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Lastenzuschusshöhe: Bemessung der Zuschusshöhe

Sobald ein Eigenheimbesitzer beabsichtigt einen Lastenzuschuss zu beantragen, sollte ihm klar sein, dass er die Einkommensgrenzen aus dem Wohnraumförderungsgesetz nicht übersteigen darf.

Bei der Berechnung der Haushaltseinkünfte, werden als erstes die Werbungskosten vom Bruttojahreseinkommen abgezogen. Dabei wird der Verdienst jeder im Haushalt lebenden Person miteinbezogen.

Die Werbekosten werden bei Selbstständigen vom Profit abgezogen. Von dem übrig gebliebenen Gewinn werden noch je 10 % Steuern, Renten- und Krankenversicherung abgezogen.

Bei Personen, die keine eigene Kranken- oder Rentenversicherung bezahlen und deren Einkünfte auch nicht versteuert werden, werden nur 6 % abgerechnet. So ist es überwiegend bei Arbeitslosengeld- I –Empfängern.

Abzugs- und Freibeträge bei Bemessung der Lastenzuschusshöhe

Sobald für jede der Personen die genauen Werbungskosten feststehen, werden die Einzelsummen addiert. Von dieser Gesamtsumme können im Anschluss die Abzugs- und Freibeträge abgezogen werden.

Faktisch sind das folgende Beträge:

  • Bis zu 6000 Euro für einen nicht zum Haushalt zählenden beständig getrennt lebenden Ehe- oder Exehemann
  • Bis zu 3000 Euro bei einem Familienmitglied, das an einem anderen Ort lebt und in einer Berufsausbildung ist

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  • Bis zu 3000 Euro bei einer sonstigen nicht zum Haushalt zu zählenden Person
  • 1500 Euro für schwerbehinderte Menschen (80-100%), die häusliche Pflege benötigen
  • 1200 Euro für Menschen mit einer geringeren Behinderungsstufe, die auch häusliche Pflege benötigen.
  • 600 Euro bei unter 12-jährigen Kindern, die konstant bei einem alleinerziehenden Elternteil leben
  • Bis zu 600 Euro bei 16-24-jährigen Kindern, die eigene Einkünfte haben

Nachdem alle Abzugs- und Freibeträge angerechnet wurden, erhält man das übrig gebliebene Gesamthaushaltseinkommen. Dies ist der Betrag der gemäß dem Wohnraumförderungsgesetz bei der Bemessung der Lastenzuschusshöhe zählt.

Bemessungsgrundlage der Einkommensgrenze

Die Bemessungsgrundlage für die Einkommensgrenze sind die Gegebenheiten der Immobilie, also das Alter und die Art der Wohnung oder des Hauses. Außerdem sind die Mietstufen der Gemeinden ausschlaggebend.

Die Mietstufen gehen von eins bis sechs. Sie entsprechen dem Mietniveau einer Gemeinde.

Der Bundesdurchschnitt liegt bei einer Mietstufe von drei. Über dem Durchschnitt Deutschlands ist also alles, was über diese Zahl hinaus geht.

Höhe der Förderung

Die Höhe der Förderung wird nicht nur am Gesamthaushaltseinkommen, sondern auch an finanzieller Belastung durch die eigenständig verwendete Immobilie festgesetzt.

Man kann hier zwei Varianten voneinander trennen.

Einerseits nimmt man Belastungen durch Tilgungs- und Zinszahlungen, Bausparverträge und Versicherungszuschläge wahr.

Andererseits werden Ausgaben wie Grundsteuer, Betriebs- und Instandsetzungsbeträge, sowie Verwaltungskosten berücksichtigt.

Ob die Wohnung oder das Haus renoviert, neu gebaut oder gekauft wird, ist bei einer Antragsstellung unwichtig.

Die Gewichtung bei der Bemessung der Lastenzuschusshöhe ist die wahrhaftige Belastung. Sie hat jedoch ein Limit. Für alles was darüber hinausgeht, muss der Eigentümer selbst aufkommen.

30. Oktober 2012

© Verlag für die Deutsche Wirtschaft AG, alle Rechte vorbehalten
Von: David Gerginov. Über den Autor

David Gerginov wuchs in einem internationalen Umfeld auf und entdeckte schon früh sein Interesse am Thema Finanzen. Er publizierte unter anderem zum Thema Schuldenbremse und beschäftigt sich heute mit allen Fragen rund um Wirtschaft, Politik und Finanzen.