenn das Gesamteinkommen des Antragstellers, beziehungsweise das der Familienmitglieder, eine bestimmte Grenze überschreitet, entfällt der Anspruch auf den Lastenzuschuss.

Ausschlaggebend sind dabei die Bruttoeinnahmen, welche im Bewilligungszeitraum, in der Regel in zwölf Monaten, zu erwarten sind.

Lassen sich diese nicht verlässlich ermitteln, ist das Einkommen der vergangenen zwölf Monate ausschlaggebend.

Für die Berechnung des Gesamteinkommens können von den Einnahmen Pauschalen für Werbungskosten oder die tatsächlich entstandenen Werbungskosten abgezogen werden.

25. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.